Sous Vide Entenbrust
Nach dem ich in den letzten Tagen voll auf dem Sous Vide-Trip bin und mir so eine Selbstbau-Lösung geschaffen habe (<100 Euro), versuche ich jetzt natürlich die 100% für die verschiedensten Fleischsorten zu erreichen. Ein Posting zum Sous Vide-Eigenbau folgt.
Gestern gab es Entenbrust und zwar nach Anweisungen von Serious Eats. Die Schalotten und den Sechuan-Pfeffer habe ich nicht verwendet, klingt auch sehr lecker. Dafür gab es dazu Rotkohl und eine einfache Rotwein/Brühe/Heidelbeermarmeladen-Reduktion als Soße.
Während die bisherigen Versuche mit Schwein und Rind zwar alle extrem saftig waren fehlten bisher immer noch ein bisschen Geschmack - den hat die Ente aber definitiv gehabt. Der Trick also:
Ente über Nacht (>8 Stunden) offen im Kühlschrank "ausdünsten" lassen, keine Sorge, das Ding ist hinterher super-saftig. Salzen, Pfeffern, Eintüten und ins Wasserbad. Meines hatte 57°C +/- 1,5°C. 2 Stunden. Danach in eine kalte Guß- oder Schmiedeeiserne Pfanne auf den Herd, Hautseite nach unten. Maximale Hitze, dann kommt das Fett unter der Haut raus. Wenn es anfängt zu brutzeln. Hitze auf Mittel und die Brust einige Minuten (bis sie braun ist) auf den Pfannenboden drücken (max. 4 Minuten!). Umdrehen, ca. 30 Sekunden mit der Fleischseite anbraten.











