Lieber Tim Mälzer,
es ist an der Zeit. Wir wissen, wer Sie sind. Wir haben Sie beobachtet. Man ließ unserer Organisation zukommen, dass Sie, wie es in “Fachkreisen” genannt wird, “kochen”. Manche “Fachkreise” meinen, unsere Organisation “benutze” “Anführungsstriche” “falsch”. Aber das tut nichts zur Sache. Herr Mälzer, bleiben Sie jetzt ganz ruhig. Wir bitten Sie bei der Betrachtung dieses Bildes weder schnell, noch sauer, noch eine Wurst zu werden. Sehen Sie genau hin, Herr Mälzer, nein, dieser farbenfroher Haufen ist kein Gemisch aus Kieselsteinen, Asche und der Fantasie aller CDU-Mitglieder. Es ist ein Gericht, das nur aus Fleischwurst, Zwiebel und Öl besteht. Herr Mälzer, was gesehen wurde, wird nie mehr ungesehen. Herr Mälzer, wir machen Ihnen ein Angebot. Unsere “Organisation” (Praktikantin Johanna fragen, ob “...” diesmal richtig gesetzt) hat bald ein geheimes Treffen in Hamburg, genauer, eine Koch- und Leseshow am 18.01. im Nochtspeicher Hamburg, zu der sich nur die schönsten und intelligentesten Menschen Tickets kaufen können. Aber Sie, Herr Mälzer, werden eingeladen. Von uns. Wir wollen, dass Sie uns zusehen, dass Sie probieren, dass Sie mit uns kochen. Während unserer Show werden wir Ihnen zwei Pillen reichen, eine rote und eine blaue. Das wird Ihre letzte Chance. Danach gibt es kein Zurück. Nehmen Sie die blaue Pille, dann endet die Geschichte, Sie wachen in Ihrem Bett auf und Sie glauben, dass es so etwas wie die schnelle, saure Wurst überhaut nicht geben kann. Nehmen Sie die rote Pille, bleiben Sie hier im Ekelland und wir werden Ihnen zeigen, wie tief die Kotze hockt. Und danach gehen wir uns ordentlich neben das Parkett parken, Herr Mälzer. Dieses Schreiben ist offiziell. Daher bitten wir alle unsere Organisationsmitglieder dieses Schreiben Tim “Mälzer” zukommen zu lassen. Herr Mälzer. Wir erwarten Sie. Guten Hunger! (Johanna, sind die Anführungszeichen so richtig gesetzt? Brief bitte NICHT abschicken, bevor nicht kontrolliert und Notizen gelöscht. Danke!)









