People really out here simping for lava? What the fuck?
seen from Malaysia
seen from Malaysia
seen from United States

seen from Argentina

seen from Malaysia

seen from Malaysia
seen from United States
seen from China

seen from Malaysia
seen from United States
seen from Germany
seen from Brazil
seen from China
seen from Brazil

seen from Malaysia
seen from India

seen from Brazil

seen from Australia
seen from China
seen from Malaysia
People really out here simping for lava? What the fuck?
Acatenango- Schweiß, dünne Luft und vielleicht Lava?
Vom Meeresspiegel ging es auf 1.600m nach Antigua-mit Polizeieskorte wohlgemerkt, weil der Shuttleanbieter es für sicherer hielt (in El Salvador aber unbegleitet gefahren ist).
Antigua hat mir gut gefallen. Eine kleine bunte koloniale Stadt zwischen Vulkanen. Und da sind wir auch schon beim eigentlichen Grund unseres Besuchs: die Besteigung des Vulkans “Acatenango“ auf knapp 4.000m, mit Blick auf "el Fuego", ein aktiver Vulkan, der jederzeit Feuer spucken könnte.
Ich habe von einem Blog eines amerikanischen Pärchens, welches wir in Peru kennengelernt haben davon erfahren und wollte es unbedingt auch machen. Wir haben unsere ganze Reise danach ausgerichtet, damit wir nicht zum Höhepunkt der Regenzeit in Antigua landen. Viele haben diesen Aufstieg als den herausforderndsten ihres bisherigen Lebens und das Erlebnis auf dem Berg als ein "once in a lifetime exprience" bezeichnet.
Und dann war der Tag gekommen!
Zuerst habe ich mal gelernt, wozu man so einen Reiserucksack wirklich nutzt. Schlafsack, Isomatte, Zelt, warme Kleidung, Essen und 5,5l Wasser mussten auf meinen Rücken hochgetragen werden! An das ganze Equipment hatte ich irgendwie gar nicht gedacht, aber ein Porter zu buchen, der deinen Rucksack schleppt, kam nicht in Frage💪
Der Aufstieg war wirklich nicht einfach, aber zu meiner Freude habe ich gemerkt, dass ich doch ziemlich fit bin und immer vorne mithalten konnte. Da hat sich das joggen und surfen in letzter Zeit mal wirklich gelohnt. Dennoch haben wir ordentlich geschwitzt und die Luft wurde immer dünner. Nach ca. 5h kamen wir im Basecamp an, wo die Zelte aufgeschlagen und das Lagerfeuer angeschürt wurde. Zur Belohnung haben sich die Wolken gelichtet und wir bekamen freie Sicht auf el Fuego, der freundlicherweise auch noch geraucht hat.
Meine Befürchtung war, dass ich wieder der Höhenkrankheit zum Opfer falle, wie bereits in Peru. Unser Lager war nämlich auf 3.500m! Nach dem Abendessen und gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer hieß es ab in's Zelt auf die Isomatte. So schlecht habe ich selten geschlafen und die (kalte) Nacht wollte einfach nicht rum gehen. Über dem Nachbarvulkan hat es gedonnert und geblitzt. Zum Glück ist es bei uns vorbeigezogen!
Leider habe ich die Höhe wie erwartet nicht ganz weggesteckt und bekam einen sehr schweren Kopf. Um 3:45 war die Nacht dann auch schon rum und wir machten uns für den Gipfelaufstieg bereit.
Und das war vermutlich wirklich eines der härtesten Sachen die ich gemacht habe. Meine Beine waren stark genug, aber die Höhe verursachte Kopfschmerzen und ein ganz eckliges Übelkeitsgefühl. Versuchen wollte ich es trotzdem. Mark ermutigte mich, der die gleichen Symptome hatte.
Also ging es wie auf dem Mond step für step nach oben. Immerwieder kurze Pausen mit der Hoffnung, sich jetzt bitte nicht übergeben zu müssen. Ich habe extra viel geatmet da ich hoffte, so mehr Sauerstoff in meinen Körper zu bekommen. Der Untergrund wurde immer rutschiger, weil man nur noch auf "Rollsplitt" lief. Am Ende fehlten noch 20meter, die mir wie 100 vorkamen und ich musste mich selbst laut anfeuern :) Endlich geschafft!! Wir haben es auf 3.979m geschafft!!Was für ein Glücksgefühl. Als Belohnung gab es ein Rauchzeichen aus el Fuego. Wunderschön!
Bem Abstieg zum Basecamp kann man sich nicht vorstellen wir hart eben noch der Aufstieg war. Vor allem weil man in den kleinen Steinchen wie beim Langlauf einfach hinuntergleiten konnte. Im Basecamp gab es über dem Lagerfeuer geröstete Bagels und Kaffee.
Der Abstieg danach war leichter, aber dennoch anstrengend. Kandidaten von anderen Gruppen müssten mit Pferden nach unten gebracht werden...
Leider gab es nicht das Naturspektakel was ich erhofft hatte, aber einen Vulkanausbruch kann man eben nicht bestellen. Es war trotzdem eine tolle und einzigartige Erfahrung und meine erste Übernachtung auf einem Berg/Vulkan.
Wie das in Bildern aussieht, seht ihr unter diesem Beitrag :)
[distant sobbing bc i want a new breed soon]
jadesabre301
replied to your post
“REALLY I JUST WANT YOU TO TALK TO ME ABOUT HAWAII”
aaaaaaaaaaaaah tbh sticking a fork into lava sounds like an awesome idea but uh I will take your word for it that it's a terrible one /nods /totally not crossing fingers behind back. but thank you for sharing your memories :) :) <3
Putting everything below the cut due to excessive amounts of scream-flailing, you are welcome, enjoy.
(Dips you romantically during the sunset) we don't need no photos cause our love is hot like burning
like burning....what?