Drei Hamburger Top-Adressen gegen Sturmfrisuren in stürmischen Zeiten
Kaum färben sich die Blätter braun, kommen die Evergreens zum Einsatz. Ob puristisch, verspielt, extravagant oder klassisch - Hüte gehören auch in diesem Herbst zu den Must Haves. Wer sich nicht zwischen Ready-to-wear und Couture entscheiden kann, macht am besten einen Abstecher in die Koppel 66. Von der Melone bis zum Panamahut entwirft und fertigt Teresa Gaschler in ihrem Ladenatelier Kopfbedeckungen für jeden Anlass und jedes Geschlecht. Männer wie Frauen liegen der gelernten Modistin dank außergewöhnlicher Designs und typgerechter Beratung zu Füßen. Wir sprechen aus eigener Erfahrung!
Du hast kein Hutgesicht? Falsch. Das werden Dir jedenfalls die vier Damen von Chapeau antworten. Das Team um Inhaberin Silke Kühling hat noch für jede und jeden das passende Modell gefunden. Je spezieller der Kopfschmuck, desto größer der Spaß. Zylinder in Überhöhe oder breitkrempige Damenhüte sind die Kirsche auf dem Sahnehäubchen extravaganter Outfits. Die Ladies mit Sitz in St. Georg sind vor allem für ihre handgemachten Hingucker bekannt. Wer selten Gelegenheit hat, mit Zylinder oder Fascinator durch die Stadt zu flanieren, bedient sich bei Bedarf einfach im hauseigenen Hutverleih.
Hüte und Mützen mit Verfallsdatum sucht man bei Silvia Bundschuh Hutdesign vergeblich. Kurzlebigen Trends können andere hinterher jagen. Von ausgewählten Materialien, über handgezeichnete Entwürfe bis hin zur Fertigung der Kreationen im eigenen Atelier - Silvia Bundschuhs Liebe zum Detail steckt in jedem Arbeitsschritt. Das spürt und sieht man. Hanseatisch zurückhaltend und zeitlos schön bestechen ihre Designs durch Geradlinigkeit und lässige Eleganz. Qualität ist natürlich Ehrensache. Wer seinen Kleiderschrank um ein neues Key-Piece erweitern will, kann das in der Othmarschener Griegstraße 73 tun.
Im schummrigen Licht des Morgengrauens dämmerte auch den letzten B-LAGE Begeisterten am frühen Sonntag, dass jede Party ein Ende haben muss. Den Startschuss zum Jubiläum hingegen, hörten hunderte Hamburger am Samstagvormittag klar und deutlich.
Gefeiert wurden das Leben und die schönen Dinge, die es lebenswert machen. Eine liebevoll zusammengestellte Auswahl solch individueller A-Ware gibt es in der B-LAGE seit mittlerweile einem Jahr.
Inhaberin Vanessa Janneck setzt bei ihrem Sortiment auf Besonderes. Kleine Labels mit Charakter schmücken das Regal und setzen individuelle Akzente inmitten der hart umkämpften Schanze. Der Pop-up Store in der Kampstraße 11 besticht durch eine gesunde Mischung nachhaltiger junger Designer aus den Bereichen Mode, Schmuck, Accessoires, Beauty und Interior. Mit von der Partie: die Hamburger ambacht// the shop, Bridge&Tunnel, miau design, Naiona, SUCS concrete planting, tiphine, Vanewonderland, We are studio studio sowie das Kölner Upcycling-Urgestein Trinkhallen Schickeria und das Unterwäsche-Label Erlich. Dazu gesellen sich die Papeterie aus Regensburg von redfries und Kork-Taschen von Rike Henties, der Kreativpionierin Niedersachen 2016 sowie vegane Kosmetikprodukte von Lovely Day, dem Beauty-Start-up aus Berlin und Mode von KAMEN aus Wien.
Mit der Präsentation unserer ersten Local Collection lieferten wir einen weiteren Grund die Gläser zu erheben. Die unaufgeregten Crewneck Sweater und Organic Cotton Shirts gibt es für alle, die #inlovewiththelocal sind, exklusiv in der B-LAGE. Und das nur, so lange der Vorrat reicht. Worauf wartet Ihr noch? Rum kommen und rein schlüpfen!
#1 das kleine b - wie der Name so das Label: Schnörkellos und auf den Punkt. Der Zusammenschluss selbstständiger Tischler zu einer Werkstattgemeinschaft mit Sitz in der Harkortstraße punktet seit 2010 mit reduzierten Designs aus Holz. Für das minimalistische Regal b gab es 2014 sogar den Interior Innovation Award. Hochwertige Möbel mit moderner Linienführung - nicht mehr und nicht weniger. Für Puristen ist das kleine b der Holz gewordene Himmel auf Erden.
#2 Im Holzwerk wird richtig gehobelt - und zwar vom Gründer Gabor Rietdorf höchstpersönlich. Im Herzen der HafenCity fertigt der Holzbildhauer moderne Tische nach Maß. Gekonnt kombiniert Rietdorf einzigartige Massivholzplatten mit Gestellen aus Metall oder Beton für alle Eventualitäten. Wer Besonderes aus Baumscheiben und Stammbohlen sucht ist im Holzwerk richtig. Außer Unikaten gibt´s hier nichts.
#3 Bei Jan Cray gehen Funktion und Design immer Hand in Hand. Die modernen Entwürfe des Manufakturisten überzeugen mit perfekt durchdachter Simplizität. Er macht Möbel, die andere Möbel überflüssig machen. In Hamburg-Altona werden die speziellen Stücke noch von Hand gefertigt. Wer die Holz-Highlights aus der Nähe betrachten will, stattet Jan Cray einen Besuch in der Bahrenfelder Straße ab.
Die schönste Frau des Abends ist meistens eine andere. Der selbstkritische Großteil der Damenwelt stimmt da sicher zu. Mit Ella Deck am Leib kann das nicht passieren - zumindest wenn es nach Ella Deck geht.
In ihren Kreationen sind vor Neid erblassende Geschlechtsgenossinnen garantiert - Von bewundernden Blicken der Männerwelt ganz zu schweigen.
So dezent sich das Geschäft am Eppendorfer Lehmweg in die Reihe kleiner Boutiquen integriert, so extravagant präsentiert sich Ella Deck im Inneren. Feinste Seide und zarte Spitze füllen den Raum. Ganze Wände voller Hochzeitsträume in weiß und creme lassen die Herzen angehender Bräute höher schlagen. Von klassisch hanseatisch bis märchenhaft verspielt ist für jeden Typ etwas dabei. „Ich beziehe meine Inspiration aus dem Facettenreichtum der Weiblichkeit, den jede Frau auf unterschiedlichste Weise verkörpert.“ Trends läuft die Deck nicht hinterher. Ihr eigener Stil ist feminin, zeitlos und innovativ zugleich.
Mit geschultem Auge findet, oder kreiert sie das perfekte Design - auch für Anlässe abseits des Traualtars. So wird die Kundin zum Glanzpunkt jeder Gala oder sorgt souverän gestylt für Aufsehen im Büro. „Ich kämpfe jeden Tag dafür, dass sich die Frauen in Hamburg besser anziehen. Dass sie auch mal wieder Röcke tragen und sich ein bisschen schicker machen. Der stressige Alltag lässt die Damen bequem werden.“ Ausreden lässt Ella Deck nicht gelten. Bei Business-Mode und Abendrobe aus ihrem Haus ist jedes Teil so außergewöhnlich wie tragbar. Auch auf dem roten Teppich kommt diese Kombi gut an. Ob Schauspielerin Veronica Ferres oder Autorin Katja Kessler: Die A-Riege deutscher Promi-Damen verirrt sich nicht selten in den Lehmweg 54. Mit Mittelmaß ist da nichts zu holen. „Je wichtiger der Status, desto höher sind natürlich die Ansprüche. Genau das ist meine Spezialität. Wenn ich das nicht schaffe, schafft es keiner“, behauptet Deck und lässt keinen Raum für Zweifel.
Von Opulenz und Luxus wagte die Designerin und Erfolgsfrau als Kind nur zu träumen. Geboren in Russland wuchs Ella Deck in einfachen Verhältnissen auf. Mit dreizehn Jahren ging es der deutschen Mutter zu Liebe mit der Familie nach Hamburg. „Das war erst mal ein Schock. Solchen Wohlstand gab es in meiner Heimat nicht“, so Deck. Die Wertschätzung für schöne Dinge wuchs mit Ella heran und gipfelte schon bald in ein konkretes Ziel: „Mama ich weiß es jetzt: Ich werde Mode-Designerin.“ Mit diesen Worten stellte die Jugendliche ihre Mutter in der zehnten Klasse vor vollendete Tatsachen. Reden können viele. Ella Deck tut was sie sagt.
Neben der Schule belegte sie Zeichen- und Nähkurse. Die Basics lernte sie so gut es mit begrenzten Mitteln ging. Und das war mehr als gut genug. Es hagelte Zusagen von allen Universitäten, an denen sich Ella beworben hatte. Ihre Wahl fiel auf die Akademie für Mode- und Design in Hamburg. Drei Jahre später war Ella Deck fertig und Jahrgangsbeste. „Viele an der AMD hatten Talent. Aber ich war wohl die Fleißigste. Immer als erste da und als letzte wieder weg. Ich wollte unbedingt.“ Mit einer stattlichen Portion Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit ging es nach der Uni nahtlos weiter nach vorn. Dank kleiner Finanzspritze vom Vater sogar schneller als gedacht: „Er hatte etwas für mich und meinen Bruder zusammen gespart. Wir sollten damit machen, was wir wollen. Heiraten zum Beispiel…“ Stattdessen investierte Ella das Geld in die Selbstständigkeit und ihr eigenes Geschäft. Eine gute Anlage, wie die letzten Jahre gezeigt haben. Seit der Eröffnung in 2002 läuft es rund - beruflich und privat. Mittlerweile hatte die Powerfrau sogar Zeit für die eigene Hochzeit. Mit Mann und zwei Söhnen lebt sie fernab des Stadttrubels im selbst gebauten Haus am Niendorfer Gehege. Direkt am Waldrand fällt die Entspannung nach Feierabend leicht. Job und Familie werden von der Designerin ohnehin strikt getrennt. Was ihren älteren Sohn betrifft war sie diesbezüglich aber nicht ganz konsequent: Yves-Anthony trägt seinen Namen zu Ehren des 2008 in Paris verstorbenen Yves Saint Laurent. Schon zu Lebzeiten feierte ihn die Fachwelt als „Revolutionär“ des Modedesigns.
Wirf einen Blick ins Schaufenster und lass Dich inspirieren!