Zufall und Wahrscheinlichkeit.
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@amanfangwardaswort
Zufall und Wahrscheinlichkeit.
Die unsterbliche Qualle – Gott ist ein Zufall
Die Evolution hat uns im Zwang, Gene zu mixen. Wie kann es Sinn machen, dass wir sterben? Ist der Kreislauf des Lebens, ob K-Stratege und R-Stratege, ein fortwährender Destillationskreislauf, in dem der Zufall bestimmt, welche Gene sich durchsetzen, um auf lange Sicht die Möglichkeit in Betracht ziehen zu können, aus diesem auszubrechen? Wir machen Platz für das Neue, von dem wir uns erhoffen, dass es unserer Idee folgt, oder diese verbessert, weil wir (noch) vergänglich sind. Weil wir in uns noch nicht die Möglichkeit verkörpern, unsere Grenzen neu zu setzen, bzw. diese aufzuheben, überlassen wir es denen, bei denen die Wahrscheinlichkeit besteht, genau das zu tun. Noch suchen wir die Harmonie zwischen dem, was notwendig ist – unserer Biologie/ unseren Grenzen und dem, was uns hinreichend als bewusstes Wesen von allen anderen abhebt – unserem Bewusstsein / unserer Idee. Warum? Weil wir ohne die Notwendigkeit der Grenzen keine Ideen bilden können. Wir müssen erst existieren, um zu denken. So die Wahrscheinlichkeit. Ich denke, also bin ich (Descartes), müsste heißen: Ich bin, was mir ermöglicht zu denken, wodurch ich mich erkenne als zu seiendes Wesen; so verstehe ich mich als Gedachtes und zu Denkendes.
Natur, dann Idee, dann erkannte Natur durch Idee, dann der Versuch, Natur durch Idee zu ersetzen. Sich die Grundlage nehmen, um abzuheben.
Je mehr wir erkennen, über uns selbst und die Beschaffenheit unserer Umstände, desto eher wollen wir unserer Idee nachkommen, diese abkapseln von der Notwendigkeit, sterblich zu sein. Lernen wir aber, unsere Natur zu überwinden, so müssen wir uns nicht mehr an unsere Notwendigkeit zur Menschlichkeit (=Natur) halten, sondern können als Idee existieren. Wir sind deshalb nicht unsterblich, weil wir es noch nicht können. Die Qualle schon.
Wenn wir uns das Menschliche nehmen, wie in Charles Darwins Theorie über die Entstehung der Abstammung des Menschen, die Evolution dem Affen die Notwendigkeit des Primitiven, dann entwickeln wir uns weiter. Wir arbeiten gegen den Zufall, irgendwann, plötzlich genau diese Gene zusammenzugießen, die es uns erlauben, unsere Grenzen, wenn auch nicht komplett aufzuheben, zu verschieben, um so unserem eigentlichen Ziel näher zu kommen, grenzenlos zu sein. Das ist Ziel der Wissenschaft. Sie schafft Wissen, statt sich von diesem konfrontieren zu lassen. Sie sucht explizit nach Antworten und wartet nicht darauf, dass diese ihr in den Schoß fallen.
X hilft dir, wenn du dir selbst hilfst.
Damit gemeint: X den Verdienst zuzusprechen, für den du gearbeitet hast. Das kann Sinn machen, will man von sich ablenken und sich nicht als Ansprechpartner für erbrachte Leistung anbieten. Für Menschen, die sich wünschen etwas zu erreichen, spendet X Hoffnung, auch wenn X keine Antwort geben kann (über Methode und Idee zum Erreichen eines Ziels, weil es selber nichts zur Erarbeitung dessen beigetragen hat) und somit jeder Versuch empirisch an seinem Vorgehen arbeiten zu wollen scheitern muss, will man sich ein Beispiel an etwas nehmen, das sich nicht durch Taten etwas verdient hat.
Hier hat nur X etwas „verdient“, ohne etwas dafür geleistet zu haben. X heißt hier: Das Ziel ist das Ziel. Ohne eine Technik oder eine Geschichte, einen Prozess, wie X etwas hat verdienen können, lässt sich daraus nicht lesen, wie man vielleicht selber etwas schaffen könnte. Hat man sich als Ansprechpartner/Leistungserbringer aus der Affäre gezogen, indem man seinen (moralischen) Verdienst an X outgesourced hat, muss man nicht damit rechnen, Leuten Rede und Antwort zu stehen, ihnen beim Erreichen ihrer eigenen Ziele behilflich zu sein.
Das zieht eine Grenze, in der die, die etwas geschafft haben von dem andere träumen, ihre Informationen für sich behalten können, ohne damit rechnen zu müssen, Ziel der Missgunst derer zu werden, die bis dato nichts erreicht haben. Der Fortschritt der Ideenzünder weitet sich aus, die Suchenden bleiben zurück.
Auf der Suche nach den kleinsten Nennern.
Autorität.
In der Lage zu sein, Grenzen zu denken, sie zu überdenken, zu leiten.
Experte sein, heißt, sich wissbegierig lange genug mit etwas zu beschäftigen um in Routine der Sache und dem Umgang mit ihr geübt zu sein. Offen für andere Perspektiven, diese durchdenken und gesetzte Grenzen prüfen. Offen für Details. Regeln schaffen, sie situativ bewerten.
Das macht das Individuum unantastbar auf seinem Gebiet. Es ist nicht in Frage zu stellen, weil die Chance, das es das Recht nicht für sich behaupten kann, also die Tatsächlichkeit einer Aussage unzutreffend ist, sehr gering ist.
Wenn man sich einmal als Experte behauptet hat, weil man die Chance minimiert hat eindeutig falsch zu liegen und dadurch die öffentliche Anerkennung und Angst der Anderen sich mit einem in Streitgesprächen zu einem Thema auseinander zu setzen gewonnen hat, dann wird man auf seinem Gebiet als Autorität akzeptiert.
“Wer hat von dem Thema Ahnung, wenn nicht ich, der dafür lebt?”
Zeit bestimmt hier über Qualität: jemand, der sich besser vorbereitet hat und mehr Zeit damit verbracht hat, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, für den spricht die Wahrscheinlichkeit bei Fragen zu diesem Thema richtig zu antworten.
Kulturerfahrung
Der Unterschied zweier Menschen in ihrer Kultur / Lebensroutine und Denke, ist auf ihre Umgebung zurückzuführen. Ein Bergvolk und ein Wüstenvolk haben beide, als Menschen die sie sind, natürliche Bedürfnisse, welche sie zu befriedigen versuchen und dem Versuch in ihrer sie umgebenen, von Natur zufällig gegebenen Sphäre nachkommen.
Mit der Zeit werden Wege und Instrumente, die einst der Praxis zur Befriedigung der Bedürfnisse gedient haben, zum Symbol und so auch noch dann mit dem Gefühl der Bedürfnisbefriedigung verbunden, wenn sich Wege und Instrumente (durch beispielsweise technischen Fortschritt) dafür geändert haben.
Verständlich, denn: Das Gefühl der Befriedigung schreibt sich in der Geschichte genau dieser.
Bei Menschen unterschiedlicher Herkunft, hat die Ausübung von Kultur die als Geschichte vorausgegangener Praxis/Methode zur Befriedigung eines Bedürfnisses verstanden werden kann, unterschiedliche Erscheinungsformen. Sie hat immer eins gemeinsam: Sie wäre nicht existent, gäbe es nicht ein Grundbedürfnis (jede Kultur hat die gleichen), das es zu befriedigen gäbe.
Der Weg ist ein anderer. Das Ziel ist das selbe.
Perspektive.
Sich einem Thema distanzieren heißt, seine denotative Position zu veränden. Das passiert aktiv, wenn wir uns bewegen oder passiv, wenn sich unsere Umgebung ändert.
Andere Interessen, andere Prioritäten. Wie dem auch sei, es braucht Zeit, Ausdauer und Geduld.
Aufmerksamkeit.
Auch schlechte Publicity ist gute Publicity.
Informationsfluss: Dann, wenn viele auf eine Sache fixiert sind, ergibt sich die Chance, Information durch eben diese Sache zu verbreiten. Das ist ein Medium.
Das Zeitfenster nutzen ist Kunst imagebildender Prozesse.
Mittel zum Zweck und Selbstzweck
Esoterik und Religion.
Praxis und Theorie.
Organisation und Funktion.
Mittel zum Zweck und Selbstzweck.
Durch Rituale das Binden des Teilnehmers an die Theorie. Mit den Riten wird ein Gefühl einkonditioniert und über Wiederholen eingebrannt. Es reicht nicht, die Theorie verinnerlicht zu haben, oft auch, weil sich viele mit dieser nur ungern beschäftigen und das durch die Riten einkonditionierte Gefühl anstreben, nicht völliges Verständnis über Ursprung und Sinn der Rituale.
Teil eines Großen sein.
Die Theorie verleitet zur Praxis. Das Praktizieren soll nicht aufhören. Der Weg ist das Ziel bedeutet:
Sich immer wieder neu zu organisieren heißt funktionieren.
Wie der Wanderer, der nicht wandert, um sein Ziel zu erreichen, sondern um des Wandern willens.
So stellen wir beispielsweise Regeln auf als Hinweis. Hinweis, hier aufmerksam zu sein und in der jeweiligen situativen Gegebenheit zu fragen, ob die Regel Sinn macht. Sich der Frage stellen, dem Denkprozess. Wie kurz er auch ausfallen mag, er muss stattfinden. Regeln machen dann immer gleich Sinn, wenn sich die situative Gegebenheit nicht ändert. Ändert die sich, so muss sich die Regel ihrer Existenzfrage stellen.
Wortgefühl
Menschen tendieren dazu, die Konnotation eines Wortes nicht durch eine Bewertung und in Beziehung setzen des Worts mit dem Wortursprung festzulegen, sondern daran, in welchem Kontext es benutzt wird - besonders aber, von wecher Person es benutzt wird. So schreibt man einem Begriff eher eine positive Konnotation zu, wenn er von einer guten Person verwendet wird.
So bekommen Worte die Bewertung ihres Verwenders.
Wissen oder Können
Ohne Infos ist die Frage nach ihrer Handhabe überflüssig.
Allein auf dem Platz, niemand im Tor.
Egal wie gut du als Fußballer bist - ohne einen Ball wirst du nie ein Tor schießen.
Egal wie schlecht du als Fußballer bist - die Chance, dass du irgendwann ein Tor schießt ist da.
Der Weg ist das Ziel
Versteht man Sozialdarwinismus als ein Prinzip oder ein Modell indem der Stärkere sich durchsetzt, überlebt, sich reproduziert, so ist Erfolg, wenn er als Reproduktionsmaßname verstanden wird ein solcher: sich fortzupflanzen. Dabei zählt allein der Versuch!
Er gibt vor, das Ziel erreicht zu haben. Dabei sein ist alles. Ein Beweis für Erfolg ist egal, solange gut genug vorgegaukelt wird, etwas geschafft zu haben. (In der Umgebubg) Überleben. (sich versuchen zu) Reproduzieren. Umgebung | Prakitk | Befriedigung Geschlecht | Verkehr | Nachkomme Start + Weg | Kein Ziel.
Schade, das uns die Natur schon belohnt, ohne das wir wirklich etwas erreicht haben.
Vorher. Nacher. Zwischendrin. Alle 2 Jahre veroppelt sich die Rechenleistung pro Euro, die wir uns zulegen können. Wenn genug Daten in Echtzeit von A nach B verschickt werden können und wir verstehen, dass uns die Möglichkeit eröffnet wird uns barrierefrei zu organisieren, müssen wir lernen, superdynamisch zu begreifen. Mehr Augen, mehr Sensoren, mehr Power, mehr Themen zur gleichen Zeit die mehr und mehr Menschen angehen.
Sport fürs Ego. Schlaffe Nudel.
Begeistert man sich für Sport, ganz besonders für Kampfsport, so ist es egal für welchen man sich schlussendlich entscheidet, man trifft für gewöhnlich auf das selbe Problem. Bleib bei der Doktrin! - befriedige die Erwartungserwartung. Anders als bei “Halt dich an die Regeln”, äußert sich das hier so, dass du, wenn du beim Boxtraining nach dem besten Aufprallwinkel der Faust zum Kinn des Gegenüber fragst, schief angeguckt wirst. Schon klar, dass sich nicht jeder, der Sport betreibt, sportwissenschaftlich mit diesem beschäftigt. Gerade das ist es, was ich hier anprangern möchte. Wenn man sich doch für etwas interessiert, dann schon mit ganzem Herzen und offen für Details. Sich auch mal philosophisch damit auseinanderstzen, was nichts anderes heißt, als etwas in vielen verschiedenen Perspektiven zu durchleuchten.
Verschnauftes Gelächter, wenn man versucht tiefer in die Materie zu gehen, die Abläufe im Detail zu verstehen. Was ist die Idee dahinter? Gibt es auch andere Wege, diese Idee zu realisieren?
Ich habe oft das Gefühl, das manche sich in ihrem Wesen angegriffen fühlen, wenn jemand, der nicht von sich behaupten kann, länger dabei zu sein, Fragen stellt, die man selber als jemand der sich mit Jahre lange Präsenz in diesem Milieu brüstet, schon einige Zeit geklärt haben wollte.
Das Problem mit dem Ego. Fragen an der Sache sind dann Fragen an die Menschen die von sich behaupten diese Sache, hier - den Sport - zu verkörpern. Können diese die Fragen nicht beantworten, lässt das stark an der Authentizität zweifeln, mit der besagte Inkarnationen sich profilieren.
Und was daran so schade ist, es wird nicht einmal versucht.