Harper's Bazaar goes to Namibia for it's 150th Anniversary with Angelina Jolie. A place close to her heart.
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Harper's Bazaar goes to Namibia for it's 150th Anniversary with Angelina Jolie. A place close to her heart.
Watch the action as Naankuse's R.R.U. (Rapid Response Unit) were called to assist in the relocation of several desert-adapted lions from the north-east, Kunene region, of Namibia. These lions were severely malnourished and in their bid to survive against hunger & starvation they had come into conflict with local communities. The Naankuse Foundation is an NGO which strives to protect the landscape, wildlife & cultures of Namibia for future generations.
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Naankuses Rettungseinheit R.R.U. (Rapid Response Unit) wurde gerufen, um bei der Umsiedlung mehrerer an die Wüste angepasster Löwen aus dem Nordosten der Kunene-Region Namibias zu helfen. Diese Löwen waren stark unterernährt und in ihrem Bemühen, gegen Unterernährung und Verhungern zu überleben, waren sie in Konflikt mit den lokalen Gemeinschaften geraten. Die Naankuse Foundation ist eine NGO, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Landschaft, Tierwelt und Kulturen Namibias für zukünftige Generationen zu schützen.
The Naankuse Foundation steps in to do its utmost in granting new life to those who, through circumstance, had minimal chances of survival - no matter the species. Two lion cubs are on the brink of starvation. Can the Naankuse Foundation reach them in time and grant them that much-deserved second chance?
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Die Naankuse-Stiftung setzt alles daran, denjenigen ein neues Leben zu ermöglichen, die unter bestimmten Umständen nur minimale Überlebenschancen hätten - unabhängig von der Gattung. Zwei junge Löwen stehen kurz vor dem Hungertod. Kann die Naankuse-Stiftung sie rechtzeitig erreichen und ihnen die verdiente zweite Chance gewähren?
At N/a’an ku sê those animals who, for various reasons, need to remain in captivity, are given the fullest, most enriched lives possible. We firmly believe that it is vital to both their physical and emotional wellbeing and development to constantly encourage their natural instincts and nurture their inherent behavior – a responsibility that we cannot shirk.
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Bei N / a'an ku sê spielt die spielerische Beschäftigung eine entscheidende Rolle bei der Stimulierung sowohl der körperlichen als auch der kognitiven Fähigkeiten der Tiere, die in Gefangenschaft bleiben müssen, sowie derjenigen, deren bevorstehende Freilassung in die Wildnis Namibias die Förderung ihrer Instinkte erforderlich macht.
Namibia 2020 - Tag 21
Herrschaften und Oukies!
Die Regenzeit ist da! Aber so richtig! Hatten wir bei unserer Reise 2012/13 bereits Tage mit guten Regenfällen, so können wir nun rückblickend sagen: das war Kinderkacke.
Mein lieber Mann, was schickt uns der indische Ozean Regenmassen rüber - und Namibia bekommt ja immer nur die Reste ab. Da möchte ich nicht wissen, was in den östlichen Nachbarländern so los ist.
Zwischenzeitlich haben wir schon überlegt, ob es nicht doch sinnvoll gewesen wäre, auf dem Holzschnitzermarkt von Okahandja ein Mokoro (afrikanischer Einbaum) zu erstehen.
Das hätten wir auf den Dachgepäckträger, da wo sonst die Dachzelte montiert werden, befestigt und schwupps wäre aus dem treuen Hilux ein Amphibienfahrzeug geworden.
Das haben wir inzwischen auch dringend nötig. Noch nie waren wir für den 4x4 mit Untersetzung so dankbar, wie in dieser letzten Woche.
Gestern Abend sind wir wieder bei Regen ins Bett gegangen und heute Morgen bei Regen aufgewacht. Im dem großen Raum in unserem Familienzimmer läuft die Suppe hinten an der Wand lang - so dicht ist das Dach.
Der Eigntümer ist da aber total tiefenentspannt: es wären ja nur so um die 10 Tage im Jahr und da braucht man nicht so viel Theater ums dichte Dach machen. Behelfsmäßig werden Eimer und Kühlboxen unter die schlimmsten Stellen gestellt - Fertig!
Praktisch veranlagt wie ich bin, schlug ich vor, Duschgel und Shampoo an die Gäste zu verteilen. So könnte man sich während der Mahlzeiten am Buffet gleichzeitig frisch machen.
Den heutigen Morgen verbrachten wir wieder einmal mit Auto beladen. Außerdem haben wir uns mit den aktuellen Einreisebestimmungen beschäftigt. Für Deutschland muss sich jetzt jeder, der aus einem Risikogebiet einreist, online bei der digitalen Einreiseanmeldung registrieren.
Das Bundesland NRW hat eigene Bestimmungen zu den Quarantäneverordnungen, so benötigen wir bei Wiedereinreise nach Deutschland zusätzlich auch einen Corona-Test. Dafür haben wir uns ebenfalls angemeldet.
Das Ganze haben wir an der Rezeption von Okambara auch noch ausdrucken lassen. Doppelt gemoppelt hält besser! Man muss auf alles vorbereitet sein - und gerade in der heutigen Zeit ganz besonders.
Leider hörte es nicht - wie gehofft - auf zu regnen. Wir bekamen von den Volontären den prima Ratschlag einfach anzurufen, wenn wir irgendwo auf der Strecke steckenbleiben sollten. Das ist doch toll, vor allem, da die Telefonverbindung schon unter normalen Umständen nicht funktioniert.
Und so schlingerten wie die Strecke über die überflutete Sandpiste, die mehr so an Flußläufe erinnert, zurück bis zur D-Straße. Die sah allerdings in weiten Teilen auch nicht viel besser aus.
Zwischendurch gab es immer mal wieder trockene Passagen mit blauem Himmel -doch die schwarze Wand, die da aus Richtung Osten anrückte, ließ wieder Böses erahnen.
Auf der B 6 überlegten wir kurz, ob wir noch einen Abstecher zu Gaby und Stefan auf Voigtland machen sollen und sie wenigstens wissen lassen, dass wir im Lande sind. Doch die fiese Wolkendecke brachte uns von dieser Idee gleich wieder ab.
Hinter dem Flughafen bogen wir dann sofort rechts auf die Schotterpiste ab. Dort fahren wir eigentlich immer lang, wenn wir von Voigtland kommend in den Norden wollen.
Wie hat sich die Landschaft durch den Regen verändert! Unglaublich, wie grün jetzt alles ist. Hier wächst ja sogar Gras! Tatsächlich haben wir das an dieser Stelle noch nie erlebt.
Die nächste (Schotter) Straßenkreuzung wieder rechts und wir können in der Ferne schon die Gebäude von Naankuse ausmachen. Allerdings täuschen die Entfernung mal wieder, es dauert doch noch mehr als 30 Minuten, bis wir endlich vor der Rezeption stehen.
Wir werden schon erwartet und es ist auch überhaupt kein Problem, dass wir bereits um 13 Uhr auf der Matte stehen. Wir bekommen den Schlüssel ausgehändigt und den Weg zu unserer Unterkunft erklärt.
Die verschiedenen Unterkünfte liegen sehr weit auseinander und weit über das ganze Areal verstreut. So ist ultimative Privatsphäre garantiert. Keiner guckt dem anderen auf den Bauch. Wer das möchte, der muss schon zum Fernglas greifen.
Leichte Irritationen gibt es bei den angebotenen Aktivitäten. Laut Homepage, laut Flyer und auch laut Aushang an der Rezeption, stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Auswahl.
Die Rezeptionistin empfielt uns nachdrücklich mehrfach die Fütterung der Raubtiere, die praktischerweise um 15 Uhr beginnen soll. Da wir diese Aktivität sowieso auf dem Zettel hatten, stimmen wir zu.
Dann fragen wir nach der Meerkat-Experience (Erdmännchen), die angeblich immer morgens statt findet - da kommt sie schon ins stottern. Ach, das wäre doch soo früh und sooo weit zu laufen usw. usw.
Okay, wir interessieren uns auch für die Nashorn-Fütterung. Äääh, nein, leider findet die zur Zeit gar nicht statt. So langsam kommt uns das Ganze etwas komisch vor.....
Gut, wir fahren erst einmal zur Unterkunft, diese entpuppt sich als Villa. Eine Villa, in der bis zu 10 Personen Platz finden, für uns ganz alleine!
Unten 2 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, eine riesen Living Room mit großer offener Küche, voll eingerichtet. Daran schließt sich der Essbereich an und dahinter drei Sofas zum rumlümmeln.
Aber, das ist noch nicht alles: es gibt noch eine Galerie, die über eine Treppe vom Hausflur erreicht werden kann. Dort gibt es noch einmal zwei Bereiche mit Schlafplätzen, sowie eine weitere Sitzmöbel.
Natürlich gibt es zu jeder Seite der Villa jeweils noch eine Terrasse - eine davon mit Außengrill mit Kamin. Einen Parkplatz gibt es direkt vor der Eingangstür, einen weiteren gegenüber des Weges.
Ich finde, für uns Zwei, ist das alles sehr knapp bemessen...
Um 14.45 Uhr treffen wir in der Hauptlodge wieder ein, um an der gebuchten Fütterungsaktivität teilzunehmen. Dazu kommt noch ein weiteres Paar aus Stuttgart. Es stellt sich heraus, dass sie eigentlich auch aus dem Ruhrgebiet stammt und ihr Vater mit meinem Vater zusammen in der selben Zeche gearbeitet hat. Die Welt ist ein Dorf!
Vorab müssen uns einen "Informationsfilm" anschauen, der eigentlich nur ein Werbefilmchen, mit einer Aneinanderreihung von Lobhudeleien, ist. Das hätten wir uns auch auf Youtube anschauen können.
Unser Fahrer/Guide trifft ein und bittet uns zum Gamedrive-Fahrzeug. Da ist es 15.10 Uhr und die Welt noch in Ordnung. Wir fahren ungefähr 10 Minuten, dann beginnt es zu fisseln und wir rücken etwas in die Mitte, denn der Wagen hat ja schließlich ein Dach.
Zwei Minuten später öffnet der Himmel seine Schleusen, aber jede einzelne. Das Wasser kommt von allen Seiten. Der Fahrer springt aus dem Fahrzeug und ruft uns zu, ob wir nicht lieber umkehren sollen. Alle sind dafür!
Um 15.30 Uhr sind wir zurück an der Lodge, die Mitarbeiterinnen stürzen mir Regenschirmen auf uns zu, doch das bringt jetzt auch nichts mehr. Wir sind bis auf die Haut nass!
Wir fahren zurück zur Villa. Zum Glück haben wir 2 Badezimmer, so können wir synchron-duschen. Die nassen Klamotten müssen wir ebenfalls in der Dusche aufhängen, denn an der Garderobe hat sich sofort ein See gebildet. Um 19 Uhr fahren wir zum Abendessen zur Lodge. Es sind um die 20 Gäste da, die offensichtlich - bis auf uns - morgen alle mit Eurowings nach Frankfurt fliegen.
Micha spricht noch einmal an der Rezption vor, wegen der Aktivitäten. Wir hatten das Leoparden-Tracking ins Auge gefasst. Natürlich ist das zur Zeit ebenfalls nicht buchbar.
Nach dem sehr mittelprächtigen Abendessen ist uns klar, dass die Lodge nur noch auf Sparflamme läuft. Die blumig beschriebenen Aktivitäten sind schlichtweg nicht buchbar, weil man gar keine Guides mehr beschäftigt hat.
Offensichtlich ist auch die Naankuse Foundation ein Opfer der weltweiten Coronakrise. Die meisten Mitarbeiter wurden entlassen und Fahrzeuge mussten verkauft werden. Einzig das Carnivor Feeding wird noch angeboten, da diese Tiere in den Gehegen noch da sind und sowieso gefüttert werden müssen. Was will man sonst damit machen? Auswildern geht nicht. Das kann man mit Wildtieren, die von Menschen aufgezogen wurden nicht machen. Es regnet immer noch und der kleine Canyon, hinter dem Pool, hat sich zu einem reißenden Fluß entwickelt. Wie die Eurowings Passagiere morgen früh wegkommen wollen ist uns ein Rätsel.....
Lekker Slaap!
Angie, Micha und der Hasenbär
Namibia 2020 - Tag 22
Herrschaften und Oukies!
Man glaubt es kaum, heute sind wir bereits 3 Wochen unterwegs. Der Urlaub nähert sich mit ganz großen Schritten dem Ende zu.
Dafür bessert sich jetzt etwas die Wettersituation: etwas. Bitte nicht übermütig werden! Immerhin konnten wir heute früh, nach Tagen, mal wieder im Freien frühstücken. Däh! Wer hätte das gedacht?
Insgesamt waren es insgesamt 5 Gäste, die heute Morgen erschienen. Dafür wurde wirklich viel aufgefahren. Es fehlte an nichts und jeder zusätzliche Wunsch wurde erfüllt.
Während wir auf unseren Guide für die gebuchte Feeding Tour warteten, lud ich meinen neuen Beitrag für den Reiseblog hoch. Wir haben nämlich kein Internet in der Villa. Das gibt schwere Abzüge in der B-Note. Dafür geht das normale Telefon - auf Okambara war es umgekehrt.
Micha unterhielt sich unterdessen mit einem der Service-Boys - und der bestätigte genau das, was wir gestern bereits vermuteten: Naankuse pfeift quasi auf dem letzten Loch.
Die Mitarbeiter wurden zwar nicht so richtig entlassen, arbeiten jedoch nur noch für jeweils 3 Monate, dann kommt der nächste Trupp, ebenfalls für 3 Monate, usw. Man versucht sich so durchzuschlagen, damit man kein Personal komplett entlassen muss.
Die Buchungslage ist extrem schlecht und ohne die Eurowings Passagiere, die hier die letzte Nacht vor dem Flug verbringen, sähe es noch viel bescheidener aus.
Um 10 Uhr erschien unser Guide namens Ballon. Ein junger Mann von den San, den Buschmännern. Wir waren die einzigen Gäste und kamen durch die bekannten Umstände zu einer fabelhaften Privattour auf Naankuse.
Balon erzählte uns, dass man hier keine Raubtiere mehr mit Sendern hat. Es gibt nur noch die Tiere in den (großen) Gehegen, die nicht mehr ausgewildert werden können.
Erster Stopp der Tour ist das Gehege der Paviane. Fast alle stammen aus privater Hand, wo sie als putzige Haustiere gehalten wurden - natürlich nur so lange bis es Probleme gab. Alle männlichen Mitglieder der Gruppe wurden kastriert, damit kein Nachwuchs produziert wird und natürlich werden auch so die Rangkämpfe abgemildert.
Dennoch sehen wir Jungtiere umher tollen. Ballon erklärt uns, dass es immer wieder Mal ein wilder Pavianmann schafft den Zaun zu überwinden und sich mit den Weibchen zu paaren.
Nächster Stopp sind die Karakale. Es gibt aktuell nur 2 davon hier auf Naankuse. Der Kater stammt aus einem Privathaushalt aus Windhoek, wo er als Hauskätzchen gehalten wurde, bis er an den Möbeln geschnitzt hat. Er ist super zutraulich und schnurrt als wir am Zaun stehen.
Von den Caracals geht es zu den Cheetahs, den Geparden. Diese Gruppe besteht aus insgesamt 4 Tieren. 1 Kater und 3 Mädchen. Der Junge und 2 der Mädchen sind Geschwister und zahm.
Das Geschwistertrio kam in die Obhut von Naankuse, da die Mutter von einer Farm abgefangen wurde. Sie hatte sich dort an den Nutztieren vergriffen und das findet der Farmer im allgemeinen nicht so super.
Was man zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, war, dass die Gepardin tragend war. Das stellte man erst fest, nachdem sie eingefangen und medizinisch versorgt wurde. Der Wurf bestand ursprünglich aus 4 Kitten, doch oft zeigen sich in Gefangenschaft Stresssymtome und die Mutter begann die Jungen aufzufressen.
Man trennte natürlich umgehend Mutter und Kinder und konnte so die anderen 3 als Handaufzucht durchbringen. Sie sind so an Menschen gewöhnt, dass eine Auswilderung nicht in Frage kommt. Sie maunzen und schnurren uns an, während wir am Zaun stehen.
Bei dem 4ten Tier handelt es um die Gepardin, die in den Dünen nahe Swakopmunds, vor einigen Jahren aufgegriffen wurde. Es gab noch einen Bruder und die beiden Jungtier irrten tagelang durch die Dünen - offensichtlich mutterlos.
Man fing die Beiden ein, und brachte sie erst einmal zum Swakopmunder Tierheim, ausgehungert und dehydriert. Der Bruder schaffte es nicht, doch das Mädchen überlebte und wurde nach Naankuse gebracht. Die Allgemeine Zeitung berichtete damals darüber.
Im Nachbarareal lebt eine Brownie, eine braune Hyäne. Auch sie wurde als Haustier gehalten. Sie wuchs zusammen mit den Hunden der Farm auf und denkt nun, sie sei ein Hund. Hier ist weder eine Auswilderung möglich, noch eine Sozialisierung mit Artgenossen.
Als nächstes fahren wir zu den Leoparden. Auch hier handelt es sich um Geschwister, die als Babies mutterlos aufgefunden wurden. Sie wurden ebenfalls per Hand aufgezogen und sind natürlich überhaupt nicht auswilderbar.
Jetzt folgt mein persönlicher Höhepunkt der Tour: die Wild Dogs (Wildhunde) oder auch Painted Dogs (Hyänenhunde). Noch nie haben wir diese Spezies in Afrika gesehen, wir kennen sie nur aus dem Fernsehen. Ich bin total aus dem Häuschen!
Es handelt sich um einen Geschwisterwurf von insgesamt 9 Tieren, der versehentlich von einem Farmer ausgegraben wurde, da er sie mit Haushunden verwechselte. Das kommt immer wieder vor, dass man die Jungtiere zunächst für irgend eine Straßenkötermischung hält. Wenn sie dann größer werden und sich die großen Ohren ausbilden, weiß man, dass man einen Fehler gemacht hat.
Bei den Wildhunden frage ich gleich mal nach dem Verbleib der Tiere von Okonjima. Gabriel, unser Guide auf Okonjima, erzählte uns nämlich man habe die verbleibenden Wildhunde nach Naankuse gebracht.
Das fand ich da schon recht merkwürdig, denn soviel weiß auch ich über Wildhunde, dass eine Integration von rudelfremden Tieren so gut wie unmöglich ist. Ganz, ganz selten gelingt es mal fremde Tiere zusammenzubringen, ohne dass sich die Tiere gegenseitig umbringen.
Ballon, unser Guide hier, wusste jedenfalls davon nichts. Von den Okonjima Wildhunden hat er noch nie etwas gehört. Diese Story, die uns da wieder aufgetischt wurde, können wir wohl ebenfalls in den Bereich der Fabeln verweisen.
Letzter Stopp ist bei den Big Guys, den Löwen. Die drei, die hier in diesem Areal leben, stammen vom Etosha Nationalpark. Dort waren sie nicht nur der König der Tiere, sondern die Könige der Ausbrecher.
Gut, wer den Spitzenzaun um den Etoshapark kennt, weiß, das ist kein Kunststück. Der Etosha ist staatlich, die verwahrlosten Restcamps auch und genau so verhält es sich mit dem Zaun, der den Park vom kommerziellen Farmland trennt.
Dass da der eine oder andere Löwe auf die Idee kommt, sein Jagdglück lieber bei den doofen Nutztieren zu versuchen, als bei den cleveren Wildtieren, kann man denen doch nicht wirklich übel nehmen.
Irgend ein Farmer fand es dann doch nicht ganz so toll und meldete sich bei Naankuse, die auf der Farm ihre Fallen aufstellten und die Truppe einfingen. Da es sich bei den Dreien um Wiederholungstäter handelt - man könnte auch sagen, sie haben sich auf Nutztiere spezialisiert - müssen sie jetzt in Gefangenschaft bleiben.
Wir fanden die Tour sehr informativ und es hat uns deutlich besser als auf Okonjima gefallen. Okonjima kommt für uns, mit dieser florierenden Leoparden-Unterhaltungsindustrie, nicht mehr in Frage. Naankuse würden wir gerne wieder besuchen.
Zurück in unserer Villa haben wir unseren ganzen Kram ausgebreitet. Zum Glück haben wir so viel Platz zur Verfügung, dass wir alles auspacken können. Wir misten unseren treuen Hilux aus, die Koffer, die Taschen und alles, was sich in den letzten 3 Wochen so angesammelt hat.
Alles wird sortiert und begutachtet. Einiges bleibt direkt hier und wird an die Angestellten verteilt. Wir haben immer einen Teil Kleidung und Schuhe im Gepäck, der den Rückweg nach Deutschland nicht mehr antreten wird.
Beim heutigen Abendessen sind wir die einzigen, noch verbliebenen Gäste. Erst am Donnerstag kommen ein paar neue Gäste, wieder für den Eurowings Flug.
Lekker Slaap!
Angie, Micha und der Hasenbär
The Naankuse Foundation volunteered to grant Apollo, Namibia's most well-travelled elephant, a second chance. Exposed to an area where conflict with humans was inevitable, an elephant found a safe haven and has become a giant ambassador for his wild counterparts.
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Die Naankuse Foundation meldete sich freiwillig, um Apollo, Namibias am weitesten gereistem Elefanten, eine zweite Chance zu gewähren. Dieser Elefant, der einem Gebiet umherstreifte, in dem Konflikte mit Menschen unvermeidlich waren, fand einen sicheren Hafen und wurde zu einem mächtigen Botschafter für seine wilden Kollegen.
At N/a’an ku sê enrichment plays a vital role in stimulating both the physical and cognitive abilities of those animals who need to remain in captivity, as well as those whose imminent release back into the wilds of Namibia demands that their instincts be nurtured and encouraged.
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Bei N / a'an ku sê spielt die spielerische Beschäftigung eine entscheidende Rolle bei der Stimulierung sowohl der körperlichen als auch der kognitiven Fähigkeiten der Tiere, die in Gefangenschaft bleiben müssen, sowie derjenigen, deren bevorstehende Freilassung in die Wildnis Namibias die Förderung ihrer Instinkte erforderlich macht.