Junto al volcán #mounteden #auckland #newzealand #photography #blackandwhite https://www.instagram.com/p/BxEgEe8ndoe/?igshid=10mnruedbjee0

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Buildings in Mount Eden, the Bronx
This is how a yoga pose looks like runner pose. ready to speed in the south of the island 😀😉#yoga #yogapose #instayoga #instapic #transformation #yogagram #mytravelgram #yogisofinstagram #yogadaily #yogadudes #yogafit #yogaaddict #outdooryoga#yogaeverydamnday #yogaeverywhere #mensyoga#instatraveling #mounteden #newzealand #yogalife #yogalove (at Auckland City)
aufbrechen, um auszubrechen – Eine Woche Auckland & Reisetief
Moin zusammen!
Die Zeit im Flieger nach Auckland verbrachte ich größtenteils mit der schwangeren Ellen Page in Juno. Den Film hatte ich ewig nicht geschaut und er war Balsam für meine Nerven. Als wir gegen 18:00 Uhr landeten, staunte ich nicht schlecht – es war immer noch taghell. Ich besorgte mir am Flughafen eine AT HOP card für die öffentlichen Verkehrsmittel, stieg in den absolut überteuerten 17$-Skybus und fuhr zu meiner Airbnb-Unterkunft. Dort traf ich auf Sae, die ursprünglich aus Japan kommt und seit nunmehr achtzehn Jahren in Neuseeland lebt, und ihre beiden Kinder (acht und zehn Jahre alt). Ich wurde freundlich begrüßt und ins Gästezimmer geführt. Mit dieser Familie würde ich die nächsten sieben Tage verbringen. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl. Sae lud mich zu Bier und Wein am Küchentisch ein – da sagte ich nicht nein. Wir unterhielten uns bis spät in die Nacht. Durch die Mischung aus Alkohol und drei Stunden Zeitverschiebung schlief ich am nächsten Tag bis zum Mittag. Das Training mit Cedric hatte ich noch in den Beinen. Der Muskelkater ließ mich kaum vorwärts kommen. Nach dem Spätstück kümmerte ich mich um eine Menge Organisatorisches: Ich brauchte eine SIM-Karte für Neuseeland, musste eine Bettdecke für den Wicked Van besorgen, Lebensmittel einkaufen, mich in die Campingplatz-App von Wicked Vans hineinarbeiten, mir eine grobe Route für den Roadtrip raussuchen und mir Gedanken über meine Zeit in Südamerika machen (Machu Picchu – ja oder nein?). Als ich das meiste mehr oder weniger abgehakt hatte, belohnte ich mich mit einem Kinobesuch. Ich schaute mir IT in der Spätvorstellung an. Ganz solider Horrorfilm, kommt aber an das Original nicht ran. Als ich mit dem von Sae geliehenen Fahrrad zurückfuhr, schaute ich mich dennoch das eine oder andere Mal nach etwaigen Horrorclowns um. Am nächsten Morgen zerstörte ich beim Frühstück ein Messer. Beim Käseschneiden brach der Griff einfach ab. Das Training mit Cedric zeigte erste Früchte. Sae musste beim Anblick der beiden Einzelteile sehr lachen, was mich beruhigte. Ich arbeitete noch ein bisschen an meinem Blog und machte mich dann auf zum Training. Diesmal würde ich Aaron Booth, den aktuell besten neuseeländischen Zehnkämpfer und Bronzemedaillengewinner der Universiade, zu einer Trainingseinheit treffen. Auch er postet regelmäßig Trainings- und Wettkampfvideos auf YouTube, allerdings ohne dabei in die Kamera zu sprechen. Zudem ist er mit Cedric befreundet. Ich hatte ihn vor meiner Reise angemailt, wir schrieben ein bisschen hin und her und er lud mich schließlich zu einem Training ein. Unter anderem deshalb entschied ich mich für Auckland als Startpunkt der Neuseeland-Tour. Ich traf Aaron also auf dem Lovelock Track in Mount Roskill, einem Stadtteil südwestlich von Aucklands Innenstadt. Nach einem lockeren Aufwärmem standen 2x8x100m auf dem Programm. Er war gerade erst wieder ins Training eingestiegen und daher noch locker unterwegs. Die 100m sollten in unter 20 Sekunden zurückgelegt werden, es folgten 10 Sekunden Pause und dann wieder 100m in unter 20 Sekunden, immer hin und zurück. Da ich immer noch harte Waden hatte, kam mir diese entspannte Einheit sehr gelegen. Schnell hatten wir die zweite Serie hinter uns und fanden Zeit, uns ein bisschen zu unterhalten. Aaron erzählte mir, dass er größtenteils allein trainiere, meist sogar ohne anwesenden Coach. Oft nähme er sein Handy, um sich bei technischen Disziplinen zu filmen. Die Videos schicke er dann direkt zu seinem Coach, um Feedback zu bekommen. Im nächsten Jahr wird sich das jedoch ändern, denn er hat eine Zusage für die Kansas State University in Manhattan bekommen. Dort warten ein professionelleres Umfeld und eine Menge Trainingspartner auf ihn. Dafür alles Gute, Aaron. Und danke für das Treffen!
Als ich zurück zur Wohnung kam, traf ich in der Küche auf Sae und zwei ihrer Freundinnen. Ganz aufgeregt zeigten sie mir auf ihren Handys Fotos von Bratkartoffeln mit Speck und fragten mich, ob es etwas sei, das man in Deutschland essen würde. Als ich es bejahte, freuten sich die beiden Freundinnen. Sae jedoch wirkte etwas enttäuscht. Offenbar hatte sie die Wette verloren. Ich verbrachte den Rest des Abends damit, mit dem Lederhosen-Weißwurst-Oktoberfest-Klischee von Deutschland aufzuräumen. Außerdem brachte ich den drei Damen und Saes Tochter ein paar Sätze auf Deutsch bei und war erstaunt, dass Saes Tochter die Sätze beinahe akzentfrei wiederholen konnte. Am nächsten Morgen fuhr ich nach dem Frühstück zur Auckland Art Gallery, der größten Kunstgalerie Neuseelands, und schaute mir anschließend die Innenstadt an. Das Wetter meinte es leider nicht so gut mit mir. Nach einem wolkenlosen Vormittag regnete es plötzlich wie aus Eimern. Darauf war ich klamottentechnisch nicht vorbereitet. Ich trat den Rückzug zur Wohnung an. Dort erfuhr ich, dass mein bester Freund ein Idiot ist (ich mag dich trotzdem, Marco). Er käme nicht wie geplant am Sonntag an, sondern würde erst am Dienstagmorgen in Auckland landen. Da hatte jemand das mit der Zeitverschiebung nicht so ganz verstanden. Der Wicked Van sollte eigentlich am Montagmorgen abgeholt werden. Ich fragte dort also, ob wir unser Gefährt auch einen Tag später abholen und dafür einen Tag länger behalten könnten. Zum Glück stellte das kein Problem dar. Nachdem die Sache mit dem Van also geregelt war, schnürte ich meine Laufschuhe und rannte den Mount Eden, einen 196m hohen, ruhenden Vulkan ganz in der Nähe, hinauf; aber natürlich nicht, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Auf den letzten wenigen Metern vor dem höchsten Punkt stolperte ich über meine eigenen Füße, fiel hin und schlug mir das Knie auf. Es tat nicht weh und ich stand sofort auf, allerdings blutete mein Knie so stark, dass bald mein ganzes Schienbein rot leuchtete. Die Leute warfen mir verwunderte Blicke zu. Ich lief einfach weiter. Nun hatte ich also eine rot pochende Erinnerung vom Mount Eden. Nach einer Dusche und einem Pflaster war aber auch alles gut. Die folgenden Tage standen im Zeichen des Wartens – Warten auf Marco, damit der Roadtrip durch Neuseeland endlich losgehen konnte. So recherchierte ich weiter die Orte, die ich sehen wollte, und suchte schon erste Campingplätze raus. Nebenbei trieb ich ein bisschen Sport, führte interessante Gespräche mit Sae und brachte den Blog voran. An meinem letzten Abend mit der Familie lernte ich, wie man Sushi macht. Auf das Ergebnis meiner Arbeit war ich sehr stolz. Seht selbst!
Ich muss zugeben, die Tage in Auckland waren geprägt von einer gewissen Melancholie. Nachdem in Brisbane von Erlebnis auf Erlebnis folgte, fiel ich in Auckland in ein kleines Reisetief. Man merkt es auch ein bisschen daran, dass ich kaum Fotos geschossen habe. Doch zum Glück würde ich am nächsten Morgen Marco vom Bus abholen und unser Roadtrip könnte beginnen. So fielen mir schließlich doch mit dem wohligen Gefühl der Vorfreude im Bauch die Augen zu.
Über den Roadtrip im verrückten Wicked Van erfahrt ihr im nächsten Eintrag mehr.
Mount Eden - Auckland.
She loves her #music. She's listening to a #mounteden #oceanlab, #bassnectar and #klaypex playlist dad put togther for her. #baby
More NZ snaps from the North Island.
Ausblick vom Mount Eden (Vulkan) auf Auckland