FOTOTREFF #26 - Am Samstag, den 24. November 2018, war beim Fototreff #26 das Kuratorinnen Kollektiv CUCO berlin (Annika Turkowski, Katherina Perlongo und Hanna Dölle, die leider am Abend verhindert war) zu Gast. Im gemeinsamen Gespräch berichteten sie zum Beispiel über ihre Arbeitsweise, das Kuratieren, die Fotografie im Ausstellungskontext, die Rolle der Kuratorin, interessante Ausstellungsorte und im Besonderen, über letzte und aktuelle Projekte, wie die jüngst realisierte Ausstellung Absurde Routinen im Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst Berlin.
CUCO – CURATORIAL CONCEPTS BERLIN E.V.
wurde 2016 in Berlin gegründet. Das Kuratorinnenkollektiv agiert als gemeinnütziger Verein und arbeitet an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst, Forschung und Bildung. Es realisiert Ausstellungen mit Schwerpunkt zeitgenössische Fotografie und Videokunst, aktuell Absurde Routinen im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst Berlin (bis 3.Februar 2019).
Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Auseinandersetzung mit Themen rund um das Verhältnis des Menschen zu seiner natürlichen und gebauten Umgebung. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche Fragen aus einer künstlerischen Perspektive reflektiert. Die Ausstellungen dienen als Werkzeuge, gesellschaftlich und ästhetisch relevante Debatten visuell zu präsentieren und deren Inhalte einem diversen Publikum zugänglich zu machen.
Von besonderer Bedeutung ist die enge Zusammenarbeit mit aufstrebenden und etablierten KünstlerInnen gleichermaßen sowie die Kooperation mit wechselnden Institutionen. CUCO berlin versteht seine Arbeit als einen Prozess des gegenseitigen Lernens und des interdisziplinären Austauschs von Erfahrungen und Wissen.
BOOK SLOT
Zum Fototreff #26 wurde ein neues Format eingeführt. Der BOOKSLOT wird auch in Zukunft unregelmäßig neue Fotobücher und deren ProduzentInnen vorstellen. Michał Siarek hat das Gespräch über Fotobücher mit seiner erst kürzlich erschienen Arbeit ´Alexander´ eröffnet. Siarek schreibt über sein Projekt: "Alexander" ist eine Geschichte, die auf der Beziehung zwischen Politik, Geschichte und Kultur basiert und sich auf die Konstruktion eines nationalen Mythos in der (ehemaligen jugoslawischen) Republik Mazedonien konzentriert.
Die vielschichtige Arbeit verknüpft diverse Bereiche unserer politischen und kulturellen Wahrnehmung.
SHOW + TELL
Des weiteren wurden während des SHOW + TELL zwei Arbeiten aus unseren letzten Calls präsentiert. Ausgewählt wurden die Arbeiten von:
Kathrin Ganser
Karolina Spolniewski
Bilder des Treffens: Tobias Laukemper