Hier soll die ortsnahe Nord-Ost-Umfahrung verlaufen? Was wird uns SHP am 21.7.2016 vorstellen?
Die Fotos oben sind südlich von Hanfeld entstanden, wo bisher ein möglicher Verlauf einer Nord-Ost-Umfahrung sein könnte (laut SHP sogar an dieser Stelle komplett im Wald inkl. entsprechender erforderlicher Baumfällungen.)
ca. 100m südlich von Hanfeld ...
durch den Starnberger Wald ...
Wer immer an dieser Stelle inne hält, wird wissen wovon ich spreche.
Ganz zu schweigen von den noch immer nicht beantwortetem Fragen:
Wie funktioniert das mit dem Tunnel unter der Blumensiedlung?
Bleibt der Waldkindergarten neben dem Nordportal des “Nord-Ost-Tunnels”?
Wie wahrscheinlich ist eine Brücke über das FFH-Gebiet Leutstettener Moos”?
Was passiert mit den Abgasen aus dem Nord-Ost-Tunnel?
Alle diesen Fragen stehen seit über zwei Jahren im Raum. Schon im Juli 2014 (also vor zwei(!) Jahren) musste die Bürgermeisterin (initiiert von den Tunnelbefürwortern) “gezwungen” werden, für das Projekt, mit dem sie nach Angaben der sie (noch) unterstützenden “Regierungsparteien” die Wahl gewonnen hat, endlich Antworten zu besorgen.
Was hat der VEP diesbezüglich bisher beantwortet?
SHP hat herausgefunden, dass aus rein verkehrlicher Sicht eine ortsnahe Nord-Ost-Umfahrung den meisten Verkehr aus der Stadt ziehen würde. Das hätten alle anderen bisher involvierten Verkehrsplaner auch herausgefunden, wenn denn so eine Variante von den Beteiligten (wie Bund oder Freistaat) gewollt worden wäre.
Aussagen zum Naturschutz - Fehlanzeige!
Aussagen zum betroffenen FFH-Gebiet - Fehlanzeige!
Aussagen zu möglichen Baulastträgern (die das bezahlen sollen) - Fehlanzeige!
Aussagen zu möglichen Kosten - Fehlanzeige!
In der Tagesordnung vom 21.7.2016 steht: Verkehrsentwicklungsplan Starnberg; Weiteres Vorgehen für das Themenfeld Verkehrsentlastung Hier: Bericht des Büros SHP über Varianten einer ortsnahen Umfahrung;
Wenn da in der Ausschusssitzung (nach über einem Jahr Bearbeitungsdauer) nicht irgendetwas Substanzielles in Richtung “Realisierungskonzept” (wie im Mai 2015 beauftragt) vorgetragen wird, ist für mich diese Aufgabe grandios gescheitert.
Und - wollen wir wirklich noch eine weitere Bundesstraße durch den Starnberger Wald verlaufen lassen?
Da, wo wir am Wochenende unsere Erholung suchen?
Da, wo uns am Wochenende bisher keine Weilheimer oder “Durchgangsfahrer” stören?
Da ist mir ein alternativer Verlauf der B2 unter Starnberg lieber ... selbst wenn nicht die komplette Durchfahrt von Starnberg dadurch entlastet wird.
Ich weiß, die West-Tangente geht auch durch den Wald ... das ist der Preis für das Gesamtkonzept.
So etwas, wie in der unteren Abbildung, also eine weitere Bundes- oder Staatsstraße durch den Starnberger Wald (und FFH-Gebiet), möchte ich nicht ...
Und hier noch zur Vollständigkeit die Variante einer ortsfernen Nord-Ost-Umfahrung (mit Brücke über das Mühlthal, Trinkwasserbrunnen und FFH-Gebiet, neben Leutstetten, durch Starnberger und Gautinger Wald).
Wenn man sich die Grafiken so nebeneinander anschaut,
erscheint nur ein Konzept irgendwie “aufgeräumt” ...