14. August 2017
Auf der Suche nach dem verlorenen Netz (Teil 4)
„Es ist möglich,“ sagt der Türhüter, „jetzt aber nicht.“
(Teil 3 hier)
Abends gehe ich nach der Arbeit in einen O2-Shop. Ich warte ca. 10 Minuten, bevor ich an der Reihe bin. DSL-Störungen seien der Störungshotline zu melden, deren Nummer mir der Verkäufer auch gleich auswending aufschreibt. Es ist die Nummer des Störungsnotrufs mit den Öffnungszeiten.
Foto: Zettel aus dem O2-Shop – Rotweinfleck vom Autor
Ich beschwere mich freundlich aber bestimmt, dass man telefonisch bei O2 tagelang niemanden erreicht. Der Verkäufer antwortet mit den Mantras des fachlich überforderten aber gut geschulten Support-Mitarbeiters. "Ich verstehe, dass Sie aufgebracht sind. Ich kann da leider auch nichts machen." Er sagt wortwörtlich "niemand hört, was wir hier reden." Meinen Hinweis, an seinem Laden stünde groß O2 dran und vermutlich bliebe mir nur die Kündigung meines Vertrags, quittiert er mit einem Schulterzucken. Ich verlasse das Geschäft, ohne mich vergewissert zu haben, dass ich tatsächlich mit dem Guru gesprochen habe.
Foto: Auch der Fire TV Stick steuert Hinweise bei.
Zu den Optionen, die ich in der Zwischenzeit erwogen habe, gehört weniger die Kündigung als die Wiederinbetriebnahme der alten FritzBox, die uns vor dem aktuellen O2-Router mit Netz versorgt hat. Das ist vermutlich auch eine Stunde Bastelei, aber ich bin recht zuversichtlich, dass ich von der FritzBox zumindest ein Logfile bekäme. Andererseits nehme ich an, dass das Problem nicht beim Router sondern bei der DSL-Verbindung liegt. Falls diese Vermutung zutrifft, würde uns der Austausch des Routers nicht weiter helfen.
(Fortsetzung folgt – Teil 5 hier)
(Virtualista)















