Als Malimo wird einerseits ein textiles Fertigfabrikat bezeichnet, welches nach dem von Heinrich Mauersberger aus Limbach-Oberfrohna erfundenen Nähwirkverfahren hergestellt wurde, andererseits das Wirkverfahren selbst. Es war und ist auch Marken- und Firmenbezeichnung. . Ursprünglich war die Bezeichnung "Kettenstichware" bzw. "Kettenstichmaschinen". Zur besseren internationalen Vermarktung wurden Kurzworte nach der Formel »Mali-« für den Namen des Erfinders Mauersberger und Limbach-Oberfrohna (Wohnort des Erfinders im Landkreis Zwickau) plus Kurzform der jeweils herzustellenden Stoffart gebildet, also »Malimo« für Molton, »Maliwatt« für Steppwatte, »Malipol« für Polfadenverarbeitung. . Die DDR baute das Verfahren und den zugehörigen Maschinenbau mit gezielten Investitionen zu einem eigenen Industriezweig aus und vermarktete die Produkte und Lizenzen unter dem Namen „Malimo“ mit großem Aufwand. Die großtechnische Anwendung begann 1964 im VEB Malitex Hohenstein-Ernstthal. Mitte der 1980er Jahre produzierten ca. 100 Textilbetriebe der DDR Malimo. . In der DDR wurde zunächst darauf gesetzt, weite Bereiche der Web- und Wirkwaren durch Malimo zu ersetzen und etwa auch Oberbekleidung aus Malimo zu produzieren. Dies setzte sich jedoch nur begrenzt durch. Die Verwendung von Malimo als Gebrauchstextil (etwa für Arbeitsbekleidung, Bandagen, Geschirrtücher, Staublappen, Fließe etc.) hingegen war höchst erfolgreich. (via #Wikipedia) #Malimo #Kleidung #Stoff #Kleidung #Mode #LimbachOberfrohna #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/B4Nk8YJCuab/?igshid=16cqr9kh68892


















