Wuppertal Döppersberg - Eine Frage an den Oberbürgermeister
Ich habe einen Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal geschrieben. Der Wortlaut ist folgender:
Wuppertal den, 26. Nov. 2013
ich schreibe Ihnen hier öffentlich und bitte im allgemeinen Interesse der Bürgerschaft um die Beantwortung der folgenden Frage:
Weshalb haben Sie nicht die üblichen Preissteigerungen nach Baupreisindex beim Projekt »Umbau Döppersberg« eingerechnet und angegeben?
Zur weiteren Erläuterung, Baupreise werden in Deutschland zumeist nach einem Baupreisindex berechnet. Hierzu gibt es Tabellen, unter anderem vom Bundesamt für Statistik. Weiterhin sind Preisindizes häufig Bestandteil vertraglicher Vereinbarungen bei Bauleistungen. Vermutlich werden Bauunternehmungen bei Leistungen im Projekt »Umbau Döppersberg« ebenfalls Preisindizes mit in die Verträge aufnehmen, um sich aus unternehmerischer Sicht z.B. gegen kurzfristig steigende Rohstoffpreise abzusichern.
Die Planungen und Angaben von Kosten beim »Umbau Döppersberg« stammen aus dem Jahre 2007. Damit ergibt sich nach allg. Baupreisindex heute eine Summe von min. 119,6 Mio. €.
Bis zu voraussichtlichen Fertigstellung im Jahre 2020 erechnen sich nach üblicher Steigerung des allg. Baupreisindex der letzten Jahre mindestens Kosten von 132,9 Mio. €.
Im März 2013 gaben Sie öffentlich bekannt, es bliebe bei den im Mai 2010 beschlossenen 105,6 Mio. €. Es wurden weder die Preissteigerungen von 2007 bis 2010 eingerechnet, noch die weitere Steigerung von 2010 bis 2013.
Da Sie von Fachleuten beraten werden und ja auch selbst als Oberbürgermeister über entsprechendes Fachwissen verfügen müssten, bitte ich hier nochmals darum, die folgende Frage zu beantworten:
Weshalb haben Sie nicht die üblichen Preissteigerungen nach Baupreisindex beim Projekt »Umbau Döppersberg« eingerechnet und angegeben?
Mit freundlichen Grüßen