Tom Wood: NTLEMEN, Oxford 1973.
"In dieser angespannten Atmosphäre begann Tom Wood damit, die Bewohner*innen in der ihm zunächst sehr fremden Stadt und deren Umland zu porträtieren. Fast drei Jahrzehnte lang. Dabei wurde er von einem befremdlichen zu einem zunehmend vertrauten Anblick auf den Straßen. Ein bisschen seltsam erschien den Menschen der Mann, der immerzu seine Kamera um den Hals trug, allerdings schon, und so erhielt er den Spitznamen „Photie Man“ („Foto-Mann“). Nahezu täglich streifte Wood durch die Fußgängerzonen, besuchte Wochenmärkte, Cafés, Kneipen und Diskotheken, immer auf der Suche nach neuen Motiven. Seine Fotografien in Farbe und in Schwarz-Weiß zeigen Familien, Gruppen von Freund*innen, Paare und Einzelpersonen in ihrem alltäglichen Leben. Die Menschen scheinen dem Fotografen zu vertrauen, denn fast alle halten ihr Gesicht entspannt der Kamera zugewandt – unabhängig davon, ob sie gerade ihr Kind auf dem Arm halten, sich lässig gegen ein Auto lehnen oder vor einem ramponierten Schriftzug posieren."










