De Multihalle in Mannheim van Frei Otto.
seen from China

seen from United States

seen from Canada

seen from United States
seen from Poland
seen from United States
seen from Germany
seen from China

seen from Croatia

seen from Ireland

seen from United States

seen from Malaysia
seen from China
seen from Lithuania

seen from Serbia
seen from Ireland

seen from Guatemala
seen from China
seen from Germany
seen from Serbia
De Multihalle in Mannheim van Frei Otto.
Multihalle. Mannheim, Germany 1975. Carlfried Mutschler & Partners in collaboration with Frei Otto
Views of restaurant shortly after the opening of the Multihalle, four images on a pre-printed processing form, Carlfried Mutschler & Partner, 1975
“[The Multihalle] suits the functions, but, at the same time, has that special characteristic of increased quality required to lift a building out of the range of the merely functional, the merely economical and/or the merely technical, without in any way prejudicing this values, into that range where perhaps, architecture starts.“ Frei Otto. Thoughts on the construction of the grid shells at Mannheim.
Frei Otto
Multihalle in Mannheim Germany, 1975
Multihalle, Herzogenriedpark, Mannheim (Germany), 1975, Architect: Frei Otto. Source 1 Source 2
I have recently been featured in BAUWELT issue 12.2017 with an article about the so called “Multihalle” built by the german architect and 2015 Pritzker Prize laureate Frei Otto. This unique and iconic building faces demolition due to the absence of an economically reasonable concept of its future use.
Die Bürgertage Herzogenried behandelten einerseits in der (jährlich stattfindenden) Stadtteilkonferenz Bedürfnisse, Stärken und Probleme im Stadtteil und stellten sich andererseits der Aufgabe, die inzwischen weltweit unter Architekten einen klingenden Namen hat: Multihalle.
Bild: Paesler
Zweiteiler mit Knöpfen dran: Die Bürgertage zur Zukunft des Herzogenried und der Multihalle erzeugten viel Interesse. Eine Dokumentation soll das Projekt weiter voranbringen
Ein Zweiteiler war’s – ein Rock mit dazu passender Jacke, ein flotter Anzug ohne Weste. Die Bürgertage Herzogenried behandelten einerseits in der (jährlich stattfindenden) Stadtteilkonferenz Bedürfnisse, Stärken und Probleme im Stadtteil und stellten sich andererseits der Aufgabe, die inzwischen weltweit unter Architekten einen klingenden Namen hat: Multihalle.
Für den Stadtteil näher dran war sicherlich der erste Abend. Hier wurde die Stadtteilkonferenz abgehalten wie jedes Jahr – diesmal eben nur in einem größeren Rahmen in jeglicher Hinsicht. Rund 80 Personen waren gekommen, für einen kleinen Stadtteil von 8.000 Einwohnern sehr viele.
Quartiermanagerin Jennifer Yeboah erläuterte zunächst die Maßnahmen seit der Stadtteilkonferenz letztes Jahr: Rundgänge mit jungen Müttern aus dem Stadtteil, mit Rollstuhlfahrern, mit Senioren – um jeweils einen Blick auf die speziellen Bedürfnisse, Barrieren und Angsträume zu werfen. Einleitung der Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung: Während der Stadtteilkonferenz malten unten in der Halle Kinder große Holzfiguren an, die später an die Straßenränder gestellt werden sollen. Sie sollen auf persönliche und freundliche Art die Autofahrer bitten, aus Rücksichtnahme auf Kinder nicht so schnell zu fahren. Die Gründung einer Kochgruppe während der letzten zwölf Monate kam den Besuchern während der Workshoptage zugute, denn sie bekamen frisch zubereitetes leckeres Essen.
In mehreren Gruppen wurden sodann Bedürfnisse des Stadtteils zusammengetragen. Die Kleingärtner suchen Partner, um in der Kleingartenanlage häufiger kulturelle Veranstaltungen durchzuführen. Gleichzeitig trat zutage, dass der Weihnachtsmarkt auf der Kleingartenanlage in diesem Jahr in Gefahr ist. Ein Sponsor von 3.500 Euro für einen dieses Jahr noch fehlenden ausreichenden Stromanschluss (der bisherige Anschluss reicht nicht aus) würde den diesjährigen Weihnachtsmarkt retten. Jugendliche im Stadtteil brauchen Räume, um sich frei treffen zu können. Das Jugendhaus ist abends, wenn junge Leute abhängen wollen, bereits geschlossen. Gegen den Dreck auf Spielplätzen könnte eine „Müllausstellung“ helfen, die darauf abzielt, unseren Umgang mit Abfall (und was wir für Abfall halten und einfach so wegwerfen) bewusster zu machen. Ein Chor mit dem Namen „Stimmen der Welt – Stimmen des Herzogenried“ könnte sicht- und hörbar machen, dass Menschen mit sehr unterschiedlicher Herkunft im Stadtteil leben.
Viel Arbeit hat sich das zweiköpfige Team des Quartiermanagements aufgehalst, nicht nur durch die Organisation der Bürgertage, sondern auch durch die Wünsche und Anregungen der Bürger, die nun auf dem Tisch liegen und darauf warten, in Angriff genommen zu werden. Klar ist: Mit dem Zweiteiler als Veranstaltung konnten viele was anfangen, Herzogenriedbewohner wie Mannheimer generell. Im Schnitt deutlich je mehr als 50 Besucher an drei Abenden ist ein Appell des Interesses. Der dritte Abend übrigens war der Zusammenfassung der Ergebnisse gewidmet. So kamen echt die Knöpfe dran an das, was während zweier Abende gemeinsam gedacht wurde.
Was die Ergebnisse des Urban LAB zur Multihalle betrifft, wird man die ausführliche Dokumentation durch Dr. Christina West (Hochschule Darmstadt / University of Applied Sciences) und ihr Team (Urban Innovation – Stadt neu denken! e.V.) abwarten müssen, die versprochen wurde. Die Bürger Mannheims haben sich jedenfalls reichlich eingebracht. Es wurde intensiv, respektvoll und ideenreich diskutiert. Die Multihalle wurde als Ort der Freiheit wahrgenommen, der erhalten bleiben soll. Sie soll ein Ort der Möglichkeiten bleiben, der sich unterschiedlich weiterentwickeln kann.
Wie die vielfältigen Ideen zusammenzubringen sind, wurde skizziert: nicht nur Nutzungen, sondern auch Organisationsformen und Geschäftsmodelle. Die Multihalle wurde zum „Reallabor“, in dem Bürgerinnen und Bürger mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen, Institutionen, Schulen und Universitäten zusammenkommen, um zu diskutieren, Ideen zu entwickeln, Startups zu gründen. Eine der wohl originellsten Vorschläge war, zu festgelegten Zeiten die Halle regelmäßig den Bürgern zur freien Nutzung zu überlassen – eine Art Tempelhöfer Modell, zugeschnitten auf die einzigartige Halle und ihre Parklandschaft drumherum. Dass die Multihalle der richtige Ort dafür ist, hat sich bei den Bürgertagen erwiesen. Die TeilnehmerInnen wünschten sich, dass das Format wiederholt wird. JP
Freitragend gedacht: Bürgertage in der Multihalle
Zwei Abende ist nun bei den Bürgertagen in der Multihalle diskutiert worden. Am Mittwoch Abend redeten sich rund 80 Menschen die Köpfe heiß über die Potenziale des Herzogenried und die Verbesserungsmöglichkeiten des Lebens im Stadtteil. Am Donnerstag ab 17.30 Uhr fanden sich etwa 50 Menschen in der Multihalle ein, um beim zweiten Abend über die Zukunft der Multihalle „freizudenken“.
Klar wurde: Potenziale sind da, Ideen sind da, begeisterte Menschen sind da. Die Zeichen im Herzogenried und in der Multihalle stehen auf Zukunft.
Heute, am Freitag, 28.09., wird ab 17.30 Uhr Resümee gezogen. Wer am Mittwoch und Donnerstag keine Zeit hatte, aber interessiert ist am Herzogenried, der Multihalle und dem Herzogenriedpark, dürfte heute Abend auf seine Kosten kommen.
Das Programm am dritten Tag der Bürgertage, Freitag, 28.09.: 17.30–17.45 Uhr Zusammenkommen, Zeit für Gespräche. 17.45–18.15 Uhr Begrüßung und Einführungen durch Lothar Quast, Bürgermeister für Bauen, Planung, Infrastruktur, Stadterneuerung, Wohnungsbau, Verkehr und Sport, und Joachim Költzsch, Geschäftsführer Stadtpark Mannheim GmbH. 18.15–18.45 Uhr Vorstellung der Ergebnisse der Stadtteilkonferenz Herzogenried durch Jennifer Yeboah, Quartiermanagerin Herzogenried. 18.45–19.00 Uhr Vorstellung der Ergebnisse des UrbanUtopiaLAB durch Christina West. 19.00–19.15 Uhr Vorstellung der Sammlung für die Ausstellung BUGA 1975 durch Andreas Schenk, MARCHIVUM. 19.15 Uhr Zeit für Gespräche.
Federführend bei den Bürgertagen sind das Quartiermanagement Herzogenried mit Jennifer Yeboah als Leiterin und das UrbanUtopiaLAB mit Christina West von der Hochschule Darmstadt / University of Applied Sciences.
JP
Lange hat die Multihalle im tiefsten Dornröschenschlaf gelegen. Bei den Bürgertagen heute, morgen und übermorgen jeweils ab 17.30 Uhr ziehen das Quartiermanagement Herzogenried, die Stadt Mannheim, der Herzogenriedpark und das MARCHIVUM an einem Strang, damit die Bürger Mannheims und des Quartiers Herzogenried das architektonische Juwel für sich zurückerobern können.
Bild: Paesler
Freidenker gesucht: Die Mitmach-Tage in der Multihalle für alle Bürgerinnen und Bürger Mannheims und des Herzogenrieds
Im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt wurde 1975 die Multihalle erbaut – geplant von Frei Otto auf Basis eines Entwurfs des Mannheimer Architekten Carlfried Mutschler. Vom 26. bis 28. September wird nun die Multihalle im Herzogenriedpark für alle Mannheimerinnen und Mannheimer zu einem Ort des Austauschs, des Denkens und des Miteinanders – für eine gemeinsame Zukunft. Die Bürgertage finden jeweils ab 17.30 Uhr in der Multihalle statt.
Mittwoch, 26. September:
„Unser Herzogenried freidenken“ – die Stadtteilkonferenz für ein gutes Leben im Quartier. Anlässlich der Bundesgartenschau 1975 ist das Quartier Herzogenried als Modellprojekt für ein Wohnen im Grünen entstanden. Aber wie steht es heute um den Stadtteil? Was bewegt die Bürgerinnen und Bürger, was macht ihnen Sorgen, was lieben sie, was möchten sie verbessern? Unter dem Dach der Multihalle, die ein Symbol für Zukunft ist, kann wie in einem Labor für städtische Zukunftsträume gemeinsam gedacht, geredet, gelacht, geträumt und gestaltet werden – um Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu finden.
Das Programm: 17.30–17.50 Uhr Ankommen, Zeit für Gespräche. 17.50–18.05 Uhr Begrüßung und Einführungen durch Joachim Költzsch, Geschäftsführer Stadtpark Mannheim GmbH, und Tatjana Dürr, Referentin für Baukultur, Stadt Mannheim. 18.10–19.40 Uhr Gemeinsam: Unser Herzogenried freidenken. 19.40–20.00 Uhr Pause, Zeit für Gespräche. 20.00–20.45 Uhr Präsentation der Ergebnisse am Ideenbaum: Wie, Wann und mit wem geht es weiter? 21.00 Uhr Zeit für Gespräche.
Zu sehen als Anregung für den Austausch ist „Home Herzogenried“ – das sind Bilder und Audiocollagen aus dem Quartier. Am Bollerwagen voller Kunst bauen Große und Kleine das Herzogenried ihrer Träume (siehe unser gesonderter Bericht). Für eine Kinderbetreuung ist gesorgt.
Donnerstag, 27. September:
„Unsere Multihalle freidenken.“ Gemeinsam Ideen für die Zukunft der Multihalle entwickeln – das UrbanUtopiaLAB. Die Multihalle als Plattform für die Mannheimer Gesellschaft ist das Thema des zweiten Abends. Ganz in der Tradition des Denkens des Architekten Frei Otto soll die Multihalle zukünftig zu einem für alle offenen Ort werden, zu einem Raum der Möglichkeiten. Wie kann man die Halle erhalten, gar neu erfinden; welches Wissen fehlt dazu eigentlich noch? Wie in einem Labor für städtische Wunschträume können Ideen und Visionen diskutiert werden. Gefragt ist nicht nur Experten-, sondern auch Alltagswissen – und alle können vorbeikommen, mitdenken, mitträumen, mitexperimentieren und entwickeln!
Das Programm: 17.30–17.45 Uhr Zusammenkommen, Zeit für Gespräche. 17.45–18.15 Uhr Begrüßung und Einführungen durch Tatjana Dürr und Joachim Költzsch. Einführung ins UrbanUtopiaLAB durch Christina West, Hochschule Darmstadt / University of Applied Sciences. Mit Lutz Hager, Malte Schweizerhof vom Urban Innovation – Stadt neu denken! e.V. 18.15–20.15 Uhr Gemeinsam: Multihalle freidenken! 20.15–21.00 Uhr Zusammenführung, Diskussion, Reflexion der Ergebnisse, des Formats, Ausblick. 21.00 Uhr Zeit für Gespräche.
Freitag, 28. September:
Freigedacht! Abschluss der Bürgertage – die Ergebnisse für Multihalle und Herzogenried. Nach zwei Tagen des gemeinsamen Arbeitens an Zukunftsthemen für die Multihalle, das Quartier Herzogenried und die Zukunft unserer Stadt werden die Ergebnisse unter dem Dach der Multihalle präsentiert und diskutiert.
Das Programm: 17.30–17.45 Uhr Zusammenkommen, Zeit für Gespräche. 17.45–18.15 Uhr Begrüßung und Einführungen durch Lothar Quast, Bürgermeister für Bauen, Planung, Infrastruktur, Stadterneuerung, Wohnungsbau, Verkehr und Sport, und Joachim Költzsch. 18.15–18.45 Uhr Vorstellung der Ergebnisse der Stadtteilkonferenz Herzogenried durch Jennifer Yeboah, Quartiermanagerin Herzogenried. 18.45–19.00 Uhr Vorstellung der Ergebnisse des UrbanUtopiaLAB durch Christina West. 19.00–19.15 Uhr Vorstellung der Sammlung für die Ausstellung BUGA 1975 durch Andreas Schenk, MARCHIVUM. 19.15 Uhr Zeit für Gespräche. red