“But..but ..but MOM, I thought you said you were going to get me some watermelon so I can eat it?” -My 6 year old son LJ.
I am not sure what it is but once your child asks you for something and you say anything other than a flat out YES or NO; they will not let you rest. My children are the people who hold me ACCOUNTABLE and make sure I do what I say I’m going to do. I think it’s amazing in many…
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Was soll ich sagen? Der letzte Post ist über 2 Jahre her! Und was ist nicht alles in dieser Zeit passiert! Wo soll ich anfangen?
Olivia hat jetzt einen (wow er ist tatsächlich schon so alt) 2-jährigen Bruder. Und -schwups- sind wir auch schon mitten drin in der Erklärung, warum der letzte Posts unter anderem so lange her ist.
Bennet und ich sind beide mit Geschwistern aufgewachsen und daher war es auch für uns irgendwie nie eine Frage, ob Olivia noch ein Geschwisterchen kriegen sollte. Man kann nicht wirklich sagen, dass wir super reflektiert an diese Entscheidung gegangen sind. Es war uns einfach klar. Als ich dann schwanger war, fiel uns aber relativ schnell auf, dass das mit zwei Kindern mal eine ganz andere Nummer werden wird.
Meine Schwangerschaft mit Olivia war echt entspannt und einfach. Die zweite Schwangerschaft war doch recht anstrengend und begleitet von einigen Unannehmlichkeiten. Mit einer 2 1/2-jährigen ist es halt nichts so richtig mit Füße hochlegen, nochmal die Zeit zu Zweit genießen oder sich vollkommen dem Nestbau hingeben. Vor allem nicht mit einem so lebenslustigen und aufgewecktem Mädchen, wie Olivia es ist.
Und hey, es heißt doch immer, dass man ein wildes und ein ruhiges Kind bekommt, dass das zweite Kind einfach so mitläuft, die Kinder immer ganz toll miteinander spielen und sowieso Geschwister für die Sozialisierung der Kinder total wichtig sind. Zu Punkt eins kann ich sagen: Jakob ist noch aufgeweckter als Olivia. Seine Erzieherin im Kindergarten meinte neulich, dass sie in ihrer 17-jährigen Erzieherlaufbahn noch nie ein so energiegeladenes Kind erlebt hätte. Soweit zu ruhig. Zu dem Thema “das zweite Kind läuft einfach so mit” kann ich nur sagen, dass Jakob es gar nicht einsieht einfach so mitzulaufen. Er läuft voraus oder hinterher, aber definitiv nicht einfach mit. “Aber man weiß ja jetzt schon wie alles läuft.” Klar, wenn du zwei Klone hast, ist es easy. Bei uns lief nichts so, wie es schon bei Olivia gelaufen ist und daher kann ich zu diesem Punkt nur sagen: Hm nö. Dass die Kinder miteinander spielen stimmt schon. Allerdings erst nach so ca. 1 1/2 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt ist es wirklich süß, wie sie anfangen miteinander zu kommunizieren, Späße zu machen, sich gegen die Eltern zu verbünden, erste Spiele spielen und sich gegenseitig trösten. Aber die 1 1/2 Jahre zuvor waren für uns echt stressig.
Um nur zwei Beispiele zu nennen: Olivia fühlte sich permanent zurück gesetzt-trotz Geschwisterkurs vor der Geburt des Bruders und wirklich vielen Einzelunternehmungen mit Mama oder Papa oder beiden zusammen. Jakob hatte beschlossen, dass Mamas oder Papas Arm definitv der beste Platz zum Schlafen ist und so erst mich die ersten 8 Monate und dann Bennet weitere 1 1/2 Jahre zum vielen untätigen Rumsitzen verdonnert. Was wiederum bedeutete, dass man während dieser Zeit nichts mit Olivia unternehmen konnte, was (na, wer hat aufgepasst?) zum Beispiel eins führte.
Nach 8 Monaten haben Bennet und ich die Rollen getauscht und ich bin arbeiten gegangen und Bennet hat seine echte Elternzeit (damit meine ich mehr als die obligatorischen zwei Reisemonate) gestartet. Und das war höchste Zeit. Es war zur Routine geworden, dass er mich abends, wenn er von der Arbeit nach Hause gekommen war, heulend mit den beiden Kindern aufgefunden hat. Im Nachhinein gesehen, war es vielleicht ein verspäteter Babyblues oder einfach die totale Überforderung durch das Scheitern an meinen Vorstellungen von einer guten Mutter, die nebenbei aber noch ihr eigenes Leben hat. Schließlich hatte sich unser Leben mit nur einem Kind nicht sonderlich verändert und es war weiterhin alles gut unter einen Hut zu bringen gewesen. Mit zwei Kindern ging das aber plötzlich nicht mehr, was (besonders für mich) eine echt krasse Erfahrung war.
Mit dem Rollentausch entspannte sich die Situation etwas, sodass wir dann auf die lustige Idee kamen ein Haus zu kaufen und zu renovieren. Gleichzeitig wechselte ich den Job und Bennet wurde als Dankeschön für die Elternzeit direkt im Anschluss daran gefeuert. Nicht, dass uns langweilig werden könnte.
Nunja, jetzt könnte man aus dem Text ziehen, dass wir es bereuen, dass wir ein zweites Kind bekommen haben. Und dazu kann ich nur ganz klar “nein” sagen. Ja, es ist nicht leichter geworden. Ja, es gibt noch eine Person, um die man sich kümmern muss. Ja, die noch vorhandene Freiheit bei einem Kind war nun komplett weg. Aber dafür haben wir einen immer fröhlichen Frechdachs bekommen, der es schafft auch die stressigste Situation zu entspannen und Olivia zum Kuscheln gebracht hat. Wir könnten nicht dankbarer sein.
Long time no see- bedeutet nicht, dass es nichts zu berichten gibt. Sondern eher so viel, dass ich nicht zum Schreiben gekommen bin.