Held des Lichts
Meine Macht versteckt sich im Schatten, Denn sie weiß, dort kann ich sie seh'n. Meine Macht bandelt an mit den Ratten, Denn sie weiß, die kann ich gut steh'n.
Deine Macht ist hell, wie die Sonne, Sie anzuschau'n tut dir Weh. Sie steht für Wärme und Wonne, Doch Niemand ist ihr in der Näh'.
Deine Taten werden Besungen Über und unter dem Stein. Doch ist ed dir niemals gelungen Ein Fünkchen uns besser zu sein.
Meine Taten schenken uns Frieden, Des Körpers, des Geistes, zur Nacht. Und als sie da alle ruhig liegen, Werden die Taten vollbracht.
Und wenn wir uns jemals Sprichst du vor Göttern und Schar. Schwafelst von der Strafen, vom/dem Segnen. Entblößt deinen Willen ganz bar.
Mich wird man dann nicht reden hören, Doch sehen dort wird man mich gut. Wirst noch deine Eide beschwören, Wenn verlassen dich schon dein Blut.
Meine Macht ist mehr als dein Schatten. Der Sonne hellwärmendes Licht Erreicht auch mich und meine Treuratten, Denn nur im Versteck sind wir nicht.
D'rum acht' auf deines Mundes Zunge. Wir leihen dir immer ein Ohr. Schone den Blasebalg, die Lunge. Am Besten noch, setz' dichr vor's Tor.
So müssen wir nicht mehr dich leiden. Und sterben, auch, musst du nicht. Du prahlest, du seiest bescheiden, Verwehrest doch ander'n das Licht.







