Schon am Dienstag beginnt für mich das Wochenende. Abends noch einmal schnell mein Twitter gecheckt und nur per Zufall erfahre ich durch eine Twitterfreundin von einer, der ich folge, dass Rodhad in Köln spielt.
Bevor ich überhaupt noch Gegenargumente finden kann, entscheide ich mich. Als erstes wird natürlich Somae gefragt. Das ist meine Chance! Natürlich ist sie sofort dabei und ebenfalls ein riesig großer Fan von Rodhad. Klarer Pluspunkt! Die ganze Woche ist ab da nur eine große Hürde, die es zu überstehen gilt. Somae bucht den Bus, den Rabatt gibt es leider nur ab vier Personen, also heißt es noch Zwei mitzunehmen. Sofort wird Lime gefragt und ein weiterer Kumpel, der in dieser Konstellation garantiert nicht disharmonieren wird.
Die Tage mit der Twitterin geschrieben, sie ein bisschen geprüft. Viel Erwartung habe ich nicht an sie, erscheint mir eher als eine von der nicht so hellen Sorte. Stelle mich darauf ein ihr lediglich Zeugs aus meiner Town mitzubringen und dann mit meiner dreiteiligen Konstellation in der Menge zu verschwinden.
Freitag Nachmittag, die Schule ist vorbei. Ich bin bereit und schon mehr als aufgeregt. Schnell noch durch die halbe Town und wieder zurück, um auch wirklich alles für den Abend im Angebot zu haben. Teile sind leider überall aus. Erster Abfuck. Coca, 2Cb und Pep sind im Gepäck.
Um halb 8 treffe ich ein wenig zu spät Lime und Samoe. Der andere Kumpel hat es natürlich nicht mehr geschafft, hätte mich auch gewundert, wenn er wirklich gekommen wäre.
Zu dritt ist es sowieso viel angenehmer.
Im Zug bin ich schon so geil darauf den Abend endlich starten zu können, dass ich am liebsten in den nicht vorhandenen Klokabinen die erste Line von dem neuen Kokain austesten würde.
In Frankfurt steigen wir aus, um den Bus weiter nach Köln zu nehmen.
Wir sind alle verdammt gut drauf, aber noch nüchtern.
Wir machen ständig Witze über unser kaputtes Partyleben und unterhalten uns lautstark über unsere Drogenerfahrungen. Ich liebe diese Konstellation jetzt schon. Der Bus muss natürlich erstmal eine ganze Stunde Verspätung haben. Nach einer Stunde kommt der verfickte Bus endlich und muss natürlich an der nächst' besten Tankstelle noch einmal eine halbe Stunde Pause machen. Die Einzigen, die ich bemitleide sind die Busfahrer, die so ziemlich die Einzigen sind, die sich heute Abend an Regeln halten. An der Tankstelle angekommen, verschwinden wir erst einmal auf die Klos und lassen heimlich das Kokain rumgehen. Ich snacke dazu noch ein halbes Teil, welches ich zufällig in meinem Zimmer gefunden habe. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Busfahrt, zweiter Akt. Die Stimmung ist am Arsch. Selbst Lime, die davor ununterbrochen am Reden war, sodass wir sie schon verdächtigt hatten heimlich Pep gezogen zu haben, hockt jetzt ein wenig down in ihrem Sitz. Vermutlich müssen wir erstmal hochkommen. Das Koks ist auf jeden Fall nicht so geil, oder jedenfalls nicht meins. Auch das Teil lässt mich fast wieder runterkommen.
Viel zu spät und viel zu müde kommen wir in Köln an. Der Zug zum Klub fährt in 5 Minuten vom Hauptbahnhof ab. Das heißt aus dem Bus springen, zwischen den Leuten hindurch sprinten, die Treppe hinaufrennen und laut fluchend bemerken, dass der Zug auch Verspätung hat. Hätte mich fast gewundert, wenn es nicht so gewesen wäre. Die letzte Hürde scheint nun die Zugfahrt von wenigen Minuten und die Warterei in der Schlange vor dem Klub zu sein.
Wohlgemerkt scheint das mein erster richtiger Großstadtklub zu sein, da ich es gar nicht kenne in einer Schlange in der eisigen Kälte zu stehen und einfach nur zu warten rein gelassen zu werden und sich richtig degradiert zu fühlen. Wir sind mittlerweile alle sehr am Ende und hoffen in irgendeiner Weise entschädigt zu werden für den bisherigen Aufwand. Bis jetzt tanzen wir nur in Gedanken in voller Ekstase zu Rodhads Melodien. Nach einer Ewigkeit werden wir auch in den heutigen Hort des dunklen, berliner' Technos eingelassen und uns empfängt überraschenderweise eine relativ nüchterne Umgebung. Anders als erwartet scheint das Techno Mekka, doch nur einer Kirche zu gleichen. Nicht so rustikal und untergrund wie wir erhofft hatten, erwartet uns das Gewölbe. Langsamer, stockender Techno erschallt von weiter hinten. Als erstes begegnen wir der großen Schlange vor der Garderobe, die gefüllt ist mit Leuten nicht unseren Alters, die direkt aus Berlin zu kommen scheinen. Während Lime und Somae sich treu in die Schlange einreihen, fliehe ich erst einmal auf das Klo und bereite meine zweite, große Line Koks vor. Nachdem ich mich diesmal ein wenig mehr gepusht fühle, füge ich auch mich der gesellschaftlichen Ordnung und gebe meine Kleider ab. Danach erforschen wir diese sagenumwobene Höhle genauer und gelangen nach einem kurzen Durchgang auch auf die Tanzfläche: Ein großes Gewölbe, eine Art lang gezogener Tunnel, der am vorderen Ende in eine große DJ- Fläche mündet, die sich wie ein Thron vor der Tanzfläche erstreckt und dennoch aufgrund der niedrigen Höhe, wesentlich volksnäher wirkt.
Die Twitterin ruft mich an. Ob ich schon drin sei. Ja. Ob ich auch ihr Peps dabei habe? Auf jeden Fall! Die Teile? Nee sorry, die dann doch nicht. Bin mir immer noch nicht sicher, was mich erwartet, als ich sie an der Bar treffen soll. Ich bin dann dennoch positiv überrascht, dass sie doch nicht so schlimm ist, wie ich gedacht habe. Durch das Koks stammele ich leider trotzdem nur doof rum und händige ihr das Pep aus, um so schnell wie möglich zu verschwinden. Sie scheint sich mit dem Zoll zufrieden zu geben und ich haue mit den Worten ab, noch einmal nach den Anderen zu schauen. Die Anderen haben sich mittlerweile einen Platz im Gewölbe erkämpft und schauen erwartungsvoll Richtung Thron. Immer noch erklingt von allen Seiten lahmer Techno und ich bin ziemlich gelangweilt. Ständig versuche ich irgendeine Ausrede zu finden nicht ewig in dieser Tanz Position zu verharren. Ich schaffe es , indem ich sie zu einer Kippenpause überrede. Ich rege mich sowieso schon innerlich über die verbohrten Beamten auf, die irgendwann auch das Rauchverbot in Gebäuden wie diesem verboten haben. Da Kippe rauchen und tanzen zwei sehr eng verschlungene Aktivitäten für mich sind, bin ich umso mehr genervt. Draußen in einem provisorischen Rauchergarten, entfernen wir uns von dem allgemeinen Tanzvolk, das frierend in der Kälte steht und verzweifelt an der Kippe nagt und setzen uns weiter in eine Ecke, wo es einigermaßen leer ist. Ich bin heute ziemlich horny auf Teile, was eher ungewöhnlich ist und so mache ich mich, auch im Namen von den Anderen auf die Suche.
Meine Suche besteht darin, auf meinem Platz zu sitzen und laut Teile zu rufen, in der Hoffnung, dass irgendwann jemand darauf reagiert. Wir haben Glück und gleich neben uns steht ein angetrunkener anfang Zwanzig und vercheckt uns die neuesten für 7,50. Bester Preis und da ich die gleichen aus meiner Town kenne und selber mitnehmen wollte, freue ich mich umso mehr über den extremst günstigen Preis. Ich snacke erst einmal aus Respekt ein bisschen mehr als ein Viertel von dieser wirklich rießigen Runden Plus- Minus Batterie. Es ist erstaunlich, dass ich schon nach ein paar Monaten Abstinenz fast den Bezug zu Ecstasy verloren habe und es mir vorkommt, als habe sich, seit meiner Pause, die Größe der Teile verdoppelt hat, ebenso wie sich die Philosophie aufs grundlegende verändert als, wenn es überhaupt eine gab.
Ich erinnere mich nur an meine letztes in der Größenordnung, das ich auf einem Rave unter der Woche, im Abenteuerrausch gekauft hatte. Der Rave dort war scheiße und das Wetter ebenso unangenehm kalt. Wir suchten auch dort angestrengt nach irgendwelchen Uppern und nahmen eher als Notlösung die jenen besagten Teile, von einem Portugiesen, der mit seinem Fahrrad irgendwann gegen 11 auftauchte und eine rießen Packung Dinger, mindestens 300 Teile dabei hatte. Offensichtlich hatte er die naive Hoffnung gehabt, der Rave könnte ein einigermaßen erfolgreicher Absatzmarkt für seine frisch angeworbenen Produkte sein, aber so wie es den Abend über aussah, waren wir auch wirklich nur seine einzigen Abnehmer. Als Amateur konnte er natürlich nicht wissen, dass jeder auf Mischkonsum steht, gerade unter der Woche.
Die Teile jedenfalls, weiße Dominos, hatten 200 Milligramm, was damals das stärkste auf dem Markt darstellte. Unwissend der Wirkung einer solch großen Dosis, nahm ich drei Viertel des Stücks und war dementsprechend den Abend komplett raus, dass ich nur mit Mühe und Not nach Hause kam, da mein Orientierungssinn komplett im Arsch war. Den Tag danach in der Schule zu verbringen war dann weniger lustig.
Ich hatte meinen Respekt wieder zurückerobert. Es viel mir schwer mit der Wucht der impulsiven Macht des explodierenden MDMA's in meinem Körper am Anfang des Trips umzugehen. Deshalb traf mich es diesmal, im Gewölbe, ganz fies und überraschend. Es mischte sich unter meine Grundstimmung und war plötzlich da und passte sich an, sodass ich selber gar nicht mitbekam, wie ich langsam ziemlich drauf wurde.
Wir trafen mehrmals die Twitterin wieder, die voll auf Pep rumstreunerte, uns jedoch versicherte das Teil erst später zu nehmen, um Rodhad voll auszukosten.
Irgendwann, nach einer geteilten Nase Speed mit den anderen beiden Mädchen, auf das Koks hatte ich keinen Bock mehr, snackte ich noch einmal die andere Hälfte der Hälfte.
Wir haben mittlerweile drei Uhr morgens und im Gewölbe wird es allmählich eng. Mein Kiefer springt seit geraumer Zeit nervös umher und meine Zähne bearbeiten das Kaugummi seit mehreren Stunden erbarmungslos. Ich habe Bock zu abzugehen und wir drei stehen etwas weiter hinten an der Bar und versuchen uns im tanzen, jedenfalls ich. Dabei schaffe ich es nicht mehr als nervös hin und her zu springen. Ich drehe mich zu Somae um und deute ihr an, dass Rodhad immer noch nicht spielt und der Ort hier eher ungeeignet zum tanzen ist, da es mehr eine Durchfahrt für alle Leute ist die sich zu Bar hin und weg drängeln. Während ich noch in ihr Ohr brülle, beobachte ich aus meinen Augenwinkeln, wie Lime sich einen etwas jüngeren Kerl langsam klar macht und ihr anfänglicher Smalltalk in zärtliches Küssen übergeht. Es scheint mir so, als sei damit ein unsichtbares Signal ausgelöst worden und die Stimmung verändert sich. Ich erkenne in meinem semiheftigen Serotoninrausch, dass es nun an mir liegt Somae besser kennenzulernen und dass ich mich ihr nun das erste Mal komplett widmen kann.
Wie durch einen Schrecklich nervigen Zufall jedoch kommt genau in diesem Moment, die mit Amphetaminen abgefüllte Twitter Raverin uns in die Quere und schnappt meine Hand. Sie leitet mich und meine Hand durch all diese starren Leute und endet mit ihrer Reise genau vor dem heiligen DJ Thron. Genau im Sichtfeld des DJ's. Ich bin zu verhalten, um mich loszureisen und zu der immer noch stattfindenden Szenerie zu fliehen und spiele brav mit. Sie stellt mir rasch, die, um uns herum tanzenden Leute vor, als ihre Freunde und Mitbewohner, dann richtet sie wieder ihren Kopf gerade aus zum DJ Pult. Ich tanze ruhig und zurückhaltend, nicht sicher, wie mit der Situation umzugehen ist.
Die Twitterin plant die erste Hälfte zu schlucken, obwohl Rodhad immer noch nicht da zu sein scheint.
Ich tanze noch kurz weiter und verabschiede mich wieder hastig, mit der Begründung nach den anderen zu schauen.
Im Durchgang zu der Tanzfläche befindet sich zur rechten Seite ein Eingang, der zur Bar führt. Dort finde ich in einer Ecke Lime und Somae, die wiederum irgendeinen dubiosen Typen angezogen haben, der sie, beide Hände um die Schultern, dasitzend vernebelt zu labert. Einzig Laura scheint noch auf ihn einzugehen, während sich Somae mit dem Kopf schon längst abgewendet hat von ihm. Ich setze mich neben ihr und wir beide verdrehen die Augen schon, in Angesicht der Tatsache, dass Laura ein Fable dafür hat mit ihrer offenen, naiven Art ein willkommenes Ziel für irgendwelche durche Typen zu sein, die sie letztendlich praktisch gar nicht mehr losbekommt.
Der Typ schwafelt weiter von seiner eigenen Wohnung und wie die beiden natürlich herzlich eingeladen seien bei ihm zu aftern. Mich übersieht er dabei geflissentlich.
Somae ist mittlerweile bei eineinhalb und immer noch ziemlich unmotiviert. Dazu kommt noch, dass sie sich körperlich ziemlich unwohl fühlt.
Wir haben jetzt genug Mitleid mit dem Kokser und fliehen förmlich.
Somae geht rasch zu den Toiletten, um ein wenig zu trinken. Ich dafür drängele mich dreist in die Schlange vor der Garderobe vor und hole meinen Rucksack mit den darin enthaltenen Bananen. Ich beschwere mich in guter Kokser Manier über die Unerhörtheit nochmals 2 Euro für die Rückgabe des Rucksackes zu bezahlen und gebe ihnen dekadent das Doppelte. Dann gehe ich wieder Richtung Bar, wo ich die beiden diesmal in einer anderen Ecke sitzend sehe, Somae deutlich fertig. Ich überreiche ihr die Banane, die sie auch dankbar verzehrt und für eine Weile sitzen wir nur schweigend dort. Es kommt mir so vor, als wäre ich nur der Einzige, der so wirklich drauf ist von uns Dreien und ich fühle mich fast schuldig, dass ich ständig ungeduldig rumrutsche und die Anderen damit in eine unangenehme Lage bringe.
Langsam erholt sich Somae und beide werfen noch einmal nach und wir begeben uns nun vereint auf die Tanzfläche. Wie durch einen sehr verrückten Zufall muss uns natürlich die Twitterin erkennen, die mittlerweile sehr sehr gut drauf ist und lockt uns wieder zu ihrem Stammplatz vor dem DJ Pult. Sie ist wahnsinnig begeistert, dass sie es wirklich schaffte ein Foto mit Rodhad zu bekommen, den sie vorhin per Zufall entdeckte.
Typisch im MDMA Modus schmeichelt sie mir andauernd und umarmt mich und versichert mir, wie cool ich doch sei und wie glücklich sie doch sei, mich getroffen zu haben.
Im Hintergrund legt Rodhad los und das in ruhiger Manier, dezent und zurückhaltend, sodass mir sein Set erst nach einer halben Stunde bewusst wird, ebenso wie er selbst, obwohl er nur wenige Meter von mir entfernt steht.
Die Twitterin brüllt mir die ganze Zeit irgendwelche Sachen ins Ohr, die ihr während ihres MDMA Rausches so einfallen und ich drehe mich jedes Mal in ihre Richtung. Irgendwann hat sie mich an dem Punkt, an dem ihr Mund nah genug zu meinem ist und sie packt mich und drückt ihre sehr großen Lippen auf meine.
Perplex bin ich nicht, da es mir fast klar war auf was das hinauslaufen sollte, doch ich bin leicht wütend über den Fakt, dass nun indirekt eine Entscheidung für mich gefällt wurde an diesem Abend.
Sie hat sich nun wieder Richtung DJ-Pult gedreht und tanzt wie besessen. Dabei streckt sie mir ihren Arsch entgegen und reibt ihn hart an mich.
Ich bin zu der Zeit sehr, sehr raus und es passt mir gerade absolut nicht, dass mir die Twitterin in die Quere kommt. Sie fast mir hart in den Schritt und packt zu. Während dessen lässt sie meine Finger an ihr runtergleiten und führt sie unter ihre Leggins. Währenddessen dreht sie sich jedes Mal hektisch zu mir um und küsst mich unkontrolliert, dabei steckt sie ihre Zunge in mich rein und beißt meine Lippe mehrmals stark.
Ich bin zu der Zeit nur noch Marionette des ganzen Geschehens, da ich zu zu bin überhaupt irgendeine normale Bewegung auszuführen.
Ich bin unfähig ihre Anmache in irgendeiner Weise normal zu erwidern, aber es scheint so als mache ihr das nichts aus, so streckt sie mir ihren Arsch immer noch weiter entgegen und ich deute Stoßbewegungen an, die völlig off Beat sind. Sie hat Lust zu fucken, aber das würde mich völligst überfordern, so passe ich und fliehe förmlich vor ihr und suche panisch die Anderen.
Die Teile hauen mit einer ungeahnten Wucht ein, sodass ich schon längst die Kontrolle über mich selbst verloren habe.
Ich verziehe mich noch schnell zum Klo und ziehe eine große Line Pep, um einigermaßen klar zu kommen, dann gehe ich zum Raucherbereich. Dort treffe ich auf Somae, die sich offensichtlich einen Typen geangelt hat, mit dem sie sich nun unterhält. Ich setze mich zu den Zwei. Er dreht sich gerade eine Zigarette und die beiden unterhalten sich über den Sinn der Menschheit.
Eine ziemlich passendes Thema in dieser Umgebung. Somae begrüßt mich froh und kuschelt sich ein wenig an mich. Den Typen gegenüber von uns.
Ich versuche mich in das Gespräch einzuklinken, aber unterliege mit meiner Unfähigkeit, meine Gedanken in Worte zu fassen.
Der Typ haut dann auch relativ schnell ab, offensichtlich verschreckt von meinem Auftreten.
Ich hocke nun mit Somae auf der Bank und wir halten Smalltalk und ich genieße ihre Ruhe und Besonnenheit. Lime ist imer noch mit ihrem Typen unterwegs, das stört mich in keinster Weise.
Leider habe ich absolut keine Ahnung mehr was dann passierte, nur dass wir uns irgendwann wieder rein begaben, um uns nun Rodhad zu widmen.
Die Twitterin erkannte mich natürlich schon von Weitem und klar deutlich hatte sie nun auch die andere Hälfte schluckt.
Sie küsst mich innig und lässt meine Hände nicht mehr los.
So verweilten wir gefühlte Stunden, in denen wir mehrmals sehr stark rummachten und sie mich fast komplett verschlang, aber ich mir dennoch nie den Schritt zutraute mit ihr wegzugehen.
Ich ging nicht mehr mit ihr weg. Erst als Rodhad seine letzte Platte durchlaufen hatte lassen und er im Scheinwerferlicht erschöpft seinen müden Kopf senken ließ und sich dem Applaus ergab.
6 Stunden stand er nun da vorne und dirigierte bedächtig mit all den Reglern, Verstärkern und Knöpfen das Geschehen vor ihm.
Was sich hier abspielte an dem Abend war weit mehr Geschehen, als das es normale 6 Stunden hätten fassen können.
Heute war Rodhad unser Gott und was er erschaffte war gut.