Unter Mediaplanung wird der gesamte Planungsprozess zur gezielten Nutzung von Massenmedien (Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen, Internet usw.) für Zwecke der Werbung verstanden.
Der Prozess der Mediaplanung ist eingebunden in den Marketing-Management-Prozess. Um die aus den Marketingzielen abgeleiteten Werbeziele zu erreichen, analysiert die Mediaplanung folgende Fragen:
Welches Budget wird benötigt?
Wie lautet die Werbebotschaft?
Wer soll mit der Werbekampagne erreicht werden? (Zielgruppe)
Welche Werbeform soll eingesetzt werden? (Werbemittel)
In welchen Medien soll geworben werden? (Werbeträger)
Wann und wo soll geworben werden? (zeitliche und geographische Streuung)
In welcher Art soll geworben werden? (kontinuierlich oder mit Unterbrechungen)
Im Anschluss an diese Fragen bzw. diese Planung erfolgt die Werbedurchführung sowie die Werbeerfolgskontrolle.
Mediaselektion in der Kommunikationspolitik des Marketings
Als Hilfsmittel zur endgültigen Erstellung des Streuplans des Budgets bei der Mediaselektion kommt der Tausender-Kontakt-Preis zum Einsatz.
Die Intermediaselektion befasst sich mit der Auswahl der einzelnen Werbeträgergruppen. Die Werbeträgergruppen können anhand verschiedener Kriterien charakterisiert und bezüglich ihrer Eignung zur Erreichung der Kommunikationsziele bewertet werden.
Zu den Kriterien der Intermediaselektion gehören:
Funktion für den Nutzer und Nutzsituation
Reichweite und Verbreitung (quantitativ/qualitativ)
Marktleistung und Wirtschaftlichkeit
Produktionskosten der Werbemittelträger
Die Intramediaselektion befasst sich mit der Wahl der Werbeträger innerhalb einer Werbeträgergruppe.
Zu den Auswahlkriterien der Intramediaselektion gehören:
Glaubwürdigkeit des Mediums
Nutzpreis und Kosten des Mediums
Verfügbarkeit des Mediums
redaktionelles und werbliches Umfeld des Mediums
http://de.wikipedia.org/wiki/Mediaplanung
Planvolles Vorgehen im Social Web – the Groundswell theory
Mit dem Groundswell Modell bekommen Social Media Verantwortliche im Unternehmen fünf Punkte an die Hand, an denen sie sich bei ihren täglichen Aktivitäten im Social Web orientieren können. Sie basieren auf den aufeinander aufbauenden Grundelementen:
1. Listen – zuhören im Social Web (Zuhören bringt neue Erkenntnisse - Social Monitoring Tools benutzen auch abends und am Wochenende)
2. Talk – in den Dialog mit den Nutzern/Meinungsführern/Multiplikatoren treten (Freunde und Fürsprecher aktivieren, Gespräche führen)
3. Energize – Begeisterung der Kunden und Nutzer (Infoaustausch, Shares von positiven Ereignissen)
4. Support –Unterstützung bieten und eigene Kanäle für den Support bereitstellen (helfen, es selbst zu tun oder jeder hilft jedem)
5. Embrace – Integration des Nutzers in die Wertschöpfungskette (Crowdsourcing oder auch Weisheiten der Massen nutzen - eigene Produktdesigns zB spreadshirt.de oder adidas, Weiterentwicklungen von den Kunden)
Wir entwerfen für unser Unternehmen einen Groundswell-Modell.
Content Marketing (Inhalte sammeln und streuen)
Content Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.
Im Gegensatz zu werbenden Techniken wie Anzeigen, Bannern oder Werbespots, stellen die Inhalte des Content Marketings nicht die positive Darstellung des eigenen Unternehmens mit seinen Produkten in den Mittelpunkt, sondern bieten nützliche Informationen, weiterbringendes Wissen oder Unterhaltung. Content Marketing orientiert sich in der Ansprache und der Thematik an Fachpresse-, Beratungs- und Unterhaltungspublikationen. Seine Ziele erreicht das Content Marketing, indem es den Inhaltsproduzenten als Experten, Berater und Entertainer profiliert, der Kompetenzen, Know-how und Wertversprechen durch den Inhalt demonstriert, statt sie nur zu behaupten.
Da die Leistungen vom Marketingbetreiber bezahlt werden sind diese - sofern auf Websites Dritter ungekennzeichnet - laut des UWG als Schleichwerbung zu klassifizieren.
Inhalte im Sinne des Content Marketings können z. B. Texte, Bilder, Videos, Podcasts oder (Info-)Grafiken sein.
Content-Marketing-Inhalte können publiziert werden auf Unternehmenswebsites, eigenen Blogs, auf Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook oder Google+ etc
http://de.wikipedia.org/wiki/Content_Marketing
Dazu werden Unique User = Einmalbesucher (Mehrfachbesuche desselben Users werden nicht gezählt) befragt.
Eine Webseite, die den Content gut aufbereitet ist Buzzfeed. Buzzfeed nutzt Umfragen, Quizs, Buchlisten, Topseller, Topthemen von Musik zu Politik, Lustig zu Ernsthaft.
http://www.buzzfeed.com/adamdavis/what-ice-cream-flavor-are-you
Beispielhafte Buzzfeed Umfragen: Welcher Eiskremtyp bist du? Welche Stadt ist deine Lieblingsstadt, was muss die Stadt haben, dass du dorthin fährst? Jeder beteiligt sich: Der Chef, Mitarbeiter und alle anderen.
http://www.persoenlich.com/news/medien/buzzfeed-von-katzchen-und-krisengebieten-317364#.U6Pps7Fvy-a
Zur Entscheidung welchen Social Media Kanal ich wähle, kann ich den Social Media Planner mit Daten über meine Zielgruppe füttern, was will ich von meiner Zielgruppe, welches Ziel verfolge ich, welche Strategie verfolge ich und wie messe ich die Erfolge, dann wähle ich meine Social Media Kanäle.
http://socialmediaplanner.de/
Dies nennt man auch die POST-Strategie
People - kenne deine Zielgruppe
Objectives - Ziel definieren
Strategy - Strategie definieren
Technology - Social Media Kanal wählen und Erfolg messen!
http://de.slideshare.net/gisiger/die-postmethode-eine-systematische-social-mediastrategie-presentation
Kommen wir also zur Definition eines Ziels: Ein Ziel muss smart sein.
http://www.daswirtschaftslexikon.com/abbildungen/1802-zielvereinbarungssysteme.gif
Dies bringt uns zu dem nächsten Punkt: Der Redaktionsplan.
Unter dem Begriff “Redaktionsplan” verbirgt sich ein Hilfsmittel für die Produktion zielgruppenspezifischen, plattformgerechten Contents. Es hilft bei der Planung der Social Aktivitäten und liefert einen Überblick über die Inhalte verschiedener Kanäle zur besseren Abstimmung untereinander. Gerade im Bereich des Social Media Marketings kann ein Redaktionsplan außerdem zur Erreichung strategischer Ziele beitragen.
Wie geht das und was muss alles rein?
Vor der Erstellung des Redaktionplans sind zunächst gewisse Vorüberlegungen nötig. Dies betrifft besonders:
welche Art von Terminen und Themen habe ich?
für welchen Zeitraum muss ich planen?
welche Social Media Kanäle bediene ich?
Mindestens genauso wichtig wie diese Vorüberlegungen ist die Beobachtung und Verfolgung aktueller Trends und der daraus resultieren Anpassung des eigenen Konzeptes.
Bei der eigentlichen Erstellung des Planes sollte man nun darauf achten diesen zeitlich von groß nach klein ( Jahr -> Monat -> Woche -> Tag) zu strukturieren und aufzubauen. Im Anschluss werden noch die für die eigentlichen veröffentlichten Inhalte wichtigen Kategorien hinzugefügt. Die wichtigsten hierbei sind:
über welchen Kanal wird der Post vermittelt?
der Veröffentlichungstermin; ggf. auch eine Deadline für den Autor
der aktuelle Bearbeitungsstatus
die Headline sowie wichtige Keywords des Beitrags
der sogenannte “Call to Action” ( Anweisung an den User oder auch die Erwartung der Reaktion auf den Beitrag)
http://www.medkom.tu-chemnitz.de/mk/bap/der-redaktionsplan/
Einen kostenfreien Social Media Template erhalten wir unter:
http://www.sinnwert-marketing.de/publikationen/pressemeldungen-und-news/archiv/news-neue-vorlage-verfuegbar-social-media_redaktionsplan/r-archiv-a-570.html
Ein weiterer Online Anbieter zur Organisation aller Redaktionskanäle ist: http://www.mediatool.com
Wir erstellen einen Redaktionsplan für eine Beispielkampagne in Excel.