Ich kann dir nicht erklären was mit mir los ist, denn du bekommst nicht mitten auf der Straße eine Panikattacke, nur weil du jemanden siehst der ihre Augen hat...
oder ihre Haare, ihr Lächeln, ihr Gesicht.
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Ich kann dir nicht erklären was mit mir los ist, denn du bekommst nicht mitten auf der Straße eine Panikattacke, nur weil du jemanden siehst der ihre Augen hat...
oder ihre Haare, ihr Lächeln, ihr Gesicht.
Wenn aus stress und Kopf eine Panikattacke wird..-.-*
@joline2468
Panikattacke
Ich würde euch gerne erläutern, wie es ist eine Panikattacke zu haben. Bevor ich aber anfange will ich deutlich betonen, dass Panikattacken sich bei jedem Menschen anders zeigen.
Der Tag fängt an wie jeder andere, ich stehe auf, putze mir die Zähne, frühstücke und gehe los zu meiner Schule. Plötzlich fang ich an alles zu hinterfragen, Sachen die so sind wie üblich fangen an sich komplett komisch und anstrengend anzufühlen. Der Weg zur Haltestelle fühlt sich an wie eine halbe Stunde Training, jeder einzelne Schritt fällt mir schwer und meine Wackelpuddingartige Beine bewegen sich scheinbar wie von selbst.
Nach dem ich diesen gefühlten Sprint hinter mir habe fängt mein Herz an grundlos an zu rasen, jeder einzelner Moment wird schneller verarbeitet und ich fühle mich als würde ich in einer verlangsamten Welt existieren.
Versteht mich nun nicht falsch ich habe nicht das Gefühl alles dreht sich um mich. Ganz im Gegenteil es fühlt sich an als würde sich die echte Welt gegen meine eigene kleine Welt drehen und versuchen mich aus der Bahn zu werfen.
Jeder Mensch der mich auch nur kurz anguckt erregt in mir das Gefühl er verspottet mich. Aber komplett grundlos und ohne nur eine Kleinigkeit von mir zu wissen. Als wäre ich das Mobbing Opfer der Stadt.
Ist der Weg in die Bahn nun geschafft setzte ich mich und fühle mich dezent erleichtert, denn ein Teil ist geschafft. Auf einmal ohne mir bewussten Grund fange ich an schneller zu atmen und zu schwitzen. Durch dieses „pumpen“ der Lunge trocknet mein Mund aus und ich greife aus Instinkt zur Wasserflasche und trinke als hätte ich in diesen Moment meine erste Begegnung mit einer Flüssigkeit, ich kann einfach nicht aufhören. Als ich die Flasche absetzte merkte ich den Schweiß der aus meinen Achselhöhlen und auf meiner Stirn strömt. Es ist kein kalter Angstschweiß wie ich vermutete, sondern wirklich normaler Schweiß, als hätte ich gerade Sport betrieben. Ich hätte es in dem Moment gerne auf die Temperaturen geschoben, aber im Herbst bei durchschnittlich 5°C musste es etwas anderes sein.
Als ich endlich ausgestiegen bin, an unserer Schule, bekam ich starke negative Gedanken und damit auch die damit verbundene Angst. Warum starren mich alle so an? Habe ich was falsch gemacht? Mache ich mir gerade ein? Wieso ich?
Als ich endlich das Klassenzimmer und somit meinen Platz erreichte hörte plötzlich alles auf und meine eigentlich immer positive Laune kehrte zurück.
Ich erzählte niemanden davon, weder meiner Freundin, meinen Freunden oder meiner Familie.
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Anblick darüber geben.
Ich dachte er will mich beruhigen, stattdessen trieb er mich fast in den Tod. Zum Glück ist meine Mutter gekommen und hat mich gerettet.