Wem sollte ich die täglich gepflückten Wegesrandblumen schon nach Hause tragen?

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Wem sollte ich die täglich gepflückten Wegesrandblumen schon nach Hause tragen?
Das Schriftbild eines pseudo Poeten.
Hochgestochen, bedeutungsschwangere Dopplungen, unvollständige halbsatze - ein Gedankenstrich zu viel.
Das Gefühl mich mit fortgeschrittener Literatur abheben zu müssen, doch wissend um die infantile Lyrik. Ohne Struktur, ohne tieferen Sinn. Nichts rhetorisches, keine Poesie.
-Ende.
Toleranz
Mach Limonade wenn das Leben dir Zitronen gibt.
Ich bin eine, auf der Suche nach dem kleinen Stückchen Glück dass mir zustehen sollte. Doch werde ich statt dessen mit Saftpressen und Zuckerwasser heimgesucht - seit Jahren ein Leben auf der Flucht.
Der Wunsch nach Eigenanerkennung ist so groß, dass ich mir wünschte jemand anderes zu sein. Jemand, der ich sein möchte.
Sie geht ohne ein Wort, ohne Verabschiedung.
Du hast mich verletzt
Verhallt ohne Gehör, ohne Interesse.
Abenteuerlust
Wann, wenn nicht jetzt?
Nicht jetzt.
Superlativ
Das Problem an einer großen Speicherkapazität ist, dass man nicht vergisst.
Kleine Peinlichkeiten, wie der Ausrutscher im Supermarkt, oder der Tag, an dem einem die Hose herunter gezogen wurde.
Enttäuschungen wie die alte Arcademaschine, die auf schwer gestellt war und dein Geld für 4 Sekunden Spielzeit gefuttert hat.
Aber auch Erinnerungen an Menschen bleiben, Gute wie Schlechte. Frühstücken mit verstorbenen Großeltern, das Lächeln einer Ehemaligen. Alles steht auf Abruf bereit, und drängt sich im unmöglichsten Kontext auf. So schön der einzelne Gedanke sein mag, macht das drumherum ihn traurig.
Die Erinnerung, dass man nie wieder mit diesen Menschen am Tisch sitzen wird. Oder die Gewissheit, ersetzt und vergessen zu sein.
Vergessen zu werden, während man sich selbst erinnert - einer unmöglichsten Flüche die man nur haben kann.
Die Vorstellung, dass Menschen für ihre Ungerechtigkeit belohnt werden, hält mich nachts wach.