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Vater???
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Immer dieser Druck perfekt sein zu müssen, dem ich nicht gerecht werden kann. Diese ideale, in die ich niemals passen werde. Dieser Schmerz, den ich trage, alleine, für immer. Diese Einsamkeit die mich langsam zerfrisst.
Borderline – Der unaufhörliche Selbstmord im Kopf
Ich zerfalle. Stück für Stück, Atemzug für Atemzug. Mein Geist ist ein blutiges Schlachtfeld, zerrissen von Gedanken, die mich zerreißen, zerfetzen, bis nichts mehr übrig ist. Es gibt keinen Frieden. Nur diesen endlosen, gnadenlosen Sturm aus Schmerz und Wahnsinn, der mich auffrisst — von innen heraus.
Gefühle sind tödliches Gift. Liebe ist Verrat, Nähe Folter. Vertrauen ist ein Witz, den ich mir selbst ins Gesicht schleudere, bevor es jemand anderes tut. Die Angst, verlassen zu werden, zerreißt mich bis auf die Knochen, frisst mich auf, macht mich zu einer leeren Hülle, kalt und zerbrochen.
Mein Kopf schreit, brennt, explodiert. Stimmen zerfetzen mich, reißen mich auseinander, bis ich nicht mehr weiß, wer ich bin. Nur Schmerz, Hass, Leere — ein Schatten, der sich selbst zerstört, gefangen in einem Teufelskreis aus Wahnsinn, der kein Ende kennt.
Einsamkeit ist Mord. Sie erdrückt mich, saugt jeden Funken Leben aus mir heraus und lässt mich ersaufen in einer schwarzen, endlosen Leere, die mich zerquetscht wie Glas. Jeder Atemzug ist Qual. Jeder Gedanke ein Messer, das immer tiefer in meine Seele schneidet.
Ich bin ein Wrack, ein zerbrochener Geist, verloren im Nichts. Borderline ist keine Krankheit — es ist ein ewiger Selbstmord, ein unaufhörliches Sterben im eigenen Kopf, brutal, gnadenlos, ohne Rettung.
wenn ich innerlich zerbreche sieht man das nicht an tränen sondern daran dass ich mich leise und still von der welt entferne nicht weil ich niemanden mehr mag sondern weil mir alles zu laut zu nah zu viel geworden ist ich ziehe mich zurück selbst von den menschen die ich am meisten liebe nicht aus kälte sondern weil ich ihre nähe nicht mehr ertragen kann wenn in mir alles zerfällt ich vergrabe mich in arbeit nicht um mich abzulenken sondern um irgendwo noch ein bisschen kontrolle zu spüren während in mir längst chaos herrscht ich rede weniger nicht weil ich nichts zu sagen hätte sondern weil jedes wort kraft kostet die ich kaum noch habe ich gehe erschöpft durch den tag egal wie viel schlaf ich bekomme weil mein kopf nicht abschaltet mein herz nicht zur ruhe kommt der druck macht mich reizbar nicht weil ich schwierig bin sondern weil ich schon zu lange zu viel trage was mir früher kraft gegeben hat fühlt sich plötzlich leer an ich fahre manchmal ziellos durch die gegend nicht um irgendwo anzukommen sondern um kurz zu entkommen in meinem kopf ist ein labyrinth aus gedanken aus dem ich keinen ausweg finde zweifel drehen sich im kreis immer wieder immer tiefer ich verschließe mich nicht weil mir niemand etwas bedeutet sondern weil ich nicht weiß wie ich mich zeigen soll ohne dabei zu zerbrechen und wenn mich jemand fragt wie es mir geht sage ich mir geht’s gut nicht weil es stimmt sondern weil es einfacher ist als zu erklären was sich nicht erklären lässt tief in mir trage ich einen schmerz den ich niemandem zumuten will ich schütze nicht mich ich schütze die anderen vor dem was in mir brennt ich schweige ich funktioniere und trotzdem bin ich für andere da ich helfe ihnen ihren weg zu finden während ich selbst langsam im eigenen schatten verschwinde nicht weil ich muss sondern weil ich es so gelernt habe ich liebe selbst dann wenn ich selbst kaum noch liebe spüre und vielleicht ist genau das diese stille form der depression die man nicht sieht weil sie sich hinter einem lächeln versteckt hinter stärke die nur gespielt ist hinter einem ich das einfach weitermacht obwohl es längst nicht mehr kann..
Immer wieder wenn ich mich verletzt fühle oder ich enttäuscht werde, fühlt es sich so an, als ob ich meinen Scherben haufen wieder allein zusammenkleben muss.
Leider vergesse ich jedes mal ein Stück…
Ich liebe diesen Menschen, den ich in dir gesehen habe immer noch, auch wenn du mir gezeigt hast, dass du nicht dieser Mensch bist...
- otkrovennoxm
Meine Gedanken kleben an mir
wie nasse Kleidung.
Schwer.
Kalt.
Ich will mich finden
meine eigene Stimme hören,
ohne dass sie durch fremde Herzen
gefiltert wird.
Doch jedes Mal, wenn mir jemand nahekommt,
beginne ich zu verschwimmen.
Ich passe mich an,
werde weicher an den Rändern,
verliere meine Ecken,
bis ich mich selbst
nicht mehr klar erkenne.
Bindung fühlt sich dann nicht wie Nähe an,
sondern wie ein leises Auflösen.
Als würde ich mich opfern,
um nicht verlassen zu werden.
Und wenn ich alleine bin,
tut es weh.
Aber wenigstens
bin ich ganz.
Vielleicht habe ich keine Angst vor Menschen.
Vielleicht habe ich Angst davor,
dass ich mich in ihnen verliere
bevor ich mich selbst
überhaupt gefunden habe.
Ich verstehe was es bedeutet krank zu sein. So krank, dass man nicht erkennt wie krank man selbst ist. Vor lauter Schmerz versucht alles zu verdrängen. Sich selbst so sehr hasst wie niemanden sonst. Nichts fühlt außer Leere. Die Leere versucht zu füllen. Alles versucht um ein guter Mensch zu sein. Du erkennst nach jedem Versuch das sich nichts ändert. Die Leere bleibt, das Gefühl nichts Wert zu sein, allein zu sein. Einsam, nicht gut genug, niemals. Hilfe anzunehmen ist nicht leicht. Es ist dennoch der einzige Ausweg.