Heute habe ich gelernt...
Dass das christliche Konzept der Hölle seinen Ursprung nicht im Judentum hat. Im frühen Judentum gab es die Jenseitsvorstellung von Sheol, einem dunklen Schattenreich, in das alle Toten kamen, unabhängig von ihren Taten. Erst nach dem Babylonischen Exil (586–538 v.d.Z.) kamen Einflüsse aus der persischen Endzeitvorstellung hinzu, die zwischen Gerechten und Ungerechten unterschied.
Der Begriff für „Hölle“ im Neuen Testament, Gehenna, bezeichnet ursprünglich das Tal Hinnom bei Jerusalem. In der hebräischen Bibel galt das Tal als eine (Menschen-)Opferstelle eines kanaanäischen Kultes, und war schon zu Jesu Zeiten zu einer Metapher für göttliche Strafe geworden.
Erst im 3. Jahrhundert n.d.Z. wurde im Christentum unser heutiges Bild der Hölle kanonisiert.

















