(via https://www.youtube.com/watch?v=bNkIfQiFb98)
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(via https://www.youtube.com/watch?v=bNkIfQiFb98)
Bleibt alles gleich
Anfänge können so verheißungsvoll sein. Nicht nur dieser hier, sondern auch dieser. Beim Lesen des Artikels muss man automatisch denken: "Was, das ist schon so lange her?" Danach ist nicht mehr so viel passiert, und das gilt nicht nur für Coldplay, sondern auch für das ganze Jahrzehnt. Wenn eine kleine interessierte Mehrheit sich vielleicht darauf einigen kann, dass die Strokes oder die Libertines das Aufregendste waren, was zwischen 2000 und 2010 passiert ist, werden alle anderen sagen: "Wer soll das denn sein?" Und das ist genau das Problem dieses Musikjahrzehnts: Nichts Ganzes, nichts Halbes, nichts Bekanntes. Alben der Neunziger und der Nuller Jahre kann man quer und rauf und runter hören, ohne dass man erkennen kann, wann sie produziert wurden. Zumindest was das weite Feld Rockmusik angeht. Beispiel: Dass zwischen Death cab for cutie und Sunny day real estate 10 Jahre liegen, kann man nicht hören und sich auch nicht vorstellen. Die Pixies sollen jetzt zwanzig Jahre alt sein? Unfassbar. Genauso unglaublich, dass eine Indieband wie Nirvana es schafft, massenkompatibel zu werden (und zu bleiben). Das soll nicht heißen, dass die letzten 10-13 Jahre schlecht waren. Sie stellen sich nur im Rückblick als die Verlängerung der Neunziger dar. (Und für dieses Jahrzehnt befürchte ich Ähnliches.) Gut, es gibt Schlimmeres. Wie zum Beispiel die komplette Discographie von Kiss. Oder von Bryan Adams. Aber das ist eine andere Geschichte.
PS: Das zweite Album von Coldplay (A rush of blood ...) ist natürlich auch ganz fantastisch, - das will ich nicht unterschlagen - steht aber einsam und verlassen da. Im Hintergrund kann man ganz leises Donnergrollen hören. Schnell umschalten.
Ninja Nuller
He's a Ninja XD