3. Mai 2019, aber auch früher schon mal
Transformers: Die Büroklammern laden durch!
In der ständigen Redaktionskonferenz kommt die Sprache auf Büroklammern. Man zeigt sich verwundert, dass einige sie noch ständig im Einsatz haben, umgekehrt scheint für einige RedakteurInnen ein Leben ohne Büroklammern möglich, aber sinnlos zu sein.
Viele Klammern machen bei mir eine Metamorphose durch. Zum Herauspopeln von SIM-Karten aus Handys hat sie bestimmt jede_r mal benutzt. Kürzlich ergibt sich aber ein anderes Problem: Ein AAA-Akku ist tiefentladen. Den muss man dann nicht wegwerfen, weil er für einfache Anwendungen z. B. im Diktiergerät immer noch gut genug ist. Aber ach! Das Ladegerät erkennt ihn nicht mehr.
Wenn man nun kurz einen volleren Akku parallel zu dem im Ladegerät eingelegten Akku anschließt, startet der Ladevorgang ganz normal. Den volleren Akku kann man dann sofort wieder beiseite legen. (In diesem kurzen Filmchen habe ich das nachgestellt. Der eingelegte Akku war eigentlich gar nicht leer, sondern hier nur nicht richtig eingelegt.)
In unserem Büro fliegen auch so ganz große Büroklammern herum. Davon habe ich stets ein paar zu einem eckigen U gebogene griffbereit, um damit einen Stapel Papier bis zu einer bestimmten Seite einer Akte herauszunehmen und danach wieder leicht auffädeln zu können. Die Luxus-Variante im Bild habe ich sogar mit Sugru griffiger (und auf meinem unaufgeräumten Schreibtisch auffälliger ...) gemacht.
Manchmal verwende ich Büroklammern aber auch zu ihrem eigentlichen Zweck, ein paar Blätter temporär zusammenzuhalten.
(Markus Winninghoff)














