Te juro que volveré
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Te juro que volveré
Te juro que volveré
Stay with the one who looks at you like the way Melanie looks at that girl.😏 Wishing I was that little girl.😔
Maison Labiche AW15 - ML - Jan. 2015 (h)
Kapitel 5 (Moritz Leitner)
Ich konnte grade noch ausweichen bevor der Ball mich traf, er flog genau an meinem Kopf vorbei und ich zuckte erschrocken zusammen.
„Junge lass meine Schwester heile“, rief Lukasz lachend dem Typ zu der jetzt zu mir lief.
„Sorry, alles gut bei dir?“, fragte er mich als er bei mir angekommen war.
„Alles gut, aber Zielen übst du lieber nochmal“, antwortete ich lachend und guckte dabei in diese wunderschönen blauen Augen, die aber auch ein bisschen grün Schimerten.
„Mach ich versprochen, wirklich alles gut?“, fragte er noch einmal nach und lächelte dabei.
„Ja wirklich“, antwortete ich ebenfalls mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Lass lieber die Finger von ihr“, schrie Mats lachend in unsere Richtung.
„Wäre besser für dich, wenn du es dir nicht mit Lukasz verscherzen willst“, schrie jetzt Klopp lachend, worauf ich nur lachend den Kopf schüttelte.
„Ich benehme mich“, rief der Typ lachend und lief wieder zurück.
Was für Chaoten, aber ich habe es irgendwie vermisst hier zu sein. Es war immer witzig mit den Jungs und es wurde nie langweilig.
Kurze Zeit später war das Training dann auch beendet und die Jungs gingen in die Kabine um sich duschen zu gehen. Lukasz kam davor noch zu mir.
„Hast du was abbekommen“, fragte er leicht besorgt.
„Nein, alles gut“, sagte ich lachend.
„Gut, warte hier, ich beeile mich“, sagte er und lief zu den Kabinen.
Ich stand auf und setzte ich neben den Kabinen auf die Bank. Mats war der erste der raus kam und setzte sich zu mir.
„Alles gut?“, fragte auch er.
„Ja, ich hab nichts abbekommen“, sagte ich beruhigend.
„Gut für Moritz“, sagte Mats lachend.
„Moritz?“, fragte ich.
„Der Typ der dir den Ball fast an den Kopf geschossen hat“
„Achso, spielt der noch nicht lange hier?“
„Erst seit diesem Sommer und dann sollte er es sich nicht direkt mit Lukasz verspaßen“
„Als ob man es sich mit auch verspaßen könnte, da muss man sich echt Komplet daneben benehmen.“
„Da hast du auch wieder recht“, wir mussten beide lachen.
Die Mannschaft nimmt jeden neuen Spieler gut auf und ich kenne keinen der hier irgendwie nicht sofort freundlich und offen Empfangen worden ist.
„Du kommst heute Abend auch?“
„Wohin?“
„Zu mir, eine Runde zocken mit ein paar der Jungs“
„Ich und zocken? Das kannst du dir selbst beantworten.“, sagte ich lachend, ich habe selten sehr selten mal mit den Jungs gezockt und konnte es auch überhaupt nicht.
„Das ist keine Ausrede, du kommst“
„Ich überlege es mir“
„Du weißt selbst, dass du keine Wahl hast und der Rest hat auch schon zu Lukasz gesagt, dass er dich mitnehmen soll, also diskutieren ist sinnlos“
„Wieso fragt man mich dann überhaupt?“, fragte ich lachend.
„Du hast es als Frage verstanden, das war aber ein Befehl“
„Achso, ihr habt mir jetzt zu sagen wo ich hingehe?“
„Ja, du bist zurück gekommen, also hast du nichts zu melden“, sagte Mats lachend.
„Na ihr beiden, geht’s dir wirklich gut?“, Moritz kam aus der Kabine und setzte sich zu uns.
„Ja wirklich“, antwortete ich.
„Mo, ist nachher auch dabei“, sagte Mats.
„Du kommst auch?“, fragte Moritz.
„Sie kommt“, sagte Mats.
„Ich hab hier nichts zu melden“, sagte ich lachend.
„Du hast es verstanden sehr gut“, sagte Mats lachend und stupste mich an.
„Ich bin dann auch mal weg, bis gleich“, sagte Mats, stand auf und ging zu seinem Auto.
„Tut mir echt leid mit dem Ball“, sagte Moritz jetzt.
„Ist nicht schlimm, dass kann passieren“, sagte ich und Lächelte ihn an.
„und du bist Lukasz‘s Schwester?“
„Ja genau“
„Das heißt, du bist öfter hier?“
„Hast ja grade gehört, ich habe nichts zu melden, also würde ich mal ja sagen“, sagte ich lachend.
„Die Jungs haben dich hier gut im Griff“, antwortete er ebenfalls lachend.
„Glaub nicht, dass das immer so klappt“
„Na hast du dich entschuldigt?“, fragte Klopp, der grade aus der Kabine kam.
„Na sicher, was denkst du denn“, antwortete Moritz lachend.
„So ist, dass hier mit diesen jungen Knaben, man muss immer auf der Hut sein“, sagte Klopp
„Das habe ich gemerkt“, sagte ich lachend.
„Fertig“, sagte Lukasz der jetzt auch grade aus der Tür kam.
„Perfekt“, sagte ich und stand auf.
„Tschüss, bis später“, sagte Lukasz.
Ich verabschiedete mich auch und wir gingen zu seinem Auto.
Kapitel 3 (Moritz Leitner)
Wir gingen durch die kleinen Nebenwege und redeten über dies und das. Es war ein schöner Spaziergang und ich war verdammt glücklich hier zu sein. Klar, ich war in München auch glücklich und hatte meine Tante, aber hier bei Lukasz und seiner Familie zu sein war einfach schöner. Nach dem Spaziergang saßen wir noch im Wohnzimmer. Lukasz zeigte mir Stolz die Fotos von der Meisterfeier und nannte mir 1000 Namen die ich bis morgen bestimmt schon wieder alle vergessen hatte. Es war schon süß, wie er mir alles mit voller Begeisterung erzählte.
„Wann kommt eigentlich Caso“, fragte Ewa
„Am Mittwoch“, sagte ich lächelnd.
Casanova mein lieber Oldenburger Hengst. Ich hatte ihn erst seit ein paar Monaten, er hat in seiner Vergangenheit nicht wirklich gute Erfahrungen gemacht, wodurch es schwierig ist Vertrauen aufzubauen. Er bockt und steigt sehr häufig und viele meinten ich sollte ihn weggeben, er sei zu gefährlich. Aber ich liebe diesen Bub und werde kämpfen.
„Sicher, dass du ihn behalten möchtest?“, fragte Lukasz
„Ja“, okay er macht sich sorgen, dass mir was passieren könnte, aber ich gebe Caso nicht auf.
„Ich werde mal schlafen gehen“, sagte ich gähnend.
„Morgen um halb2 ist abfahrt“, sagte Lukasz lachend.
„Du wirst deinen Spaß haben“, sagte Ewa motivierend.
„Ich bin gespannt, Gute Nacht“, ich nahm die beiden noch einmal in den Arm und ging dann in mein Zimmer.
Ich zog mir meine Jogginghose und ein T-Shirt an und legte mich in das Bett. Ich stöberte noch ein bisschen durch mein Handy und stellte mir einen Wecker auf 11 Uhr. Dann schlief ich auch ziemlich schnell ein.
Am nächsten Morgen würde ich von meinem Wecker geweckt. Ich streckte mich vorsichtig und rieb meine Augen, bevor ich den Wecker dann ausstellte. Langsam stand ich auf und ging in das Wohnzimmer, wo Lukasz mit Sara auf den Boden spielte.
„Guten Morgen“, sagte ich und setzte mich zu den beiden.
„Morgen, gut geschlafen?“, Lukasz nahm mich in den Arm und die kleine lächelte mich an, worauf ich direkt zurück lächeln musste.
„Ja und ihr?“
„Auch“, er lächelte die Kleine an.
„Das ist schön“
„Frühstück?“, er nahm die Kleine auf den Arm und wir gingen in die Küche.
Ich schmierte mir ein Brötchen und gab Lukasz die Flasche für die Kleine.
„Fit für nachher?“, fragte er mich.
„Muss ich ja“
„Das hört sich so an als würde ich dich zwingen mitzukommen“, sagte er gespielt beleidigt
„Nein, ich freue mich deine Mannschaft kennenzulernen“
„Das hört sich doch gut an“
„Wo ist eigentlich Ewa?“
„Kurz Einkaufen, damit wir nicht verhungern wenn sie weg ist“, wir müssten beide lachen
„ich geh mal duschen“
„mach das, weißt ja wo alles ist“
Ich ging ins Badezimmer und duschte erst einmal schön warm. Danach cremte ich mich in Ruhe ein, schminkte mich, ein wenig Make-up und Wimpertusche. Dann föhnte und glättete ich meine Haare, ich muss zugeben sie waren echt lang geworden. Als ich fertig war ging ich in mein Zimmer und stand fragend vor dem Kleiderschrank. Nach längerem überlegen entschied ich mich für eine kurze Short, ein weißes T-Shirt mit einem grauen dünnen Schal, da es draußen echt warm war. Dazu zog ich meine grauen Vans an, dann schaute ich mich kritisch im Spiegel an.
„Lia, bist du fertig?“, rief Lukasz und erschrocken guckte ich auf die Uhr.
Ich schaute noch einmal schnell in den Spiegel, steckte mein Handy ein und ging zu Lukasz.
„Hallo“, sagte Ewa, die in der Küche stand.
„Hey“, ich ging hin und nahm sie in den Arm.
„Lukasz ist schon raus, viel Spaß“
„Danke“, ich ging raus und stieg zu Lukasz ins Auto.