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Tag 96 - Tauchen
Heute also tauchen! Erstmal musste ich aber das Auto zurück bringen. Alles tutti und einer von der Vermietung hat mich dankenswerterweise auch noch zur Tauchschule gefahren, die ja ein paar km entfernt ist. Wir waren fünf Taucher und der Divemaster war Matthieu, ein witziger Typ. Der erste Tauchgang war ein Drifttauchgang, d.h. man taucht entlang des Riffs mit der Strömung. Das spart Kraft und ist weitgehend entspannt. Ich hatte leider Probleme mit meiner Maske (Nichttaucher würden Taucherbrille sagen), so dass ich am Ende am Oktopus von Matthieu hing. Auf deutsch: ich war low on air und wechselte von meiner Flasche auf den zweiten Ausgang seiner Flasche. Das ist alles kein Problem, wenn man das rechtzeitig klärt. Der zweite Tauchgang war zum Wrack der Nordby an der Nordostküste. Die Nordby war ein Frachtsegelschiff auf der Südroute, welches im Jahr 1900 hier gesunken ist. Sie liegt auf der Seite, so dass sich im Inneren eine Luftblase gebildet hat, die mit der Abluft der Taucher immer wieder aufgefüllt wird. Deshalb soll man auch nicht länger diese Luft atmen, da sie arm an Sauerstoff und reich an Stickstoff ist. Das Wrack ist groß, etwa 50 Meter lang, und es gibt einige schöne kleine Nacktschnecken, die sehr farbenfroh sind und sehr bizarre Formen haben können. Es gab auch eine ziemlich große Muräne, welche aus einem Rohr rauskiekte. Das bemerkenswerteste aus meiner Sicht war allerdings, dass meine UW-Kamera in aller Deutlichkeit mit Wasser volllief, was man unter Wasser schlecht stoppen kann. Nun habe ich etwas mehr Platz im Gepäck. Immerhin hat es die Micro-SD überlebt. Nachdem mich Nadir in meine Unterkunft gefahren hat, habe ich nach einer langen Dusche (man ist nach zwei Tauchgängen meist etwas unterkühlt) seit langer Zeit wiedermal einen Nachmittagsschlaf eingelegt. Herrlich! Dann natürlich packen etc., denn morgen fliege ich auf eine nahe gelegene Insel namens Huahine.
Vokabel des Tages: Auf Wiedersehen - nana
A view of the local wharf in Nordby / Fanoe 1915.
Off the west coast of Jutland in the North Sea is a small island with proud maritime traditions.
Island of Fanø, Denmark by oleskipper55
the quays of Nordby abt. 1880.
A small island called Fanoe in the North sea close to the west coast of Jutland towards South. A genuine seafaring town.
B1520-30_Havnefronten-i-Nordby fanoe
Siano benedette le persone strane, i poeti, i disadattati, gli scrittori, i mistici, i pittori, i trovatori perché ci insegnano a guardare il mondo con occhi diversi.
Jacob Nordby