„Du bist zu viel.“ Ein Satz.
Klein.
Giftig.
Etwas in mir wurde kalt.
Ich wurde leiser.
Weniger.
Nur damit jemand bleibt.
Das Dämmerlicht fragt nicht.
Es hört nur zu.
seen from Netherlands
seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from Netherlands
seen from T1
seen from Russia
seen from United States

seen from Paraguay

seen from United States

seen from Slovenia
seen from United States
seen from China

seen from Australia
seen from China
seen from United States
seen from Poland

seen from United States

seen from United States
seen from China
„Du bist zu viel.“ Ein Satz.
Klein.
Giftig.
Etwas in mir wurde kalt.
Ich wurde leiser.
Weniger.
Nur damit jemand bleibt.
Das Dämmerlicht fragt nicht.
Es hört nur zu.
Ihre Worte sind splitter und trotzdem Brücken.
Ich lächle nicht, ich warte nur.
Bis der Tag mich wieder vergisst.
In mir sieht es aus wie ein Zimmer nach einem Sturm. Alles steht noch an seinem Platz und trotzdem fühlt sich nichts mehr richtig an.
Da sind Gedanken, die sich wie Rauch in jede Ecke festsetzen, Gefühle, die gleichzeitig brennen und erfrieren.
Und irgendwo dazwischen, all dem Chaos, sitzt eine Version von mir, die einfach nur müde ist, ständig so zu tun, als wäre alles unter Kontrolle.
In mir wohnen viele Gegensätze. Ich vermisse Menschen, während ich sie gleichzeitig wegstoße. Ich sehne mich nach Nähe, aber bekomme Angst, sobald sie echt wird.
Ich will gehalten werden und verschwinde trotzdem, wenn mich jemand zu lange ansieht.
Manchmal fühlt sich mein Herz an wie ein überfüllter Bahnhof.
Zu viele Ankünfte, zu viele Abschiede, zu viel Lärm und kein einziger Zug, der wirklich bleibt.
Und nachts, wenn alles still wird, wird es in mir erst richtig laut. Dann kommen Erinnerungen zurück, die Zweifel, die Sehnsucht, dieses unerklärliche Ziehen in der Brust, als würde etwas in mir fehlen, das ich niemals benennen konnte.
Die schlimmste Wahrheit ist aber, ich erkenne mich selbst kaum wieder, weil ich gleichzeitig lieben und fliehen will, heilen und zerstören, gefunden werden und verschwinden.
Und vielleicht sieht es genau deshalb so dunkel in mir aus, weil ich jeden Tag versuche ein Licht für andere zu sein, während ich mich selbst langsam in Schatten verliere.
@eponomasie #eigenes