Ansichtskarte
Pölzig (Kreis Gera) Kulturhaus Teilansicht der Ernst-Thählmann-Oberschule Max-Reimann-Straße
BILD UND HEIMAT REICHENBACH (VOGTL), 1979
Farbfoto: Lindner, Lengenfeld
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Ansichtskarte
Pölzig (Kreis Gera) Kulturhaus Teilansicht der Ernst-Thählmann-Oberschule Max-Reimann-Straße
BILD UND HEIMAT REICHENBACH (VOGTL), 1979
Farbfoto: Lindner, Lengenfeld
Ansichtskarte
PÖLZIG KR. GERA 1 Ortsansicht 2 Landambulatorium 3 Dorfteich 4 Blick zur Gaststätte "Erholung"
Reichenbach (Vogtl): VEB BILD UND HEIMAT Reichenbach i.V. (V 11 50 A 1/B 323/71 10/4684).
1971
Vor einiger Zeit hatte ich bereits die Union, die ans Pölzig Areal angrenzt (und mittlerweile tatsächlich bebaut wird :() besucht, jedoch hatte ich schon damals mich nicht nach nebenan gewagt, da bereits zu dem Zeitpunkt Bauarbeiten stattfanden. Aus dem Areal sollen luxoriöse Loft Wohnungen entstehen. Teile davon wurden bereits ausgebaut, jedoch nicht das große Hauptgebäude. Immer standen Baumaschinen davor…. Daher ergriff ich am letzten Wochenende meine Chance, als das Pölzig Areal zu “TA Lärm” – den Begehungen Chemnitz einlud. Kunst in alten Industriebrachen? Eigentlich genau meins. Aber da habe ich die Rechnung nicht mit Chemnitz gemacht… Gediegene junge und alte Herrschaften tummelten sich vor und im Gebäude. Am Einlass befand sich ein Schild “Eintritt zwischen 0-15€”, je nachdem was es einem selbst Wert ist. Wir beschlossen, das am Ende erst zu entscheiden. Erstmal hieß es Treppen steigen. Endlich fanden wir den ersten Ausstellungsraum vor. Überall weiße Plakate mit Erklärungen und QR Codes. Viel zur Geschichte und einiges zur Kunst, die man jedoch ohne die Plakate kaum erkannt hätte. Zweifelnd standen wir vor ein paar Metallträgern, die lieblos rumstanden. Sollte das jetzt schon Kunst sein? Unvorstellbar. Aber das Plakat sagte ja. Mit hochgezogener Augenbraue setzte ich meinen Streifzug fort und hoffte, dass die Veranstalter einfach erstmal soft und nicht mit dem richtig spannenden Zeug anfangen wollten. Im selben Raum befand sich zudem eine Installation (?). Ein Video was mit Wackelkontakt Feeling abgespielt wurde und ausser einen “was für’n Scheiß” keine weitere Ausmerksamkeit unsererseits auf sich zog.
Es wurde aber tatsächlich langsam spannender. Ein Raum abgesperrt mit Fäden und im nächsten Raum: ein neu gelegter Fliesenspiegel in Hochglanz weiß zu einem Drittel zerdeppert. Wooooooooooooooooooooooooooow. Nicht. Aber wenigstens als “Kunst” erkennbar. Die grüne Wand im Hintergrund sollte glaube ich auch ein Exponat darstellen. In einer Ecke versteckt fanden sich schließlich 2 kleine Roboter, beleuchtet von Licht das wohl Feuer suggerieren sollte, getrennt von einer kleinen Steinmauer, die (Achtung jetzt kommts) SCHINKEN an die Mauer hielten. So what? Keine Ahnung. Ich hab euch mal 3 Sekunden des Schauspiels gefilmt und hochgeladen: http://tinypic.com/player.php?v=30kcb2g%3E&s=9. Witzig, aber immer mehr beschlich mich das Gefühl, dass entweder ich von was auch immer eindeutig zu wenig, oder die anderen definitiv zu viel genommen haben.
Ach ja, Kunst…. Es fanden sich Kritzeleien an der Wand. Äh mh… Kuli? Ich weiß nicht. Über alte Graffitis drüber und mh. Hat mich jetzt nicht so… äh, ja. Immerhin eine Deckeninstallation, die recht gut aussah. Aus unbearbeiteten Styroporkugeln aus dem Bastlerbedarf. Zumindest sahs nach was aus. Wir bereuten mittlerweile zutiefst kein Bier mitgenommen zu haben. Die Nutzung der sanitären Einrichtungen war, sagen wir interessant. In einem wurden Türen und WCs entfernt, dafür standen in den Kabinen Klappstühle und an der Wand ein Bildschirm, der ein idyllisches Haus zeigte, wo jemand offenbar Rasen mähte. Oh jaaa, Rasenmähergeräusch. So viel zum Thema “ta Lärm”, Geräusche, total kreativ eingebunden. Auch in einer anderen Toilette. In den Kabinen jeweils ein Bildschirm, die alle gleichzeitig “lärmten”. Zum Beispiel eine Hand die mit einem Ohrstäbchen ein Schloss reinigt. Hm… was soll ich sagen…? Mir tat meine Freundin Leid, die ich dazu genötigt hatte. Meine Gefühle waren irgendwo zwischen “ich brauch Alkohol”, “was haben die denn genommen?”, “meinen die das Ernst?”, Wut, und vor allem Enttäuschung.
Weiter zum Rest…. ein graues Stinkefingermännlein, was offenbar bereits vorher da war, für mich aber wenigstens was darstellte. Eine erneute Deckeninstallation aus kupferfarbenen Fusseln. Immerhin, man hat es als Exponat erkannt. So an sich nicht schlecht, aber hm. Im obersten Geschoss erwartete uns eine Live Darbietung. Eine Frau auf dem Boden, die sich zwischen ihren Zehen rumpulte. Anhand der Kamera und der Sitzmöglichkeiten drum rum offenbar gewollt. Kopfschüttelnd gingen wir dran vorbei in den nächsten Raum. Plastefoliequadrate von den Deckenfenstern runter. Mit Mikrophonen. Sah zumindest nach was aus. Nicht zu vergessen die Sitzmöglichkeiten unter diesen DDR Friseurhauben (die ich schöner fand als das ganze an sich). Ich vermute da kamen auch Geräusche raus. Tatsächlich nahmen Leute Platz und schmökerten in Artikeln. Vielleicht auf der Suche nach der Antwort “was wollte der Künstler uns damit sagen?”. Niedlich war das letzte Exponat was wir gesehen und gehört haben. Das Geräusch einer Spieluhr in Kombination mit einem Silhouettenschattenspiel hinter einer kleinen Leinwand (sah nur so aus, war aber vom Beamer übetragen). Erinnerte mich an diverse Horrorfilme und -spiele. Sowas mag ich.
Damit war die Ausstellung endlich zu Ende. Spontanes synchrones Bedürfnis nach Alkohol und über das Gesehene zu reden. Also eher sich aufzuregen. Gut dass wir nicht gleich am Anfang Eintritt gezahlt haben. Am Ausgang, insofern man es gut fand, gab es übrigens auch gar keine Möglichkeit mehr zu zahlen. Dazu müsste man wieder 50 m rüber zum Eingang. Offenbar haben die Veranstalter gleich darauf gesetzt, dass nette Kunstliebhaber direkt Geld spenden bevor sie das Elend sehen und es sich anders überlegen. Selbst jetzt beim Schreiben kommt die Empörung und mein Unverständnis wieder hoch. Vielleicht ist mein Kunstbegriff zu eng, deren zu weit? Bin ich ein Kunstbanause? Durchaus möglich… Ich weiß es nicht. Es erweckte den Anschein, dass das alles einen Tag vorher erst fix mit Zeug aus dem Baumarkt notdüftig zusammengebastelt wurde. Wie die Kunsthausaufgabe, die man in der Pause fix noch mit allem was man da hatte zusammengepappt hat.
Umso mehr freue ich mich heute auf die IBUG, denn die wissen noch was Kunst wirklich ist und haben mich noch nie enttäuscht <3
Poelzig Areal – Begehungen Vor einiger Zeit hatte ich bereits die Union, die ans Pölzig Areal angrenzt (und mittlerweile tatsächlich bebaut wird :() besucht, jedoch hatte ich schon damals mich nicht nach nebenan gewagt, da bereits zu dem Zeitpunkt Bauarbeiten stattfanden.
Elstertanz 2015 – Sonntags Open Air
Elstertanz 2015 – Sonntags Open Air
Infos unter http://www.was-geht-in-gera.de/?post_type=dd_events&p=490
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SSV bei Hammer // Gera
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25.07.201 || Ostthüringens größtes Schaumparty-OpenAir|| OGS 2015
25.07.201 || Ostthüringens größtes Schaumparty-OpenAir|| OGS 2015
Am 25.07.2015 dürfen wir euch wieder auf der Festivalwiese in Pölzig zu Ostthüringens größter Schaumparty begrüßen. Auf 3 Floors bieten wir euch dieses Jahr mit Tech-House, Deep-House, Rap, Hip-Hop, EDM, uvm. ein musikalisches Feuerwerk! 18 Uhr öffnen wir die Pforten zu dem feucht fröhlichen Schaumspektakel welcher euch dieses mal…
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