Habe dann doch auch schon wieder einiges gelesen:
Maxims Biller erzählt Familiengeschichte. Falls Ihnen, wie mir “Biografie” zu lang vorkommt.
Eine irrwitzige Odyssee durch die Provinz im Paralleuniversum nebenan (sagt der Klappentext). Unfug natürlich, aber begnadeter.
Und weil es gerade so schön war mit den Zeitgenossen.... Herr Wieland, vor dem sich der Titel ja offenkundig verneigt, kommt auch ab und zu vor, allerdings nur als Verfasser schlüpfriger Sachen in Arno Schmidts biographischen Versuch (er tut so, als handle es sich lediglich um Materialsammlung für eine künftige Biographie, als würde sich das hiernach noch jemand trauen...) über den außerordentlich konservativen romantischen Dichter Friedrich de la Motte Fouqué (und einige seiner Zeitgenossen). Man erfährt dann auch einiges über ihn, fast noch interessanter ist allerdings, was man über den ungemein akribischen und etwas besessenen Arno Schmidt erfährt.
Da sie auch nicht weiter zu gehen scheint, habe ich beschlossen, meine liebste walisische Krimireihe noch einmal von vorne zu beginnen. Louie Knight, der einzige Privatdetektiv im von kriminellen Druiden kontrollierten Aberystwyth erlebt ein haarsträubendes, apokalyptisches Abenteuer.
Ein unanständiges Großgedicht, auf dem sonderbarerweise zwei im Jahre 2000 unabhängig voneinander entstandene Musicals basieren (das müssen wir auch mal diskutieren. Sobald ich herausgefunden habe, welches mir besser gefällt). Der Text ist allerdings schon von 1928, handelt von einer wilden Party, und ist von Art Spiegelman sehr kunstvoll gestaltet.
Ebenfalls sehr kunstvoll gestaltet, von der immer immer sehr kunstvoll gestaltenden Frau Schalansky, deren Atlas der abgelegenen Inseln wir außerordentlich lieben, ist dieser schöne Band über einige verschollene Dinge. Die Geschichten dazu fand ich allerdings ziemlich unterschiedlich interessant. Aber es ist wirklich sehr kunstvoll gestaltet.