Der schöne alte Friedhof in Gettorf.
Via Jutlandica Ostroute

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Der schöne alte Friedhof in Gettorf.
Via Jutlandica Ostroute
Soweit die Füße tragen: Tag 16 - und dann zog Idefix vorbei
Ja, richtig gelesen. Aber es war nicht der Hund von Obelix, sondern ein Frachtkahn gleichen Namens, der heute an uns im Kanal nebenan vorbei tuckerte. Und auch hier habt ihr richtig gelesen - wir sind zu zwein, weil mich mein Freund Uwe für ein paar Tage in Richtung München begleitet. Nischt mehr mit einsamen Selbstgesprächen. Vorerst jedenfalls! Der Kanal übrigens war der modernere Teil des main donau kanals, Der uns heute den ganzen Tag lang in Sichtweite begleitete. Der wird von richtigen Transporter-Schiffen befahren, die lang sind und flach wie eine Flunder. Um meinen Kumpel zu schonen, planten wir nur eine Strecke von runden 15 km. Aber wie das Leben halt so ist, wurden am Ende wieder mal 20 draus. Unterwegs erlebten wir eindrucksvoll die neue Revolution auf zwei Rädern: die E bikes😈😈😈😈. Rauschend rollte alles an uns vorbei, was nicht gleich bei drei im Altenheim war (wart nur, bald sitzt du selbst auf solch einem Teil). Man erkannte die lustvoll auftrumpfenden 80er schon von weiten an ihren dicken Klamotten- bei fast 30 Grad. Und an ihren zufriedenen gesichtern. Zurecht - sässen sie doch sonst auf dem vorderen Teil ihres rollators🙈🙈🙈. Man hat immer nur Angst, dass die rollende rentnergarde nicht gleich in der nächsten Kurve an den Baum knallt, weil sie ganz offensichtlich ihre mini-Mopeds nicht im griff haben. Geräusche machte die alte elektrogarde zudem fast wie die Herde von Wildschweinen, die gestern hinter mir aus dem Maisfeld brach. So schnell konnte ich gar nicht mein taschenmesser aus der hüfttasche zerren - und schon waren sie auf und davon!. Und was war der eigentliche Höhepunkt des Wandertages? Nein, nicht die blume des tages, die heute flax war. Ich sags euch: unsere unterkunft in einer holztonne als Hotelzimmer. Rund 80 Euro (ohne Frühstück) gaben wir zwei für diese Nächtigung der besonderen Art aus - und ich stieß mir beim einpennen dauernd an die Birne. Dann wurde es draussen vor dem Fass mitternacht und der Werwolf sang sein traurig lied in die Sterne. Doch dies war längst nicht der Grund, warum ich meinen Kumpel aufweckte und ihn aus der runden Holzbude zerrte. Wow - draussen war Mondfinsternis- jaa, ne richtige. Leider konnte mein teures edelhandy nichts davon auf seine digitale linse bannen und versagte vollends. Ich sah nur eine schimmernde weiße scheibe. (Beweisfoto wird vorgewiesen - bin ja nicht relotius😈) aber mal ehrlich: Wozu gibt man son Haufen Knete aus, denk ich mir, wenn nicht mal das fotografieren mit dem ding funktioniert. Ausserdem wird unser holzhotel morgen im netz bei der Bewertung erstmal richtig in die Pfanne gehauen. Jetzt wollt ihr sicher wissen warum? ich sags euch -auf dem gesamten campingplatz kein kiosk oder eine Kneipe. Für einen Teller nudeln mussten wir uns fast zwei km in die Stadt schleppen! Dafür war das schwimmbad nebenan klasse (auch hier hatte natürlich der Kiosk geschlossen). Und was will uns der Schriftsteller damit sagen: der Wandersmann hats auch nicht leicht! Kosten des tages 70 Euro - geht eigentlich🤓🤓🤓
St. Laurentius Kosel
Reich ausgestattete ehemalig Wallfahrtskirche im Dänischen Wohld
St. Nicolai Eckernförde
St. Georg auf dem Berge - alte Feldsteinkirche in Ratzeburg
Ansveruskreuz
Wallfahrtsstätte in Einhaus bei Ratzeburg Mit dem Auto fährt man in Einhaus Richtung Norden (Bergstraße) in das Waldgebiet bis zu einer Schranke (Zufahrt zum Jugendzeltplatz). Von dort sind es ca. 350 m zu Fuß auf einem breiten Feldweg, an dem mehrere Bänke stehen. Das Kreuz steht am Ende des Zeltplatzes. Die verlassenen Rundbauten des Zeltplatzes sind etwas gruselig – die tiefstehende Sonne…
Besichtigung