Man lernt nie aus. Auch nicht als gescheiterter Literaturwissenschaftler. Was war das jetzt? Ironisch? Sarkastisch? Zynisch? Oder gar Sardonisch?
Mal nachschlagen...
Ironie: Als rhetorisches Stilmittel bezeichnet sie vornehmlich den Umstand, dass etwas durch das Gegenteil ausgedrückt wird. Wichtig ist hierbei, dass dem Empfänger klar ist, dass es sich so verhält. Sonst wird der Ironiker missverstanden. Es ist also ein gemeinsames Wissen, dass die Äußerung ironisch ist, notwendig. Die Ironie bedient sich der Technik der Bedeutungsumkehr und ist ein Mittel, um etwas auszudrücken.
Sarkasmus: Bezeichnet beißenden Spott oder Hohn. Sarkasmus kann ironisch ausgedrückt werden, wenn das Gegenteilige gesagt wird. Allerdings kann er auch vollkommen frei von Ironie sein. Sarkasmus ist – im Gegensatz zur Ironie – keine Technik, sondern eine Absicht der Aussage. Diese soll den Empfänger klar verhöhnen sowie verspotten. Das Gemeinte kann hierbei direkt oder indirekt ausgedrückt werden.
Zynismus: Beschreibt im Gegensatz zu Ironie und Sarkasmus eine Art Geisteshaltung. Zynismus ist keine Technik, sondern eine Lebenseinstellung. Ein Zyniker verwirft zentrale Normen und Moralvorstellungen der Gesellschaft und macht sie lächerlich. Zynismus ist so eine Charaktereigenschaft. Wer die Werte anderer Personen lächerlich macht, verletzt und verspottet diese bewusst. Zynische Bemerkungen können aber sarkastisch und ironisch sein, weshalb die Unterscheidung im Einzelfall schwierig ist.
Quelle: http://wortwuchs.net/stilmittel/sarkasmus/
Unterschied zum Sardonismus: Sarkasmus wird auch häufig mit Sardonismus verwechselt. Beide sind Formen des Spottes. Während aber der Sarkasmus bissig und höhnisch ist, kommt der Sardonismus grimmig daher und verrät einen gewissen Schmerz.
Quelle: http://sarkasmus-ironie-zynismus.de/sarkasmus/
Ich hatte tatsächlich Sarkasmus mit Sardonismus verwechselt.
Wieder was gelernt.












