"Der Liberale klagt vor allem die Tories an. "Die gesamte Konservative Partei ist verantwortlich für einen monumentalen Akt des Vandalismus", sagt er. Aus "Verantwortungslosigkeit und Selbstsucht" habe die Partei "eines der großen Länder dieser Welt" dem eigenen Machterhalt geopfert. Ihm fiele kein anderes Beispiel ein, wo eine Regierungspartei mit solcher Anmaßung das nationale Interesse missachtet habe. Clegg klingt nicht bitter. Aber es bleibt unüberhörbar, dass er aus der Erfahrung desjenigen spricht, der unter die Räder dieser Machtmaschine geriet." [..] "Cleggs Erklärung verrät das Ausmaß seiner Frustration. Die gegenwärtige Regierung, sagt er, bestünde aus Kleingeistern mit sehr begrenztem Horizont. "Es gibt keine großen Staatsmänner oder -frauen in dieser Regierung. Es ist eine Regierung der Technokraten. Sie appellieren nicht an das Land, sondern sie versuchen, die rechtspopulistische Daily Mail ruhig zu halten." Theresa May, sagt Clegg, habe viele Stärken, aber sie sei keine gewandte Politikerin. Sie interessiere sich nicht besonders für Geschichte. Dabei seien Politiker dringend vonnöten, die die historische Bedeutung dieses Augenblicks ermessen könnten." [..] "Es ginge nicht um Direktiven oder die Zentralbank. Sondern um Großbritannien: "Sind wir ein offenes Land? Großzügig? International? Oder ängstlich, böse und introvertiert?" Die EU-Flagge stünde für das, was viele Briten jetzt fürchteten zu verlieren. "Und sie haben recht", ruft Clegg. Und wiederholt: "Sie haben recht. Sie haben vollkommen recht. Ich fühle das. Ich fühle das leidenschaftlich. Ich verliere das, was ich immer an Britannien geliebt habe: Wir sind ein großes Land. Mit großen Visionen.""