Winter Avenue, Mylestom, New South Wales.

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Winter Avenue, Mylestom, New South Wales.
Karate training at Mylestom #Mylestom #karatedo #karate #shotokan #beach #trainanywhere #trainonthebeach #whatevertheweather #getoutdoors #marcelrodrigue #jkamidnorthcoast #journey #workinprogress #martialarts #coffscoast #Midnorthcoast #nsw #Australia #naturelovers #ilovenature (à Mylestom, New South Wales, Australia) https://www.instagram.com/p/BruoRZZFBl7/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=skvkq5jr2e3r
aufbrechen, um auszubrechen – Mit dem Rad von Newcastle nach Brisbane – Tag 4 bis 7
Ich grüße euch!
Tag 4 begann mit einem entspannten Frühstück. Bis zu meinem Etappenziel (Crescent Head) war es nicht besonders weit, jedoch hatte ich bisher auch noch keine Unterkunft. Es gab ein paar Warmshowers-Leute in und um Crescent Head, doch keiner antwortete. Da ich bisher mit den Unterkünften immer so viel Glück gehabt hatte, beschloss ich, erst einmal dorthin zu fahren und dann vor Ort zu sehen, wo ich übernachten konnte. Darren holte sein Rennrad aus der Garage, denn er wollte mich bis Port Macquarie begleiten.
Tag 4 – King Creek bis Crescent Head
Fahrzeit: 4:05:37h Distanz: 70km Schnitt: 17,1km/h Höhenmeter: nicht aufgezeichnet
Gegen Darren und sein unbeladenes Rennrad hatte ich keine Chance. Nur mit größter Mühe konnte ich halbwegs an ihm dranbleiben. Er kannte echt kein Pardon. Nach etwas über einer Stunde hatte die Qual ein Ende. Wir hielten an einem kleinen Café. Ich gönnte mir ein Stück Bananenbrot, diesmal mit Walnüssen. Ich liebe Bananenbrot. Darren kippte eilig seinen Kaffee runter und verabschiedete sich. Sein jüngster Sohn hatte eine Schulaufführung und er wollte nicht zu spät kommen. Schnell machten wir noch ein Foto. An dieser Stelle vielen Dank an Tracey und Darren.
Für mich ging es weiter zur Fähre, um den Hastings River zu überqueren. Aber natürlich nicht, ohne dass Google Maps mich fehlleitete. Plötzlich stand ich vor einem Fähr-Terminal, das erst in vier Stunden seinen Betrieb wieder aufnehmen würde. Hier war ich wohl falsch. Verwirrt suchte ich auf der Karte nach einer weiteren Möglichkeit, den Fluss zu überqueren, und wurde fündig. Ein paar Kilometer weiter gab es noch eine Fähre, diesmal die richtige.
Während der Überquerung sprach mich der Kapitän an. Er sagte, ich sollte unbedingt die Maria River Road fahren und nicht dem Weg am Strand folgen. Dort wäre überall tiefer Sand – keine Freude, dort entlang zu fahren. Ich hatte großes Glück, dass er mich darauf hinwies, denn mein Plan war ursprünglich, den Weg am Strand zu nehmen. So fuhr ich die Maria River Road bis Crescent Head. Anfangs noch asphaltiert wurde sie immer mehr zu einer sehr staubigen Schotterstraße. Ab und an vernebelte mal ein vorbeifahrendes Auto durch aufwühlenden Sand die Sicht. Vielleicht immer noch besser, als durch tiefen Sand zu fahren, aber 25km mit ungefähr 12km/h macht über zwei Stunden Radfahren, das sich anfühlt, als säße man auf einem Vibrationsstampfer (ich musste, um dieses Wort zu finden, die Wikipedia-Liste von Baumaschinen und Baugeräten lesen, die so wunderschöne Begriffe wie Betondeckengleitschalungsfertiger beinhaltet). Jedenfalls tat mein Hintern weh und meine Laune spazierte in den Keller. Hinzu kam, dass es offenbar warm genug für die Schlangen war, um auf Jagd zu gehen. Zunächst sah ich eine Baby-Schlange, die ich fast süß gefunden hätte. Aber es handelte sich eben um eine Schlange und Schlangen sind abartige Höllenkreaturen. Danach überfuhr ich noch fast eine größere, die jedoch vermutlich schon eine unsanfte Begegnung mit einem Auto gehabt hatte. Dennoch trat ich anschließend etwas fester in die Pedale.
Ich brach in großen Jubelstürmen aus, als sich schlagartig die Straßenverhältnisse verbesserten und ich wieder auf Asphalt fuhr. Nun war es auch nicht mehr weit bis Crescent Head. Doch ich hatte die Rechnung ohne Meister Google gemacht. Seine Navigation schickte mich von der Asphaltstraße zurück auf einen Schotterweg, angeblich eine Abkürzung. Etwas skeptisch folgte dem Weg ein Stück, radelte einen steilen Hügel hinauf und befand mich plötzlich inmitten eines Weinanbaugebietes. Tolle Abkürzung. Danke, Google! So drehte ich um und fuhr den steilen Hügel wieder hinunter. Wobei, von Fahren kann eigentlich nicht die Rede sein. Es war mehr ein Rutschen mit angezogenen Bremsen. Nach diesen unnötigen fünf Kilometern Umweg ging es nun aber wirklich nach Crescent Head. Dort angekommen setzte ich mich in einen Imbiss, bestellte etwas zu essen und suchte nach einer Unterkunft für die Nacht. Keine leichte Aufgabe, wie sich herausstellte. Crescent Head ist ein absoluten Touristenparadies mit gesalzenen Touristenpreisen. Hostels konnte ich keine finden. Es gab nur Motels und Hotels. Preis für eine Nacht: 150$. Die Idee, in Crescent Head einen Ruhetag einzulegen, verwarf ich also wieder. Ich fragte die Bedienung im Imbiss nach Unterkunftsmöglichkeiten, doch sie war keine große Hilfe. So musste Plan B her. Ich hatte von Tracey die Nummer von Lexi, einer Freundin der Familie, bekommen, die in der Nähe von Crescent Head wohnte. Tracey sagte, ich sollte sie anrufen, falls ich Schwierigkeiten hätte. Ich wählte Lexis Nummer – vergebens. Sie ging nicht an ihr Handy. Ich schob mein Rad zum Strand, setzte mich auf eine Bank und dachte nach. Bald würde es dunkel werden. Es musste eine Lösung her. Ich hatte bei Airbnb eine Unterkunft gefunden, die ich für mindestens zwei Nächte buchen musste – 90$ die Nacht. Eine Menge Geld, aber wohl die einzige Lösung. Ich buchte also die Unterkunft und wartete auf eine Bestätigung des Gastgebers.
Es war inzwischen halb sechs. Die Sonne ging langsam unter. Und ich hatte immer noch keine Bestätigung für die Unterkunft. Also versuchte ich es noch einmal bei Lexi. Diesmal ging sie ran. Ich erklärte ihr meine Situation und bekam Hilfe. Zwar konnte ich nicht bei ihr übernachten, allerdings gab sie mir die Nummer eines Campingplatzes in der Nähe, auf dem man auch ohne Zelt unterkommen konnte. Ich bedankte mich bei ihr und rief sofort beim Campingplatz an. Die Dame am Telefon erklärte mir, dass ich dort für 40$ die Nacht unterkommen könnte. Jedoch waren es noch etwa 15km auf nicht asphaltierter Straße bis dorthin. Sie schlug daher einen anderen, günstigeren Campingplatz (Waves Campground) vor, der knapp 10km südlich lag. Sie gab mir die Nummer und wünschte mir viel Glück. Ich rief sofort dort an und sprach mit dem Betreiber. Für 20$ die Nacht konnte ich dort übernachten. Da musste ich nicht zweimal nachdenken. Er sagte, ich sollte nicht lange fackeln und sofort losfahren, da es schon fast dunkel und der Großteil der Strecke ein unbeleuchteter Schotterweg war. Ohne zu zögern stornierte ich (zum Glück kostenlos) meine Buchung für die Airbnb-Unterkunft und radelte los. Zum Glück hatte ich Licht am Fahrrad, denn auf den letzten Kilometern war es stockfinster. Als ich ankam, traf ich sofort auf den Betreiber, der mich mit einem „You made it!“ begrüßte. Er gab mir mein Bettzeug, verkaufte mir noch etwas Milch und Müsli fürs Frühstück in seinem kleinen Kiosk und führte mich über den Campingplatz. Auf dem Weg zu den Waschräumen erzählte er mir von der Badezimmer-Python „Monty“. Ich hielt es für einen Scherz, den man Campern erzählt, um sie zu verunsichern. Falsch gedacht, tatsächlich lag oben auf der Mauer der Herrendusche eine riesigen Python. „Die kommt nur alle paar Wochen mal runter, um was zu fressen. Sonst liegt sie da nur entspannt rum. Die tut keinem was. Fass sie aber trotzdem nicht an.“ Guter Witz, da werde ich mich hüten! Mit dem Gefühl, von Monty verfolgt zu werden, gingen wir rüber zum Schlafsaal. Sechsundzwanzig Betten standen dort. Ich machte mich auf eine unruhige Nacht gefasst.
Vorsichtig fragte ich, wie viele Menschen denn hier schliefen. Die Antwort zog mir die Schuhe aus: „Nur du.“ Ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus und begab mich auf diese Suche nach dem perfekten Bett, um es zu beziehen. Anschließend stattete ich Monty noch einen Besuch ab, natürlich mit großem Abstand und wachsamem Auge. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Fast hätte ich viel zu viel Geld für eine Unterkunft ausgegeben, nun war ich im Spar-Paradies. Und direkt am Strand. Ich ging noch kurz ans Wasser, genoss die Sterne und den Handy-Empfang (auf dem Campingplatz selbst hatte man keinen Empfang) und fiel nach diesem unfreiwillig aufregenden Tag todmüde ins Bett.
Tag 5 – Ruhetag in Crescent Head
Wunderbar ausgeschlafen wachte ich in meinem 26-Bett-Zimmer auf, besuchte Monty, frühstückte und ging zum Strand. Es war ein sonniger Tag, der zum Schwimmen eingeladen hätte, wäre das Pazifikwasser nicht so furchtbar kalt. So begnügte ich mich mit dem Beobachten der brechenden Wellen, dem Schreiben an meinem Blog und ein paar Dehn- und Stabi-Übungen. Man muss ja fit bleiben.
Mein knurrender Magen trieb mich zurück zum Campingplatz, wo ich Spaghetti, passierte Tomaten und Thunfisch zusammenkippte – in der Hoffnung, ein essbares Gericht würde entstehen. Ja, essbar war es, aber so ganz ohne Gewürze von einem Gaumenschmaus weit entfernt. Daher freute ich mich so richtig auf das Abendessen, zu dem es die Reste davon gab. Gut gestärkt bewegte ich mich wieder zum Strand und ging ein Stück Richtung Süden, um den Big Hill Walk zu machen. Nicht besonders spannend, aber ein paar Fotos habe ich trotzdem gemacht.
Anschließend hatte ich ein romantisches Dusch-Rendezvous mit meiner Lieblingspython Monty. Dieser Satz klingt auf so viele Arten und Weisen verkehrt, dass ich ihn einfach mal so stehen lasse. Viel Spaß damit!
Zum Sonnenuntergang gab es meine Spaghetti-Tomaten-Thunfisch-Kreation, die immer noch genauso gut schmeckte wie mittags, vielleicht noch eine Idee besser. Da ich den gesamten Platz meines Prinzen-Schlafsaals genutzt hatte, musste ich nun erst einmal Ordnung schaffen und meine Sachen packen. Am nächsten Morgen ging es relativ früh raus. Über hundert Kilometer lagen vor mir, um nach Mylestom zu meinen Warmshowers-Gastgeberinnen zu kommen. So fiel ich zufrieden in einen tiefen Prinzenschlaf.
Um 7:45 Uhr stand ich auf, wusch mich wie eine Katze, sagte Monty Tschüss und Goodbye (ich wusste ja nicht, wo er herkam), verabschiedete mich auch vom Betreiber des Campingplatzes, ließ noch schnell den Link zu meinem Blog da und schwang mich aufs Rad. Nach einem kurzen Abstecher zum Supermarkt konnte es losgehen.
Tag 6 – Crescent Head bis Mylestom
Fahrzeit: 5:52:14h Distanz: 123,3km Schnitt: 21km/h Höhenmeter: 855m
Ich kam gut vorwärts, musste nicht sonderlich oft pausieren und meinem Hintern ging es nach dem Ruhetag schon viel besser. Die Landschaft war jetzt nicht besonders spektakulär. Ich musste oft Bundesstraßen und Highways nehmen und konnte nicht direkt am Meer fahren. Manchmal gab es Radwege entlang des Highways, die mich kurzzeitig von der Angst, von einem LKW überrollte zu werden, befreiten. 100km vergingen wie im Flug – dann fiel ich in ein tiefes, tiefes Loch. Ich hatte weder Kraft noch Lust. Radfahren, was für eine blöde Idee! Nicht einmal die leckeren Reiscracker mit Hummus-Dip konnten helfen. Und wer mich kennt, der weiß, wenn Essen bei mir nicht mehr hilft, stehe ich wohl kurz vor dem Exitus. Meine Warmshowers-Gastgeberinnen fragten mich per SMS nach meiner ungefähren Ankunftszeit. Ich nannte ihnen eine Zeit, die es mir erlaubte, das letzte Stück ganz langsam zu fahren. Sie schrieben zurück, dass sie mit kalten Getränken auf mich warten würden. Irgendwie fand ich das total motivierend. Also sowohl die kalten Getränke als auch dass sie auf mich warteten. Ich stieg zurück auf mein Fahrrad und machte mich auf den Weg. Kilometer um Kilometer kam ich Mylestom näher. Plötzlich sah ich das Ortsschild. Jetzt waren es nur noch 500m. Geschafft! Ich fuhr die Auffahrt eines kleinen weißen Hauses hinauf und wurde sofort von Margaret und Georgina empfangen, die gerade mit ein paar Freunden am Fluss, der direkt gegenüber lag, picknickten. Ich bekam kalte Cola und war glücklich. Sie zeigten mir kurz ihr Haus, mein Schlafzimmer in einem Gartenhäuschen und die Dusche draußen im Garten. „Ich mache nicht gerne das Badezimmer sauber, daher ist unsere Dusche draußen.“, erklärte Margeret. Ich verstand sie voll und ganz. Als meine erste Amtshandlung testete ich natürlich die Garten-Dusche. Ich würde eine 1- geben. Das Minus rührt daher, dass Margaret erwähnte, dass sie dort mal eine Schlange gefunden hatten. Gut erfrischt gesellte ich mich zum Picknick am Fluss dazu. Die Sonne ging wunderschön unter.
Es gab Bier, Wein und leckeres Fingerfood. Ich aß gefühlt allen das Essen weg, wurde aber auch dazu aufgefordert: „Du musst doch ganz hungrig sein.“ „Hast du schon das hier probiert?“ „Nimm dir doch noch was von dem Baguette.“ Als alle schon etwas angeheitert waren, erfuhr ich, was es mit „budgie smugglers“ auf sich hatte. Ich habe keine Ahnung mehr, was der Zusammenhang war, aber bei den verschiedenen Erläuterungen musste ich sehr lachen. Die Runde löste sich langsam auf und Margaret, Georgina und ich gingen ins Haus. Sie hatten vor einiger Zeit das Radfahren für sich entdeckt, waren aber bisher nur in der Gegend von Mylestom geradelt. Für 2018 schmiedeten sie den Plan, mehrere Wochen die Elbe herunterzufahren. Aus diesem Grund hatten sie sich vor Kurzem bei Warmshowers angemeldet. Ich war ihr erster Gast. Als ich ihnen erzählte, dass ich in Hamburg wohne, waren sie komplett aus dem Häuschen. Sie wollten dort nämlich ihre Reise starten. Ich lud sie ein, die ersten Nächte bei mir zu verbringen, und bot an, ihnen bei der Suche nach geeigneten Fahrrädern zu helfen. Ihre Augen funkelten. Sie waren dem gemeinsamen Traum von der Radtour an der Elbe gerade ein Stückchen näher gekommen. Mir half es zu verstehen, warum Menschen wildfremde Radfahrer kostenlos bei sich übernachten ließen. Es ist ein schönes Gefühl, anderen helfen zu können und ihre Dankbarkeit zu spüren. Georgina bot mir anschließend an, so lange zu bleiben, wie ich wollte. Margaret warf ein, dass es in ein paar Tagen eng werden könnte, da ein belgisch-französisches Pärchen auf dem Weg zu ihnen war. „Elodie und Cyril?“, fragte ich selbstsicher. „Wie? Woher weißt du das?“, entgegneten die beiden verblüfft. „Sie verfolgen mich!“, lachte ich. Ich erklärte ihnen, dass ich die beiden am ersten Tag kennengelernt hatte. Offenbar hatten sie eine ähnliche Route gewählt. Da ich mit meinen Wackelpuddingbeinen am nächsten Tag kaum 50km schaffen würde, nahm ich das Angebot an und verlängerte meinen Aufenthalt in Mylestom um einen Tag. „Wenn du willst, kannst du morgen Früh zum Yoga mitkommen.“, schlug Margaret vor. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und willigte ein. Wir genossen gemeinsam den letzten Schluck Rotwein und gingen ins Bett. Ich war ganz begeistert von den zweien. Beide sind über sechzig, in der freiwilligen Feuerwehr aktiv und absolut abenteuerlustig. Ein liebenswertes Paar. Ich schätzte mich glücklich, hier untergekommen zu sein.
Tag 7 – Ruhetag in Mylestom
Die Anstrengungen des Vortages ließen mich gut schlafen. Erholt stieg ich aus dem Bett, frühstückte und ging mit Margaret zum Yoga. Die Mischung aus Dehnung und Kräftigung tat gut. Ich war mit großem Abstand der Jüngste in der Gruppe und genoss diese Rolle ein bisschen. Anschließend ging es für Margaret direkt weiter zum Golfen. Sie spielte ein dreitägiges Turnier. Ich unterhielt mich länger mit Georgina über Deutschland und Hamburg im Speziellen. Sie hatte sich extra einen Hamburg-Reiseführer besorgt. Gemeinsam gingen wir die Orte durch, die sie sich auf jeden Fall ansehen sollten. Georgina notierte und markierte eifrig. Nach dem Mittagessen arbeitete ich ein wenig am Blog, ging kurz am Fluss entlang und dann zum Strand, um ein paar Fotos zu machen. Dort war keine Menschenseele.
Ich spazierte den Strand ein paar Kilometer runter und genoss das Spiel von Wind und Meer. Als es langsam dunkel wurde, wanderte ich zurück zum Haus, wo schon das Abendsessen auf mich wartete. Ein ziemlich geniales Leben. Bei Rotwein und Pasta unterhielten wir uns über Neuseeland, mein nächstes Reiseziel. Die beiden kannten sich dort bestens aus. Sie empfahlen mir, nicht zu viel Zeit auf der Nordinsel zu verschwenden, sondern zügig in den Süden zu fahren. Im Norden würden sich nur Rotorua und der Tongariro National Park lohnen. Sie erzählten mir auch von „Wicked Vans“. Das sind Vans, in denen zwei Leute fahren und schlafen können. Im Kofferraum gibt es sogar eine kleine Küche. Das wäre ideal für meinen besten Freund Marco und mich, wenn wir durch Neuseeland reisen. Ich bedankte mich für die zahlreichen Informationen und bewegte mich Richtung Bett. Ein neuer Tag und neue Abenteuer standen bevor. Ich war bereit.
Weiter geht es mit Tag 8. Bald.