Kinder wählen Wolbergs!
Regensburg - Der Kommunalwahlkampf in Regensburg geht in die heiße Phase. Alle Welt fragt sich: wer wird Oberbürgermeister dieser schönen Stadt? Der tolle Familienvater Joachim Wolbergs (SPD) oder der tolle Familienvater Christian Schlegl (NPD CSU)? Oder eine/r der sieben anderen Kandidatinnen und Kandidaten, die aber sonst niemanden kümmern und die wir an dieser Stelle auch ignorieren.
Alles deutet auf einen haushohen Sieg von Wolbergs hin, der sich mit der Agentur Platzl 2 einen wahren Erfolgsgaranten ins Haus geholt hat. Die haben bekanntlich schon Christian Ude haushoch zum Ministerpräsidenten von Bayern Pensionisten gemacht.
Zahlreiche Initiativen unterstützen Wolbergs bereits: Migranten wählen Wolbergs, Arbeitnehmer für Wolbergs, Künstler wollen Wolle, Anja Wolbergs liebt Wolli, Ameisenbären für Wolbergs, romani morti castrae reginae sunt eligere wolbergum (Initiative der toten Römer, die Regensburg gegründet haben).
Heute kam eine weitere, gesellschaftlich unheimlich wichtige Gruppe hinzu: Kinder. Der Zentralrat der Regensburger Kinder hat heute erfolgreich die Wahlkampagne "Kinder wählen Wolbergs" gestartet. Wir konnten im Zuge dessen ein paar O-Töne einfangen, warum die Kinder Wolbergs wählen:
Horst-Kevin (3 1/2): "Kacka wucku ducku... hala walla kau kau." (dt.: "Ich kenne Joachim Wolbergs schon sehr lange. Er vereint Wirtschaftskompetenz und soziales Gewissen wie kein anderer. Ich finde er sollte Oberbürgermeister werden.")
Melanie-Chantal (2): "Abilabikikikiki. Hulla, halla, hallo. Papa, Mama aua." (dt.: "Herr Wolbergs ist genau der richtige für diese Stadt. Er steht für eine moderne Familienpolitik.")
Schalke (04): "Ole ole ole ola, ole ole ola. Höhöhö, oleeeeeeé." (dt.: "Wir brauchen einen Oberbürgermeister in der Stadt, der sich auch um die sozial Schwachen kümmert. Zum Beispiel um mich. Mir muss dringend jemand die Windel wechseln, weil auch ich mehr Zukunft brauche.")
Simone-Virginia (1 1/4): "Bäääääääääääääääääääää, iiiiieeehe bääääää." (dt.: "Nur Joachim Wolbergs vermag die gesellschaftlichen Diskrepanzen und Widersprüche von einem objektiven Standpunkt aus zu betrachten und im Allgemeinen, aber auch im Einzelnen, tragfähige Entscheidungen zu treffen, die in letzter Konsequenz Verwertungszwänge der kapitalistischen Gesellschaft aufzuheben imstande sind.)
Norbert H. (67): "Sacklzement zefix halleluja. Ja, verfluachta Henadreg oreidiga. Oschloch grintigs, saubelds. Wo kemaran do hi, wenn ma do hikemman, wo ma hikemma wolln, oba ned hikemma dadn, wenn ma hikemma wolln dadn. Schupfabrunzn deppade." (dt.: "Ich bin der Beste!")
Bei soviel Euphorie dürfte Wolbergs der Sieg kaum noch zu nehmen sein.
(Anm. d. Redaktion: Auf Bilddokumente mussten wir leider verzichten. Die sind alle beim Edathy auf dem Laptop.)











