Wichtig für alle, die glauben, sie könnten Facebook-Inhalte nicht anschauen! Mit dieser Anleitung kann man alle Texte lesen und alle Fotos anschauen. Unsere letzte Story ist reich bebildert und hat 34 Fotos. Viel Spaß beim Angucken und Lesen.
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Neueste Nachricht:
Unsere Blogarbeit haben wir wiederaufgenommen. Durch die Umstände bedingt allerdings derzeit ausschließlich auf Facebook. Die Adresse lautet: www.facebook.com/100Jahre.
Wir danken allen Lesern, die sich trotz der krankheitsbedingten Pause immer wieder mal hierher begeben haben, um zu schauen, was es Neues gibt. Seit April stellen wir auf unserer Facebookseite, die auch den Namen Neckarstadt-Blog trägt, mehrmals wöchentlich neue Inhalte ein.
Hier der neueste Bericht über eine Bootsfahrt rund um die Neckarstadt: www.tinyurl.com/y4lnms77.
In eigener Sache
Allen hartnäckigen Lesern danken wir für ihr ungebrochenes Interesse an unseren Meldungen und Berichten aus dem schönsten Stadtteil Mannheims.
Zunächst: Der Blog ist NICHT eingestellt!
Wegen einer Langzeiterkrankung konnten wir seit dem Jahreswechsel 2018 / 2019 kaum noch neue Beiträge posten.
Wir hoffen, in der nächsten Zeit nach und nach die Arbeit wieder im kleinen Stil aufnehmen zu können.
Wir melden uns wieder :-)
Dzevada Christ liest im Herzogenried
Im Frühjahr / Sommer 1999 hat Dzevada Christ sich entschlossen, schöne Sachen zu machen. Noch wusste sie nicht, wohin sie dieser Weg führen würde. Heute geht sie ihn immer noch und ist davon begeistert: Der Weg der Kunst und Kreativität ist sehr schön, bunt, reich und weit. Mit der Natur verbunden schenkt er ihr Wurzeln und Flügel. Mehr braucht sie nicht.
Einen Teil ihres Schaffens präsentiert sie nun in der Stadtteilbibliothek Herzogenried. Heute Abend 18:00 Uhr
Neben früheren Werken wird sie ihr neues zweisprachiges Buch „Die weiße Feder- bijelo pero“ vorstellen. Einführungsworte spricht Anja Teztner; musikalische Umrahmung: Leon Weber. red
Wieder ein Blutmond
Wie die Zeit vergeht! Das war DAS astronomische Jahrhundertereignis 2018, wir berichteten. In der kommenden Nacht zwischen 5.00 und 6.00 Uhr morgens gibt es schon wieder einen Blutmond. Ist seit dem 28. Juli 2018 ein Jahrhundert vergangen?
Ab 4.34 Uhr morgen früh tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein, ab 5:41 Uhr ist er komplett drinnen. Um 6:12 Uhr haben wir den Höhepunkt, und ab 6:43 Uhr tritt der Mond wieder aus dem Kernschatten der Erde aus. Wir sind gespannt, ob das Wetter mitspielt; am heutigen Sonntag war im Süden und Westen allzu lange ein langes Wolkenband zu sehen. Wenn es in zehn Stunden nicht verschwunden ist, werden wir wenig bis gar nichts vom roten Mond sehen. Warten wir es ab.
Mehr Information gibt es hier:
- www.wetter.com/videos/kolumnen/super-blutmond-spektakel-hier-sind-die-aussichten-am-besten/5c41e5b7a5b4b979a0046ae7 (sehr anschauliche Animation der Mondfinsternis)
- www.sueddeutsche.de/wissen/blutmond-so-sehen-sie-die-super-mondfinsternis-1.4294263 (die Süddeutsche weiß, was der Wolf mit der morgigen Himmelserscheinung zu tun hat)
- www.bento.de/nachhaltigkeit/blutmond-und-mondfinsternis-was-ist-das-eigentlich-a-00000000-0003-0001-0000-000002569701 (Bento erklärt den Supermond).
Wir wünschen viel Spaß beim frühen Aufstehen und beim Bibbern in der angesagten Kälte.
JP/red / Bild: Paesler
Neue „Europa!“-Tour
Am 24. Januar startet die neue Tour durch die Region mit dem neuen Programm „Europa! - 10 Länder, 10 Texte, 10 Lieder“. Zunächst sind zehn Auftritte in den nächsten Monaten geplant mit Start in Heddesheim nächste Woche.
Nach der erfolgreichen „LiteraTour nach Frankreich“ zieht es die Sängerin Susanne Bohn und den Autor und Verleger Ulrich Wellhöfer dieses Jahr noch weiter in die Ferne - und in die unmittelbare Nähe. Es geht nach Europa! Aber wo findet man diesen Kontinent?
Literarische und musikalische Fundstücke aus fast drei Jahrtausenden fördern durchaus Überraschendes, Eindrückliches, ja sogar Skurriles zutage. Damit wiederum so manche Einsichten und Aussichten.
Ulrich Wellhöfer (Texte und Reiseleitung) Susanne Bohn (Gesang und Akkordeon) Alle Termine in ständiger Aktualisierung unter www.wellhoefer-verlag.de Kartenanfragen an 0621 7188 167 oder [email protected]
Am 20. Februar macht die Tour Halt in unserem Stadtteil: Bücherladen Neckarstadt, Uhlandstraße 16 / Kobellstraße 17, 19.30 Uhr.
red / Bild: red
Heute Abend: Neujahrsempfang Herzogenried
Unter dem Motto „Was ist los im Herzogenried? Rückblick 2018 – Ausblick 2019“ möchten die Aktiven i Herzogenried alle Interessierten im Rahmen eines kurzen Bühnenprogrammes über die aktuellen Entwicklungen informieren sowie den bzw. die „Herzogenriedler*in des Jahres“ auszeichnen. Im Mittelpunkt des Abends steht zudem der entspannte und gemütliche Austausch von Institutionen, Anwohner*innen, Vereinen, Initiativen aus dem Herzogenried und der Nachbarschaft sowie weiteren interessierten Gästen.
red / Bild: red
Täglich aktuelle Nachrichten und Meldungen aus Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen, der Region Rhein-Neckar, aus Südhessen und von der Bergstraße.
Wir verlinken hier ein Interview des Mannheimer Morgen mit den Noch-Vorständen des Bürgervereins, der in diesen Tagen aufgelöst wird.
nur noch wenige Plätze - Anmeldung notwendig!
Teilnahme ab 16 Jahren.
Kursbeschreibung: Im Kurs erlernen die Teilnehmerinnen wirksame Techniken und Strategien gegen körperliche oder verbale Übergriffe von Fremden oder Bekannten. Das Selbstbewusstsein und eine selbstsichere Ausstrahlung werden gestärkt. Handlungsmöglichkeiten in konkreten Situationen können im Rollenspiel erprobt werden.
Die Trainerin richtet sich im Kurs nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen der Teilnehmerinnen.
Kursleiterin: Marion Rapp Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen Mail: [email protected] www.marionrapp.de
Advent
Da der Weihnachtsmarkt Herzogenried dieses Jahr pausiert (aus technischen Gründen; ab nächstem Jahr ist er wieder da), ist es besonders wichtig zu wissen, was an Adventlichem denn sonst so im Stadtteil geboten wird.
Samstag, 1. Dezember 2018
11.00-13.00 Uhr Flashmob in der Linie 1, öffentliches Singen weihnachtlicher Lieder. Getragen wird die Aktion „Linie 1“ von den PfarrerInnen der ev. Schönaugemeinde, der ev. Gemeinde Waldhof-Luzenberg, der ev. Gemeinde in der Neckarstadt und der ev. Versöhnungsgemeinde Rheinau. Musikalische Leitung: Joachim Vette
12.00-17.00 Uhr Adventsbazar in der Freien Internationalen Waldorfschule
15.00 Uhr Adventliche Feier der Bewohner Brunnengarten / Herzogenried am offenen Bücherschrank
1.–24. Dezember 2018
Täglich 18.00 Uhr Ökumenischer Lebendiger Adventskalender an wechselnden Orten. Eröffnung heute im ev. Gemeindesaal Zellerstraße 34a. Es wird gebeten, jeweils eine Tasse für Heißgetränke selbst mitzubringen. So wird vermieden, dass ggf. Einmalgeschirr anfällt. Eintritt frei. Die 24 Termine und Orte findet man hier – sogar zum Download.
Tipp: Das Programm nach dem Download ausdrucken und mit Glühweintasse in der Manteltasche platzieren. So kann man 24 Tage lang auch spontan zu einem „Adventsfenster“ gehen, denn Anmeldung ist nirgends nötig.
Freitag, 7. Dezember 2018
18.00 Uhr Treppenhauskonzert zur Adventszeit in der Universitätsmedizin Mannheim, Haus 6, Ebene 4 (oberhalb des Haupteingangs), Theodor-Kutzer-Ufer 1-3. Für einen der Jahreszeit entsprechenden Imbiss im Anschluss ist gesorgt. Der Eintritt ist frei!
Samstag, 8. Dezember 2018
15.00 Uhr Weihnachtshock auf dem Gelände der Gartenfreunde Mannheim Herzogenried e.V., Max-Joseph-Straße 66. Glühwein, Wein, Bier, alkoholfreie Getränke sowie Kaffee und Kuchen bei weihnachtlicher Musik. Weiterhin Grillwurst und Hamburger vom Holzkohlengrill. Metwein und Metbier. Sogar der Weihnachtsmann hat sich angemeldet und wird für Groß und Klein etwas in seinem Säckchen haben.
6.–16. Dezember 2018
Merry Messplatz auf dem Vorplatz der Alten Feuerwache
11 Tage lang ein Mini-Hüttendorf, Glühwein, wechselnde Aussteller und viele nette Menschen. Ein Wohnzimmer im Freien für die Neckarstadt und ganz Mannheim. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 17 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 15 bis 21 Uhr.
19 Uhr Live-Musik, jeden Tag von anderen jungen Musikern. Das Line-Up 2018:
Do, 06.12 Sarah & The Gang, Fr, 07.12. BLED WHITE, Sa, 08.12. Komfortrauschen, So, 09.12. FAMILIENTAG! Pulsar Trio, Mo, 10.12. Trio Patuá, Di, 11.12. Khater Dawa, Mi, 12.12. Juli Kwadwo Musik, Do, 13.12. Spiral Drive, Fr, 14.12. Outta Space Crew, Sa, 15.12. Vibe Versa, So, 16.12. AADEN. Weitere Infos unter Facebook – Merry Messplatz.
red
zum Foto:
Die Abbildung ist das Logo zum Ökumenischen Lebendigen Adventskalender der Neckarstädter Kirchen.
Bild: red
Bandsupport Mannheim veranstaltet Abschlusskonzert – Vielversprechender Band-Nachwuchs auf der FORUM-Bühne
Ein Jahr lang haben sechs Newcomerbands im Bandcoaching-Programm „Bandsupport Mannheim“ hart gearbeitet und wurden von Absolventen der Popakademie Baden-Württemberg gecoacht und begleitet. Das Abschlusskonzert bietet nun die einmalige Gelegenheit, alle Bands im Rahmen des Programms noch einmal auf der Bühne zu sehen und sich von dem gewonnenen Know-how begeistern zu lassen! Ziel von Bandsupport ist die Förderung von Nachwuchsbands aller Musikgenres und die Schaffung von professionellen Strukturen für das Leben als Band. Vom schweißtreibenden Performancetraining bis zur Identitätsfindung hin zu einem professionellen Fotoshooting sowie dem Erlangen bestimmter Fertigkeiten im Bereich der Musikbranche wurden die Nachwuchskünstler intensiv auf das Bandleben vorbereitet und in ihrer Entwicklung aktiv unterstützt. Das Abschlusskonzert findet am 24. November im Jugendkulturzentrum Forum, Neckarpromenade 46, statt. Einlass ist um 19.30 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Von Pop über Rock bis hin zu Punk bieten die Bands ein abwechslungsreiches Programm. Auf der Bühne werden „All that we are“, „Built to resist“, „First of all“, „Hausnummer Sieben“, „Ellmaurer“ (zuvor „Nö, danke“) und „Yellow“ stehen. Übrigens: Wer nächstes Jahr auf der Bühne dabei sein möchte, kann sich noch bis Ende Dezember unter www.startup-mannheim.de/bandsupport bewerben. Die Music Commission Mannheim und die Jugendförderung beim Jugendamt vergeben für 2019 wieder sechs Plätze für Mannheimer Nachwuchsbands im Förderprogramm Bandsupport Mannheim.
Weitere Informationen auf Facebook (Bandsupport Mannheim) oder unter www.majo.de/zentrale. Bandsupport Mannheim startete im Jahr 2012 und ist ein gemeinsames Programm der Beauftragten für Musik und Popkultur der Music Commission Mannheim und der Jugendförderung in Kooperation mit den städtischen Jugendhäusern Herzogenried, Vogelstang und Waldpforte, der städtischen Musikschule und dem Jugendkulturzentrum Forum. Bandsupport Mannheim fördert aktiv junge Nachwuchsbands aus Mannheim und Umgebung, um ihnen Wissen und Können für eine professionelle Bandkarriere zu vermitteln und die Mannheimer Musikszene nachhaltig positiv zu beeinflussen.
red
zum Foto: Das Förderprogramm Bandsupport Mannheim lädt am 24. November zum Abschlusskonzert ins Jugendkulturzentrum Forum ein. Bild: Paesler
Fukushima ist überall. Vortrag von Kazuhiko Kobayashi
Kazuhiko Kobayashi wurde in Japan geboren und studierte in Tokio Germanistik. Er lebte und arbeitete seit 1968 in Deutschland, zog 1997 zurück nach Japan. Als Kenner beider Kulturen hat er einen besonderen Blick auf das Geschehen seit dem Super-GAU. Zur Zeit ist er auf Europatour und kommt auch nach Mannheim. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Welt zu erzählen, wie es um sein Heimatland Japan nach der Atomkatastrophe von Fukushima steht. Er hofft auch, dass Deutschland den Atomausstieg schafft. Wenn Deutschland den Atomausstieg schaffe, sei das der Beweis dafür, dass auch hoher Energiebedarf ohne Atomkraft gedeckt werden kann. Deutschland könne eine Vorreiterrolle spielen. „Wenn wir jetzt nicht aufstehen, dann wird der Tag kommen, an dem wir unsere bisherige politisch uninteressierte und unkritische Haltung bereuen werden, leider viel zu spät, um es wiedergutzumachen. Darum müssen wir uns jetzt dringend fragen, was wir noch tun können, um unsere Erde und unsere Folgegenerationen zu retten, bevor alles zu spät sein wird. Schluss mit Atomwaffen und Atomkraftwerken!“ (Kazuhiko Kobayashi)
Do, 22.11.2018, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Neckarstadt, Lutherstraße 17. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Eine Veranstaltung von TT2, BUND Rhein Neckar Odenwald, MetropolSolar Rhein Neckar und 100 Pro Energiewende e.V.
red / Bild: Paesler
Weihnachtsmärkte
Die drei Weihnachtsmärkte in der Mannheimer Innenstadt sind mitten in der Aufbauphase. Am weitesten ist der traditionelle Weihnachtsmarkt am Wasserturm (1. Foto), zu dem jährlich sogar von weither Menschen in ganzen Busladungen angefahren kommen. Die Pyramide steht bereits (links im Hintergrund) sowie die meisten der Hütten. Insgesamt wirkt die Anlage, als wenn diesmal alles viel großzügiger aufgebaut ist. Jedenfalls wurde die Bühne von der Süd- auf die Nordseite verlegt und auch sonst einiges umgestellt. Ein Extragrund, sich gleich am 28. November umzusehen.
Beim Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken (2. Foto) ist manches noch am Werden. Unser Foto zeigt, dass eine ganze Reihe der weißen Zelte mit den spitzen Dächern erst noch aufgestellt werden muss.
Auch beim Märchenwald auf dem Paradeplatz tut sich schon einiges. Unser Foto zeigt, dass weite Teile des Platzes noch auf den Aufbau warten. Mannheims Kinder dürfen sich aber schon mal vorfreuen.
Alle Fotos stammen von heute Mittag. Die drei Weihnachtsmärkte öffnen am Mittwoch, 28. November ihre Pforten. Der Märchenwald dauert bis 29. Dezember, kann also bis nach den Feiertagen besucht werden. Die Märkte auf den Kapuzinerplanken und am Wasserturm haben am 23. Dezember zum letzten Mal geöffnet. Öffnungszeiten täglich von 11.00 bis 21.00 Uhr.
Übrigens, das freut die Neckarstädter, wird es auch wieder einen Merry Messplatz vor der Alten Feuerwache geben. Er öffnet am Nikolaustag und schließt am 16. Dezember. Genaue Uhrzeiten und Programm werden noch bekanntgegeben.
JP / Bilder: Paesler
Aus dem Bauch heraus. Ein Angebot der Universitätsmedizin Mannheim für junge Morbus-Crohn-Patienten und ihre Eltern
Eine moderne Form der Patienteninformation und Selbsthilfe für junge Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) veranstaltet die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) jetzt erstmalig in Kooperation mit der Popakademie Mannheim. Die Idee: Betroffene Jugendliche bei moderner Live-Musik miteinander vernetzen und Eltern über neueste Therapieverfahren informieren.
Treffpunkt für Bauchbeatz ist nicht etwa ein Hörsaal im Krankenhaus, die Jugendlichen und ihre Eltern werden morgend Abend vielmehr von den UMM-Ärzten in der angesagten Bar „Maria“ im Szeneviertel Jungbusch begrüßt. „Mit der modernen, jungen Patienteninformation wollen wir die Jugendlichen und Ihre Eltern auch auf die Weiterbehandlung in der Erwachsenenmedizin vorbereiten – die sogenannte Transition“, sagt Bauchbeatz-Initiator Dr. med. Rüdiger Adam, Gastroenterologe an der Kinderklinik der UMM.
In der Maria-Bar wird der Abend mit einem Film des Kieler Grafikdesigners und Graffiti-Künstlers Tim Eckhorst beginnen, der unter dem Titel „Krieg im Körper“ an einer Häuserwand in Kiel einen Comic zum Thema „Morbus Crohn“ gestaltet hat.
Anschließend sind die Jugendlichen zum Monatskonzert der Popakademie eingeladen. Während sie sich bei guter Musik besser kennenlernen und ihre Erfahrungen austauschen, bekommen die Eltern aktuelle Informationen zu der Erkrankung. Der spezialisierte Kinder-Gastroenterologe Dr. Adam informiert bei seinem Kurzvortrag „Kraut gegen Colitis“ über alternative Therapieverfahren bei CED, der auf Darmerkrankungen bei Erwachsenen spezialisierte PD Dr. med. Wolfgang Reindl erläutert unter dem Titel „Coli und Co.“ die Rolle der Darmbakterien bei CED.
Bauchbeatz Mittwoch, 21. November, 19.00 Uhr Maria Bar, Jungbuschstraße 12, 68159 Mannheim Eintritt frei.
red / Bild: red
Auf der Mitgliederversammlung des Bürgervereins am 26. November um 19.00 Uhr im Wirtshaus Uhland entscheidet es sich. Entweder wird ein Vorstand aus völlig neuen Leuten gewählt oder der Verein wird nächstes Jahr nicht mehr bestehen.
Bild: Paesler
... zum Dritten! In einer nunmehr letzten offenen Runde suchte der Bürgerverein seine Zukunft zu sichern
Groß war die Versammlung auch diesmal nicht. Neben drei Vorstandsmitgliedern und zwei Personen von der Presse waren fünf weitere NeckarstädterInnen gekommen. Von den elf auf der Website des Vereins genannten Beisitzern war augenscheinlich keiner anwesend. Am Schluss konnten Christian Stalf und Olaf Kremer, die zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dennoch sagen: „Wir sind einen großen Schritt vorangekommen.“
Während der kleinen Veranstaltung im Bürgerhaus fassten sie erst einmal zusammen, was die zwei bisherigen Gesprächsrunden ergeben hatten. Es gebe aktuell drei Einflüsse auf den Verein.
Erstens habe sich der berufliche Schwerpunkt des Vorsitzenden Holger Keck ins Ausland verlagert, sodass er für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung steht. Auch die weiteren Vorstandsmitglieder stellen sich nicht einer erneuten Wahl in ihre Ämter. Somit steht der Verein vor einem ähnlich starken Personalaustausch wie vor rund 15 Jahren.
Zweitens sei hinsichtlich traditioneller Vereinsarbeit generell zu verzeichnen, dass immer weniger Menschen sich langfristig an bestimmte ehrenamtliche Verpflichtungen binden möchten. Bevorzugt wird eher eine zeitlich befristete Projektarbeit. Dadurch leiden zahlreiche Vereine an mangelnden Eintritten und schrumpfen, statt zu wachsen. Gleichzeitig leiden Vereine an Nachwuchs hinsichtlich der Führungspositionen. Selbst ein großer Verein wie die Tanzgruppe Mannheim-Neckarstadt habe vor wenigen Jahren die Vorstandsposten nicht mehr genügend besetzen können und löste sich auf.
Drittens habe der Bürgerverein derzeit ca. 45 Mitglieder; viele seien in den letzten Jahren altersbedingt ausgeschieden. Man stehe vor der Situation, dass sich der Bürgerverein praktisch neu erfinden müsse. Gesucht seien Leute, die mit dem Feuer der Begeisterung neu die Ärmel hochkrempelten, um im Stadtteil weiter etwas zu bewegen.
Um nun neue Schritte überhaupt andenken zu können, hat der Verein seit Anfang September drei offene Gesprächsrunden organisiert. Hier seien, so die beiden Vorsitzenden, inzwischen zwei Vorstellungen der künftigen Vereinsarbeit genannt worden: Erstens der Verein als Kümmerer. Nach diesem Konzept könnte der Verein Anliegen aus der Bürgerschaft sammeln, etwa mittels eines Kummerkastens, durch den man Anliegen der Bürger weiterreichen würde an zuständige Stellen, zum Beispiel an Bezirksbeiräte, Stadträte und die Stadtverwaltung. Zweitens könnte eine neue Konzeption und Aufgabe des Bürgervereins sein, Jung und Alt im Stadtteil zusammenzubringen.
Aus dem Kreis der Anwesenden gab es den Einwurf, die Frage nach der Rolle des Bürgervereins im Stadtteil müsse im Zusammenhang gestellt werden: Was kann ein Bürgerverein eigentlich, was beispielsweise das Quartiermanagement nicht leistet? Was kann der Verein, wodurch er die Tätigkeit der Bezirksbeiräte ergänzt? In der Versammlung wurde jedoch als dringlicher erachtet, neue Leute für den Vorstand zu finden, um den Erhalt des Vereins sicherzustellen.
Am Ende wurde angekündigt, es werde vorbereitend mit den Mitgliedern des Vereins gesprochen, um erfolgreichen Vorstandswahlen den Weg zu ebnen. Die verschobene Mitgliederversammlung (eigentlich hätte die Vorstandswahl bereits im September stattfinden müssen) solle nun auf den Weg gebracht werden. Die Mitgliederversammlung des Bürgervereins wurde auf Montag, 26. November, 19.00 Uhr festgesetzt. Ort: das Uhland in der Langen Rötterstraße.
Auch bisherige Nichtmitglieder, die gerne beim Bürgerverein mitmachen wollen, sind zu dieser Mitgliederversammlung herzlich willkommen. Eintrittsformulare werden vor Ort ausliegen. Wer sich dort zur Mitgliedschaft entschließt, ist dann auch wahlberechtigt, d.h. kann aktiv wählen und sogar sich selbst in ein Amt wählen lassen. Interessenten können sich vorher an [email protected] wenden. Auf www.bv-neckarstadt.de kann man auch zuvor die Beitrittserklärung herunterladen.
JP / Bild: Paesler
Beteiligung first! Der erste Beteiligungsworkshop Herzogenriedpark hat seinen Namen verdient. Viele Bewohner des Herzogenried kamen zu Wort
Seit Sommer 2017 gab es immer wieder Aufregung um die Zukunft des Herzogenriedparks. Den Anfang machte Bürgermeisterin Felicitas Kubala mit dem Gedanken, den Herzogenriedpark zu öffnen, Zaun und Eintrittskassen abzubauen und den Park jederzeit für alle zugänglich zu machen. Das führte zu einem Sturm der Entrüstung vor allem bei vielen täglichen Nutzern des Parks. Den nächsten Aufreger produzierte der Leiter der Stadtparks, Joachim Költzsch, als er in der Öffentlichkeit sehr konkrete Pläne für die Zukunft des Herzogenriedparks vorstellte. Er bezog sich hierbei auf Befragungen von Parknutzern, konnte aber weder konkrete Fragen, Fragebögen oder genaue Zahlen dazu vorlegen. Die interessierte Öffentlichkeit bekam den Eindruck, es seien bereits Entscheidungen gefallen und die präsentierten Planungsüberlegungen bereits beschlossene Sache. Dazu kam die Entwicklung im Park direkt. Bisher regelmäßig bepflanzte Flächen wurden zurückgebaut, die Anzahl von Blüten und Blumen wurde deutlich weniger, obwohl Bürgermeisterin Kubala gleichzeitig die Mannheimer BürgerInnen dazu aufrief, auf möglichst vielen Plätzen und Flächen insekten- und bienenfreundliche Blumen zu pflanzen. Notwendige Reparaturen wurden nicht durchgeführt, die Pflege der Wege ließ nach, der „Teich“ am Wasserspielplatz blieb trocken und gammelte vor sich hin, das kaputte Floß wurde nicht ersetzt.
In dieser Situation gründete sich die Aktionsgemeinschaft Herzogenriedpark (AG), die als vorrangiges Ziel hatte, zur Zukunft und Neugestaltung des Parks eine öffentliche Diskussion anzuregen und vor allem eine ernsthafte Bürgerbeteiligung durchzusetzen. Die AG wollte mehr als nur eine Anhörung der Bürger, nämlich echtes Mitwirken. Nachdem sie dafür in kurzer Zeit mehrere hundert Unterschriften gesammelt hatte, entschloss sich die Stadtpark GmbH im Frühsommer 2018, die Schritte für eine qualifizierte und breite Bürgerbeteiligung einzuleiten. Geplant wurden insgesamt drei Workshops.
Für den ersten hatte die Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (IGMH) ihre Aula zur Verfügung gestellt. Mit der Durchführung und Moderation des Workshops war das Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) beauftragt worden, vertreten durch die beiden Geschäftsführer Dr. Stefan Eckl und Dr. Julia Thurn. Zur Unterstützung der Teilnehmer hatte Familie Keklik vom Restaurant Multihalle ein schönes Buffet aufgebaut.
Költzsch betonte in seine Begrüßungsrede die Wichtigkeit der Bürgerbeteiligung, die auch dadurch zum Ausdruck gebracht werde, dass sie professionell begleitet und moderiert wird. Fast 60 Teilnehmer waren gekommen, dabei neben vielen Anwohnern und Nutzern des Parks auch die Leiter der städtischen Fachbereiche Bildung, Sport/Freizeit und Gesundheit, die gärtnerische Leiterin des Herzogenriedparks, einige Mitglieder des Gemeinderates und des Bezirksbeirates Neckarstadt Ost und Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen (Schulen, Kitas, Jugendhaus) aus dem Herzogenried.
Waltraud Schlepps, Mitbegründerin der AG, erwartete vom ersten Workshop „viele kreative Ideen von vielen unterschiedlichen Nutzergruppen“ und wünschte sich, „dass nicht von vornherein die Finanzierungskeule das Denken einschränkt“. Bei den Unterschriftensammlungen habe sie von unterschiedlichen Menschen und Altersgruppen eine große Wertschätzung für den Park erlebt, aber oft verbunden mit dem Hinweis auf Negativentwicklungen in den letzten zwei Jahren. Michael Harbrecht, Chef des Jugendhauses Herzogenried, war vor allem interessiert zu erfahren: „Welche Ideen werden für Kinder und Jugendliche formuliert? Werden Sportarten wie Inliner, Skater und Bouldern bei der Zukunftsplanung des Parks ihren Platz finden?“
Kubala, als Bürgermeisterin auch Vorsitzende des Aufsichtsrates der Stadtpark GmbH, betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung des Herzogenriedparks für die Bewohner der gesamten Neckarstadt und der angrenzenden Stadtteile. Ihre Hoffnung: „Dass sich in der Auseinandersetzung von unterschiedlichen Interessen und Wünschen deutliche Schnittmengen herauskristallisieren.“ Dann könne man prüfen: „Was davon ist schnell umsetzbar? Was muss längerfristig angegangen werden?“
Eckl stimmte die Anwesenden mit einem Vortrag über die generelle Bedeutung von Parks für eine Stadt ein. Er erläuterte sie an den sieben Bereichen „Gesundheit, Bewegung, Sport“, „Spielen für Jung und Alt“, „Ruhe, Erholung, Entspannung“, „Naturerlebnis“, „Bildung und Lernen“, „Begegnung und Kommunikation“ und „Rahmenbedingungen“ (Öffnungszeiten, Kiosk, Gastronomie etc.). Dazu hatte er aus unterschiedlichen Parks anderer großer Städte Fotos mitgebracht – einen „Yogawald der Stille“, ein „grünes Klassenzimmer“, eine professionell gestaltete Joggingstrecke und interessante Spielgeräte. Aber auch Wegstrecken für mobilitätseingeschränkte Menschen, ein „Wochenplan Sport im Park“, ein Barfuß- und Matschpfad, eine Slackline-Vorrichtung oder Hängematten zum Chillen zeigten, was alles möglich ist.
Entsprechend der sieben Bereiche waren am Rand der Aula sieben Tischgruppen gestellt. Für jede Tischgruppe stand ein Moderator zur Verfügung. Auf grünen Moderationskarten sollte festgehalten werden, welche Aspekte des Herzogenriedparks gut sind, auf rosafarbenen Karten sollte formuliert werden, was bei vorhandenen Angeboten verbessert werden könnte, und die blauen Karten waren für weitere, ganz neue Ideen und Vorschläge reserviert. Ein zusätzlicher Tisch repräsentierte ein Sonderthema: „Was ich sonst noch anmerken möchte.“
Rasch waren eine rege Diskussionen im Gange. Die Teilnehmer gingen von Tisch zu Tisch, formulierten und diskutierten überall ihre Ideen und hielten sie auf den farbigen Moderationskarten fest. Die Pinnwände füllten sich mit drei verschiedenfarbigen Spalten. Edith Werner, Mitarbeiterin in der Stadtparkverwaltung und Moderatorin des Themas „Rahmenbedingungen“: „In kurzer Zeit wurden viele Ideen mit unterschiedlichen Meinungen gesammelt.“ Julia Thurn, Moderatorin bei „Spielen für Jung und Alt“: „Wir hatten viele Ideen und gute Diskussionen, bei denen sich viele Überschneidungen ergaben.“
Nach etwa einer Stunde gab es einen kurzen Austausch im Plenum. Jeder Teilnehmer erhielt nun zehn grüne Klebepunkte, die er auf denjenigen Moderationskarten anbringen sollte, die seine Vorstellungen und Ideen am deutlichsten wiedergaben. Das hatte zur Folge, dass alle Anwesenden die acht Pinboards erneut abliefen und sämtliche Moderationskarten zur Kenntnis nahmen, bevor sie ihre Gewichtung vornahmen – ein konstruktiver und dynamischer Prozess mit einem klaren Ergebnis für jede Themenwand und weiteren engagierten Diskussionen.
In Gesprächen zu den Eindrücken des Abends wurde große Zufriedenheit formuliert. SPD-Gemeinderat Thorsten Riehle sah seine Erwartung an viele Anregungen und Ideen erfüllt. Seine persönlichen Wünsche „keine Öffnung des Parks“ und „wieder mehr Pflanzen“ fanden sich auf etlichen Moderationskarten wieder. Thomas Trüper, Gemeinderat für Die Linke und Vorsitzender der Interessengemeinschaft Herzogenried, erlebte „einen tollen Abend in konstruktiver Atmosphäre“ und zeigte sich „sehr zuversichtlich für den weiteren Prozess“. Uwe Kaliske, Leiter des städtischen Fachbereichs Sport und Freizeit, befand: „Die Möglichkeit zum offenen Denken wurde von den Teilnehmern gut genutzt.“
Zum Abschluss erläuterte Stefan Eckl die weiteren Schritte im Beteiligungsprozess. Beim nächsten Workshop wollen die Mitarbeiter des ikps vorstellen, was beim ersten erarbeitet wurde. Dabei sollen einzelne Themen näher betrachtet und Überschneidungen und Gegensätze deutlich gemacht werden. Die Gewichtung durch die abschließende Punktevergabe dürfte es dabei auch möglich machen zu sehen, welche Themen bei den weiteren konzeptionellen Überlegungen im Vordergrund stehen sollten.
Vorgesehen sind insgesamt drei Beteiligungsworkshops. Der nächste findet am 21. November um 18.00 Uhr wieder in der Aula der IGMH statt. Auch wer beim ersten Workshop verhindert war, kann ohne Weiteres dazukommen. Der 3. Workshop ist für den 23. Januar geplant. Wer sich die Dokumentation mit den bisherigen Ergebnissen genauer anschauen möchte, kann sie per Mail bei der Aktionsgemeinschaft Herzogenriedpark ([email protected]) anfordern. Im Fotoblog poliversum.com (Link Blog / Parkvergleich) findet sich darüber hinaus eine fotografische Nebeneinanderstellung von Luisenpark und Herzogenriedpark.
lie
zum Foto:
Mehrere Durchgänge von Meinungsäußerung und anschließender Punktewertung durch alle Teilnehmer ergab ein differenziertes erstes Bild von den Bedürfnissen und Wünschen der Mannheimer zu ihrem Herzogenriedpark.
Bild: Liebert
Lichtmeile heute
Nach einem reichhaltigen Auftakt gestern Abend - Neckarstädter Nächte mit Musik an 30 Stationen - kommt heute ab 18.00 Uhr sozusagen der Hauptteil der jährlich größten Neckarstädter Kulturveranstaltung, der Tag des offenen Ateliers.
Auf der Website der Lichtmeile kann man alle benötigten Informationen vorab herunterladen und sich sein Abendprogramm für heute zusammenstellen. 37 Stationen warten auf einen Besuch und bieten buntes Programm.
Tipp für den, der sich lieber treiben lässt: Um 18.00 Uhr im Alten Volkbad anfangen und dort das gedruckte Programmheft holen. Vor Ort gibt es auch gleich ein paar Ausstellungen und Darbietungen. Dann stürzt man sich mit dem Heft in der Hand ins Gewühle und guckt einfach, wo es einem gefällt. Wenn man mal nicht mehr weiter weiß: Im Programmheft ist eine Liste mit allen Stationen und eine Stadtteilkarte. Jede gewünschte Station lässt sich so in Minutenschnelle ansteuern. Viel Spaß!
Morgen geht dann mit Kultur für Kinder und Literatur an ungewöhnlichen Orten die Lichtmeile in ihre dritte Runde.
JP / Bild: red (Screenshot)