Das Problem an einer großen Speicherkapazität ist, dass man nicht vergisst.
Kleine Peinlichkeiten, wie der Ausrutscher im Supermarkt, oder der Tag, an dem einem die Hose herunter gezogen wurde.
Enttäuschungen wie die alte Arcademaschine, die auf schwer gestellt war und dein Geld für 4 Sekunden Spielzeit gefuttert hat.
Aber auch Erinnerungen an Menschen bleiben, Gute wie Schlechte. Frühstücken mit verstorbenen Großeltern, das Lächeln einer Ehemaligen. Alles steht auf Abruf bereit, und drängt sich im unmöglichsten Kontext auf. So schön der einzelne Gedanke sein mag, macht das drumherum ihn traurig.
Die Erinnerung, dass man nie wieder mit diesen Menschen am Tisch sitzen wird. Oder die Gewissheit, ersetzt und vergessen zu sein.
Vergessen zu werden, während man sich selbst erinnert - einer unmöglichsten Flüche die man nur haben kann.