Sport fürs Ego. Schlaffe Nudel.
Begeistert man sich für Sport, ganz besonders für Kampfsport, so ist es egal für welchen man sich schlussendlich entscheidet, man trifft für gewöhnlich auf das selbe Problem.
Bleib bei der Doktrin! - befriedige die Erwartungserwartung.
Anders als bei “Halt dich an die Regeln”, äußert sich das hier so, dass du, wenn du beim Boxtraining nach dem besten Aufprallwinkel der Faust zum Kinn des Gegenüber fragst, schief angeguckt wirst.
Schon klar, dass sich nicht jeder, der Sport betreibt, sportwissenschaftlich mit diesem beschäftigt. Gerade das ist es, was ich hier anprangern möchte. Wenn man sich doch für etwas interessiert, dann schon mit ganzem Herzen und offen für Details.
Sich auch mal philosophisch damit auseinanderstzen, was nichts anderes heißt, als etwas in vielen verschiedenen Perspektiven zu durchleuchten.
Verschnauftes Gelächter, wenn man versucht tiefer in die Materie zu gehen, die Abläufe im Detail zu verstehen. Was ist die Idee dahinter? Gibt es auch andere Wege, diese Idee zu realisieren?
Ich habe oft das Gefühl, das manche sich in ihrem Wesen angegriffen fühlen, wenn jemand, der nicht von sich behaupten kann, länger dabei zu sein, Fragen stellt, die man selber als jemand der sich mit Jahre lange Präsenz in diesem Milieu brüstet, schon einige Zeit geklärt haben wollte.
Das Problem mit dem Ego. Fragen an der Sache sind dann Fragen an die Menschen die von sich behaupten diese Sache, hier - den Sport - zu verkörpern. Können diese die Fragen nicht beantworten, lässt das stark an der Authentizität zweifeln, mit der besagte Inkarnationen sich profilieren.
Und was daran so schade ist, es wird nicht einmal versucht.