Dolomiti - Dolomiten
Passo Rolle m. 1984 - Baita Segantini
Rollepafs 1984 m - Schutzhaus Segantini

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Passo Rolle m. 1984 - Baita Segantini
Rollepafs 1984 m - Schutzhaus Segantini
August 2025 - Schutzhaus Waidäcker
Der 129. Stammtisch führte uns wieder einmal ins Schutzhaus Waidäcker – ein altbekannter Ort, den wir zuletzt im März 2019 (Stammtisch Nr. 52) besucht hatten.
Schon beim Ankommen fiel der wunderschöne Gastgarten ins Auge: üppig bepflanzte Blumenkisterln und schattige Plätze unter alten Kastanienbäumen – ein echtes Schmuckstück. Kein Wunder also, dass der Garten bestens besucht war. Zum Glück hatten wir reserviert, denn wir ergatterten den letzten freien Tisch. Unser Urteil: einer der schönsten Gastgärten Wiens!
Auch kulinarisch konnte das Schutzhaus überzeugen. Die Speisen waren nicht nur köstlich, sondern auch liebevoll auf hochwertigem Geschirr – darunter Gmundner Keramik – angerichtet. Serviert wurden Klassiker wie Backhendl im Korb, gebackener Emmentaler und Hühnerschnitzel. Zwei Mal wurde auch das Jägerpfandl mit Eierschwammerln bestellt. Unser lieber MC ließ es sich natürlich nicht nehmen, die traditionelle Frittatensuppe als Vorspeise zu wählen.
Die Stimmung war bestens, alle wurden satt und rundum zufrieden. Gegen 21 Uhr rundeten wir das Mahl mit einer Runde Schnaps ab. Der charmante Kellner, mit dem typisch wienerischen Schmäh ausgestattet, stellte die alles entscheidende Frage: „Die guten oder die Bauernschnäpse?“ – Wir entschieden uns (im Nachhinein nicht ganz weise) für die Bauernschnäpse – Zirbe und Heidelbeer –, die leider wenig Trinkfreude bereiteten.
Für den letzten Drink des Abends zog es uns noch ins urige Innere des Schutzhauses, das mit seinem gemütlichen Ambiente erneut punktete. Dort testeten wir – nun etwas schlauer – den „guten“ Schnaps: Alte Zwetschke, Apfel und Enzian hielten, was der Kellner versprochen hatte. Ein wahrer Genuss am Gaumen – auch wenn sich das mit 5–6 Euro pro Stamperl im Preis widerspiegelte.
Fazit: Ein rundum gelungener Stammtisch in einem herrlichen Ambiente mit sehr guter Küche. Definitiv ein Ort, an dem man nicht nur mit Freunden, sondern auch bestens mit der Großmutter einkehren kann.
Anwesend: MC, Lexi, Sarah, Amici, Stefan, Luki, Thomas, Lucy
www.schutzhaus-waidäcker.at/
August 2024 - Schutzhaus Zukunft
Neuerlich wanderten wir ins legendäre Schutzhaus Zukunft auf der Schmelz. Auch der zweite Besuch in dieser Institution des wiener Kleingartenlebens war angenehm und zufriedenstellend. Der aufgeweckte Kellner versorgte uns souverän und zuverlässig mit viel Wiener Schmäh und ebensovielen Getränken. Nach diesem gelungenen Abend mit gutem Essen können wir 8/10 Kleingartenzwerge vergeben.
Anwesend: Alex M., Luki,Simone,Sarah,Chrisi, Angelina,Amber, Flo,Lucy, Stefan, Thomas, Fav
www.schutzhaus-zukunft.at/
👉 Überraschungs‑Tipp
Juni 2022 - Großes Schutzhaus Rosental
Nachdem wir beim Mai-Stammtisch schon den 14. Bezirk beehren durften, führte uns der Juni-Stammtisch erneut nach Penzing. Dieses Mal auf den Satzberg, oberhalb des Dehneparkes und gleich neben den Steinhofgründen gelegen, ins große Schutzhaus Rosental.
Am Rande der Großstadt werden die Gäste laut Homepage seit 1904 mit klassischer und gepflegter österreichischer Küche bewirtet. 2018 wurde das Schutzhaus neu übernommen und renoviert. Im Innenbereich des Schutzhauses gibt es jetzt einen Hochzeitssaal, der allerdings vom Design her eher an eine Jugo-Disko erinnert. Ansonsten gibt es noch einen urigen Raum im klassischen Schutzhaus-Look.
Wir saßen bei herrlichem Wetter und 24 Grad auf der Terrasse und durften den herrlichen Weitblick Richtung 13. Bezirk genießen. Als Speisen wurden ausgelöstes Backhendl, Cordon-Bleu, Hühnerschnitzel, Solo-Spargel und Apfelstrudel mit Vanillesauce ausgewählt. Es gab wenig auszusetzen – stabile und gute Wiener Küche. Fassbier gab es von Starobrno und Gösser.
Unser derzeit jüngstes Stammtisch-Mitglied, Baby J aka Jonathan Rosinger, feierte sein Stammtisch-Debut. Neu-Papa Rosi lud die Runde als Einstand auf eine Runde Zirbenschnaps ein.
Die Kellner waren nett, es hätte das eine oder andere allerdings ein bisschen schneller serviert werden können. Auf die zum Cordon bestellten Pommes vom MC wurde vergessen. Dies wurde allerdings durch 6 cl Schnäpse (statt der üblichen 2 cl) wieder gut gemacht.
Zur Sperrstunde um 22.00 Uhr setzte sich der Kellner noch 2 Minuten zu uns, und lud die Runde auf einen Marillenschnaps ein. Ein schönes Ende.
Um 22.15 setzte dann ein heftiges Gewitter ein, was den Stammtisch endgültig auflöste. Alle eilten, schon leicht angetropft, nach Hause.
Ein gelungener Juni-Stammtisch. (Der Bürgermeister)
Es werden diesmal 4 von 5 Wildschweinen vergeben
Fazit: - sehr schöner Weitblick - Spielplatz für Kinder vorhanden - die Speisen waren sehr solide
https://www.schutzhaus-rosental.at/
Anwesend: MC, Amici, Floh, Amber, Rosi, Jonathan R., Alina, Ursi, Leni, Alex
September 2021 - Restaurant Heuberg (ehemals Schutzhaus am Heuberg)
Um auch den Heuberg und seine gebotene Gastronomie endlich komplett abhaken zu können wählten wir für den Septemberstammtisch das Restaurant Heuberg aus. Es war jedoch ein Experiment, denn das Restaurant wirbt sowohl mit indischer Küche, als auch mit österreichischer Hausmannskost. Wir waren gespannt ob das gut gehen kann und testeten also die indisch-österreichische-Fusion-Küche am Heuberg.
Das Lokal hat einen sehr netten Gastgarten mit ein wenig Ausblick über Wien und mehrere Innenräume, in welche wir uns aufgrund der kühleren Herbsttemperaturen setzten. Leider war der Raum in dem wir sitzen durften, nicht besondern Vorteilhaft eingerichtet. Kurzum, jeder professionelle Innenarchitekt hätte sich wohl sofort in den Gastgarten gesetzt, um nicht dieses “Kunstwerk” der Ungastlichkeit einen Abend lang auf sich wirken lassen zu müssen.
Der Chef des Hauses, ein indischer Wiener namens Sridharan Bhashyam (genannt Roger) bediente uns mit indischer Langsamkeit, jedoch immer freundlich und stets bemüht. Mehr Servicequalität findet man vermutlich auch ein keinem einzigen Schutzhaus am gesamten indischen Subkontinent. Wir ließen ihn also walten und schalten und genossen unsere Getränke.
Bei der Essensauswahl tat sich manch Stammtischler schwer, denn es gibt im Restaurant Heuberg eine riesige Auswahl an österreichischer Küche und dazu noch eine großartige Auswahl an original indischen Gerichten. Die meisten wählten indisch, denn so oft bekommt man das nicht serviert am Stammtisch.
Mit den Speisen waren dann alle eigentlich sehr zufrieden und auch die Portionsgrößen waren wirklich ausreichend. Auch das Wiener Schnitzel war solide Wirtshauskost und somit waren alle mit ihren Speisen zufrieden.
Aufgrund des mangelnden Geschmacks bei der Einrichtung, der indischen Servicequalität und des dann doch sehr schmackhaften Essens vergeben wir 6 von 10 Currytöpfen. Fazit: Man sollte das Gasthaus definitiv im Sommer besuchen um gute indische Gerichte im netten Gastgarten genießen zu können.
Als Highlight gab es noch die Auslieferung der letzten Bestellungen der “modernen Hausfrau” inklusive einer Erdmännchenlampe.
https://restaurant-heuberg.at/
Anwesend: Lexi, Flo, Amber, Richi, Aneglina, Emilia, Lucy, Michaela, Simone, Fav
September 2020 - Schutzhaus am Ameisbach
Im September ist oft der letzte Stammtisch des Jahres, an dem man noch einmal draußen sitzen kann und den Spätsommer genießen darf. Diesmal war es unglaublicherweise der erste Gastgarten-Stammtisch des Jahres. Das zeigt, dass der Klimawandel heuer wohl eine Pause macht und wir eine verregnete Schanigartensaison zu beklagen haben. Es war auch diesmal kein lauer Spätsommerabend, sondern eher schon ein frischer Herbstabend. Aber trotzdem blieben die tapferen Stammtischler, die sich im Schutzhaus am Ameisbach (1140 Wien) eingefunden haben, bei ihrem Entschluss den großen Garten des Schutzhauses auszunützen. Es war diesmal einer der kleinsten Stammtische in der Geschichte dieser Tradition. Einige sehr späte Absagen oder freches Nichterscheinen dezimierte die Stammtischrunde kurz vor und nach 19 Uhr auf ein gutes halbes Dutzend.
Lediglich 7 1/2 Personen haben sich letztendlich heraufbequemt, auf den Hügel über Breitensee und konnten eine wunderbare Aussicht genießen. Am Ameisbach entstanden übrigens die ersten Wiener Schrebergärten und dementsprechend urig und authentisch ist auch das riesige Schutzhaus des Kleingartenvereins.
Der 70. Stammtisch unserer Runde wurde dem Wetter entsprechend ehr kurz gehalten, aber auch in der Kürze kann genügend Würze für einen lustigen Abend liegen.
Lustig war auch das “Service” durch einen Kellner, den einige vermutlich noch aus seiner früheren Karriere als Chefkellner im Kongressbad kennen. Burgi, ein echtes Wiener Original, dem Alkohol sichtlich nicht abgeneigt und nie um eine unklare und verworrene Aussage verlegen, sollte also unsere Bedienung Schrägstrich Unterhaltung für den Abend sein. Man hatte schon zu Beginn eine leichte Vorahnung, dass es heiter bis traurig werden könne mit dem guten Burgi. Nach anfänglichen raschen Getränkelieferungen wurde das “Service” immer lascher und war letzten Endes, mehr ein Bedienen nach Lust und Laune, als ein gewissenhaftes Bewirten. Burgi erzählte auch immer mehr aus seinem patscherten Leben und warum genau er nicht mehr im Kongressbad kellneriere war am Ende des Abends auch nach mehreren Erklärungen nicht allen klar geworden. Aber es hatte mit einer Frau und einem Freund vom Burgi zu tun, soviel stand fest. Oder auch nicht.
Man darf sich im Schutzhaus am Ameisbach keine Haute Cuisine erwarten, aber schlecht war das Essen auch keinesfalls. Einige Speisen schmeckten besser als Andere, aber das ist wohl überall so. Alles in Allem war es eine solide Leistung der Küche mit wenigen Abschlägen bei der Fleischqualität.
folgende Speisen wurden eingenommen:
Alt Wiener Suppentopf (klein und groß) - gut, aber zu wenig Fleischeinlage
Backhendlsalat
Alt Wiener Backfleisch - gut, aber das Fleisch etwas flachsig
Cordon Bleu mit Pommes und Mayo (und 1x mit Ketchup)
SpareRibs (kleine Portion) - etwas trockenes Fleisch, dafür eine riesige Portion
gebackene Apfelspalten
Die Getränke waren eigentlich durchwegs gut. Das Bier vom Fass klassisch gut (Puntigamer und Staro), der Schankwein dem Preis (1,80€) entsprechend in Ordnung und das SodaHimbeer auch solide. Die Schnapsauswahl beschränkte sich auf das Übliche (Marille, Williams, Haselnuss), welches aber auch gut genießbar war.
Die Preise im Allgemeinen, sind im Schutzhaus fair und der Qualität entsprechend angemessen. Man kann sich also nicht beschweren.
Die Punktevergabe:
Essen: 6/10 Burgis
Getränke: 8/10 Burgis
Service: nicht bewertbar
Ambiente: 9/10 Burgis
ergibt gesamt 7,66 / 10 Burgis
Wir empfehlen das Schutzhaus also jedem, der auf urige Atmosphäre mit einem herrlichen Ausblick über den Westen Wien steht. Man kann dort auch gut Essen aber darf sich keine Offenbarung im kulinarischen Sinne erwarten. Schutzhaus eben.
Anwesend: Lexi, Ursi, Marlene, Amber, Floh, MC, Amici (spät), Fav
https://www.schutzhaus-ameisbach.at/
März 2019 - Schutzhaus Waidäcker
Lukis Geburtstagsstammtisch (ohne Luki)
Wir setzten unsere Wilhelminenbergrunde fort und haben den Märzstammtisch im Schutzhaus Waidäcker verbracht. Das seit 1916 bestehende urige Schutzhaus in der Kleingartensiedlung Waidäcker entzückte uns vor allem durch seine wirklich authentische Einrichtung und tolle Lage. Eingebettet zwischen Kleingärten verfügt das Schutzhaus über einen, auch im Winter einladend aussehenden, Gastgarten (inklusive Bienenstöcken) und in Holz gestaltete Gasträumlichkeiten.
Vorab gab es eine kleine Geburtstagsrunde zu Ehren des Lukas G. Schächter am neuen Grundstück der Familie Schächter am Schafberg. Das Geburtstagskind durfte dann natürlich auf seiner eigenen Party bleiben und die Stammtischrunde zog einen Berg weiter.
Am Wilhelminenberg angekommen bezogen wir den Nichtraucherraum in angemessener Mannstärke und konnten die besonders nette Atmosphäre quasi schon mit dem ersten Schluck Bier aufsaugen. Detailreiche, liebevolle Einrichtung und klassischer Schutzhauscharme sind das Um- und Auf eines Schutzhauses, und beides war in Hülle und Fülle vorhanden.
Sowohl Kellner, als auch Schankkraft schienen ein eingespieltes Team zu sein, wodurch keine Kehle lange trocken blieb. Bier und andere Getränke schmeckten vorzüglich und auch die Preise waren allgemein völlig in Ordnung.
Das Essen wurde von uns als wirklich gut empfunden (z.B.: überbackener Toast, Kärntner Kasnudeln, Beef Tatar oder verschiedene Fleischgerichte), lediglich die Bärlauchknödel ließen die Meinungen auseinandergehen. Die Knödel waren keinesfalls schlecht, aber vielleicht zogen sie doch eine Läge zu viel im Topf, was an der Bissfestigkeit etwas zu spüren war.
Die Schnapskarte ließ jedoch keine Wünsche offen und die Auswahl viel uns wirklich schwer, denn es gab sowohl über 10 normale Brände als auch mindestens ein Dutzend Edelbrände in der höheren Preiskategorie zu entdecken!
Alles in allem war es wiedermal ein gelungener Stammtisch in einem wirklich sehr netten klassischen Wiener Schutzhaus. Vermutlich wäre es bei Gartenbetrieb im Sommer noch eine Stufe höher zu stellen, aber vielleicht kommen wir ja nochmal dazu das Schutzhaus Waidäcker auch im Sommer zu besuchen.
http://www.schutzhaus-waidaecker.at/wb/
Anwesend: Thomas, Stefan, Oli, Ursi, Alex-Marc, Richi, Simone, Joni, Alina, Rosi, Amici, Flo, Amber, Angelina, Fav