Wir sind aus Möglichkeiten aufgebaut. Das ist weder Poesie, noch Phantasie, es ist eine Information der Wirklichkeit. *ich lese gerade einen Artikel des Max-Planck-Instituts zu einem Versuchs- Aufbau in der Quanten-Physik. Darin wird erneut beschrieben - *ich habe dazu ja bereits ein paar Beiträge eingestellt -, dass die Grundsubstanz, aus der alle Materialität, also auch die erdmondliche Lebendigkeit, aufgebaut ist, schwankt. Schwankt, zwischen fast unendlichen Zuständen. Flirrt, wäre vielleicht auch ein passendes Verb. Die winzigsten Felder/Bereich, aus denen die Substanz auftaucht/ist, flirren in dauernder Unbeständigkeit und Unentschiedenheit. Das möchte kaum ein-Es wissen, weil, was soll ein-Es damit auch anfangen? Dass Es aus Allem Möglichen ist. Und jetzt kommt die Verwunderung? Warum bleibt dieses Flirren, dieses vielleicht lustvolle Schwanken, diese völlige Gelöstheit nicht erhalten, warum wird daraus in manchen Bereichen, also etwa auch in/mit diesem Universum, eine Konkretion des Möglichen? Das gesamte DaSein, mit uns Menschen, als einer Form, ist Beschränkung. Von Alles Mögliche, von allen Möglichkeiten, die ein Feld, ein Quant hat, ist eine ausgesucht worden und ist nun da, ist Anwesend. Warum? Wozu? Kein Wunder also, dass auch wir Menschen, nach der Antwort darauf suchen. Denn eines der Ergebnisse der Physik ist, dass die Möglichkeiten erst dann eine Entscheidung für eine "Gestalt" treffen, wenn es getroffen wird. Verständlich? Das Feld/Fleckchen/Bereich des AllesMöglichen schüttelt erst dann die fast Unendlichkeit ab, wenn es von etwas ander-es entweder dazu aufgefordert wird - z.B. durch einen Versuch-Es, wie die Physik-Es in den vielen Laboren welche sind - oder durch den Kontakt mit einer anderen Endlichkeit, also wenn es von ein-Es getroffen wird. Kommt Ihr langsam drauf, was das mit unserer menschlichen Wirklichkeit zu tun hat und haben könnte? Jed-Es von Uns könnte ein solches konkret gewordenes Flirren sein? Zu 'konkret' ein Auszug aus dem Duden: "dinghaft, dinglich, existent, faktisch, gegenständlich, greifbar, leibhaftig, materiell, sinnlich [wahrnehmbar], stofflich, tatsächlich, vorhanden, wirklich; real, bestimmt, deutlich, eindeutig, exakt, genau, klar, unmissverständlich, unzweideutig; (bildungssprachlich) prägnant, präzise". Alles Synonyme. Und *ich möchte betonen, das könnte soSein. Die Forschung deutet darauf hin. Es könnte soSein, dass *ich die besondere Form der Möglichkeiten bin, Gestalt anzunehmen, da[zu]Sein. Dass AllEs DaSein eine Konkretion ist. Eine Vorübergehung der Unendlichkeit, eine Entscheidung inmitten der Unentschiedenheit. Die Frage ist jedoch dann: Was hat diese Eindeutigkeit gefordert oder auch nur bewirkt? Blosser Zufall, oder eine Herausforderung? So bin also *ich vielleicht eine Verwirklichung der Unentschiedenheit, eine Kurzfristigkeit der Bedauerlichkeit, eine Förmlichkeit der UnFassbarkeit? Nur *eine. ?