Wie jedes Jahr, habe ich auch wieder dieses Jahr am CARE-Schreibwettbewerb teilgenommen. Das Thema war „Die Welt unter Strom“.
Ich finde es immer wieder spannend und toll, meine Gedanken über ein wichtiges Thema dorthin zu schicken und mit einer tollen und prominenten Jury zu teilen.
Gewonnen habe ich zwar nicht aber das Care-Team ist immer so lieb und schickt an allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach Wettbewerbsschluss und Preisverleihung bei der litt Cologne, ein Exemplar des CARE- Sammelbandes. Dieses Jahr gab es dazu sogar noch eine kostenlose Ausgabe von der Zeit Campus. Wie toll ist das denn?
Vielen Dank an CARE für dieses Engagement; es ist immer wieder eine tolle Erfahrung an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Gute Nacht Köln! War gerade bei der litcologne Sonderedition mit @carokebelin und @sabheinrich als Moderatorin, ein sehr gelungener und witziger Abend! Ob es mir ab heute besser gelingt, Lob einfach anzunehmen, ohne es selbstkritisch zu hinterfragen? Eine von vielen guten Anregungen! The future ist female! Und Frauen gehört die halbe Welt! 🔥💫🎉✊🌏♀️ #lesung #musicaldome #vollersaal #litcologne #endlich #köln #saturday #samstag #feministin #gleichberechtigung #future #nevergiveup #laut #lachen (hier: Köln Dom Katedral) https://www.instagram.com/p/CVYqn_AMkhl/?utm_medium=tumblr
Jetzt Karten sichern: Suter geht auf Tour diolink.ch/sutereichertour, Link in Bio! #Repost + Danke @homezonequeen ・・・ Ich mag #martinsuter und mittlerweile habe ich ihn schon so oft auf der #litcologne gesehen und gehört, dass ich auch kein #hörbuch mehr brauche. Jetzt etwas ganz anderes. Kein Wort glaube ich ihm, wie er #stephaneicher kennengelernt hat und er räumt ja auch gleich ein, dass alles frei erfunden ist. Auf den #Text folgt der #song, folgt der Text: so wird ein #Songbook daraus. Auf #schwietzerdütsch. Vieles versteht man, nicht alles. Trotzdem bezaubernd. Selbst das #Duett mit #annettlouisan verzeihe ich ihnen. Etwas ganz Besonderes. Kaufen! Anstatt #lesemittwoch @einzig_und_artig #proseandmusic #lesen #musik #spielmireinlied #roadtrip #literatur #buchempfehlung #lesenmachtglücklich #musikmachtglücklich #schweiz #diogenesverlag
Anthony McCarten & Rufus Beck gedenken Jack Kerouac
Anthony McCarten & Rufus Beck gedenken Jack Kerouac
Anthony McCarten baut sein eigenes Mount Rushmore auf der #litCologne! Als ich die Karten für die lit.Cologne gebucht habe, da wusste ich nicht, das es sich bei dem Protagonisten Jack Kerouac, um einen echten Autoren handelt, ich dachte er wäre fiktiv. Um diese Wissenslücke zu schließen habe ich mir eben Unterwegs bestellt und natürlich auch McCartens “Jack” . Dabei ist Anthony gerade dabei, wie…
Das Buch „Oliven und Asche“ und die dazugehörige Veranstaltung der lit.COLOGNE leisten dem Antisemitismus in Deutschland Vorschub!
Israelkritik – Antisemitismus mit gutem Gewissen
Die aktuell wohl prominenteste Erscheinungsform des modernen Antisemitismus ist der israelbezogene Antisemitismus. Da infolge des nationalsozialistischen Völkermords explizite Äußerungsformen des Antisemitismus zumindest in westlichen Gesellschaften weitgehend tabuisiert sind, wird die sogenannte „Israelkritik“ (mittlerweile sogar als eigenständige Vokabel im Duden geadelt) als Instrument benutzt, um auch weiterhin allen antijüdischen Ressentiments freien Lauf lassen zu können. Jedes antisemitische Klischee – vom Brunnenvergifter über den rachsüchtigen Juden bis zum Kindermörder – wird über den jüdischen Staat verbreitet und findet allzu oft weltweit Gehör. Besonders gerne hat es der „Israelkritiker“, wenn er „echte Juden“ als Kronzeugen für sein Ressentiment findet.
Breaking the Silence handelt ideologisch motiviert
Diese Rolle als Zeuge der Anklage erfüllt die Organisation „Breaking the Silence“ (BtS) bereits seit Jahren allzu gerne. 2004 von Yehuda Shaul und anderen ehemaligen Soldaten als Veteranenorganisation gegründet, sammelt BtS Dokumente und Aussagen zu problematischen Vorfällen in den „besetzten“ Gebieten. Erklärtes Ziel der NGO ist die Beendigung der „Besatzung“ der Westbank. Jedoch anonymisiert Breaking the Silence sämtliche Aussagen mit dem Hinweis auf Informantenschutz, was sowohl die Verifizierung der Anschuldigungen als auch die Verfolgung eventueller Straftaten – entsprechende Gerichtsverfahren gegen Soldaten gibt es im Rechtsstaat Israel immer wieder – unmöglich macht. Und auch die durch Breaking the Silence kolportierten Vorfälle halten einer genaueren Prüfung allzu oft nicht Stand. So verfügte die Organisation nach eigenen Angaben über sechzig Augenzeugenberichte zu israelischen Gräueltaten aus dem Gaza-Krieg im Sommer 2014. Der investigative TV-Journalist Raviv Drucker hat sich zehn dieser Berichte genauer angesehen. Am Ende ließen sich gerade einmal zwei bestätigen. Ferner erwies sich die Behauptung von Breaking the Silence, dass jeder von ihnen berichtete Fall vor der Veröffentlichung von mindestens zwei voneinander unabhängigen Quellen bestätigt werden muss, als Schimäre(1). Finanziert wird Breaking the Silence vor allem durch großzügige Spenden europäischer Organisationen wie auch der Europäischen Union. Entsprechend wenig Interesse zeigt BtS dann auch für Bildungsarbeit in Israel, stattdessen tourt man lieber als stets williger Stichwortgeber verbreiteten Israelhasses durch Europa und die USA.(2)
„Oliven und Asche“ verbreitet die altbekannten israelfeindlichen Stereotype
Rechtzeitig zum siebzigjährigen Jubiläum der Staatsgründung Israels luden die amerikanischen Autoren Michael Chabon und Ayelet Waldman in Kooperation mit Breaking the Silence 26 internationale Schriftsteller ein, das Westjordanland und den Gazastreifen zu besuchen und ihre Berichte als Buch zu veröffentlichen. Man könnte sich natürlich fragen, warum ausgerechnet ein Konflikt, über den bereits hunderte Journalisten seit Jahren ausführlichst berichten, jetzt auch noch 26 Essays kurz eingeflogener westlicher Autoren mit zumeist äußerst bescheidenem Hintergrundwissen benötigt. Aber vermutlich betrachten Chabon und Waldman genau dieses Unwissen der Beteiligten als großes Plus für ihr Projekt. Eine Kontextualisierung ist offensichtlich nicht erwünscht, stattdessen gibt es ein paar literarische Momentaufnahmen von herzlosen Israelis und gedemütigten Palästinensern. Und so sehen die bestellten Texte dann auch aus: Man bekommt die immer gastfreundlichen, gutherzigen und leidenden Palästinenser und im Gegensatz dazu grausame israelische Sicherheitskräfte und furchtbare Bedingungen an den Grenzübergängen. Was garantiert nicht vorkommt: Die durch und durch korrupten Regime von Hamas und Fatah, unter denen die palästinensische Bevölkerung eben mindestens genauso sehr leidet, und die nicht das geringste Interesse an einer friedlichen Einigung mit Israel haben. Selbst die Erwähnung palästinensischen Terrors, wie z. B. die zahlreichen Raketenangriffe auf israelische Ortschaften, wird offensichtlich als gänzlich irrelevant für ein besseres Verständnis des Konflikts erachtet. Sogar die Terroristen, die als Teil der „Messerintifada“ an Mordanschlägen auf israelische Zivilisten beteiligt waren, werden zu Opfern der israelischen Justiz umgelogen.
Auch wer dieses so kostspielige wie überflüssige Projekt eigentlich finanziert hat, bleibt auffällig im Dunkeln. Vermutlich eine weitere Frage, die „Oliven und Asche“ gerade nicht beantworten möchte. Der israelisch-kanadische Journalist Matti Friedman bringt es in der Washington Post auf den Punkt:
„Whatever this anthology set out to be, ‚Kingdom of Olives and Ash‘ is an unintentional group portrait of a certain set of intellectuals. Would they like a curated trip to a foreign country? Sign them up! Do they think a few days is enough to pass judgment on the participants in a century-old conflict? They do! These people are taken somewhere, and they go. Someone points, and they look. They can be trusted not to ask who’s pointing, who’s with them on the bus or who’s paying for the gas.“
(3)
WDR und lit.COLOGNE machen sich zum Sprachrohr des Israelhasses
Leider hat der WDR als offizieller Medienpartner der lit.COLOGNE es versäumt, „Oliven und Asche“ dem gleichen „Faktencheck“ zu unterziehen wie die sehenswerte Dokumentation zum Thema Antisemitismus, „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“, deren Ausstrahlung der WDR im letzten Jahr verhindern wollte und dabei auf Kritik gestoßen war, was wiederum zu einer bizarren Rechtfertigungsstrategie des WDR führte.(4) Im Gegenteil: Die heutige Veranstaltung moderiert die Fernseh-Chefredakteurin Sonia Seymour Mikich persönlich.
Das Bündnis gegen Antisemitismus Köln protestiert daher dagegen, dass die lit.COLOGNE und der WDR der Propaganda von Breaking the Silence einen Raum geben, welche in Deutschland und Europa das altbekannte Bedürfnis nach „Israelkritik“ befriedigt.
Gegen jeden Antisemitismus!
Bündnis gegen Antisemitismus Köln, März 2018