Jedes Ding bei seinem wahren Namen nennen
Der Titel steht. Und die Selbstsicherheit wankt.
Es war vor einer Ewigkeit, als ich von meinem Buch erzählte. Danach schwieg ich darüber. Doch nur weil nicht mehr darüber geschrieben wurde, heißt das noch lange nicht, dass es nicht fertig geschrieben wurde. Das wurde es nämlich. Fertig. Ich übrigens auch. Fix & Fertig. Schreiben ist Bluten. Doch schreiben allein reicht noch nicht. Das Kind braucht einen Namen. Wobei es diese Beschreibung vielleicht nicht so ganz trifft. Kindernamen finden muss einfacher sein. Um Welten. Schwerer kann es nämlich nicht sein. Schwerer kann nur wenig sein. Nicht nur, dass dieses eine Buch einen Titel möchte. Es ist schließlich Auftakt für eine Trilogie. Und die braucht auch einen Namen. Mit Wiedererkennungswert. Passend zum Genre. Und zur Zielgruppe. Originell. Und alles andere halt auch, was die Suche noch zusätzlich erschwert. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie einfallslos man wird, wenn die einzigen vernünftigen sechs Vorschläge schon lange gestrichen wurden. Man kann sich auch gar nicht vorstellen, wie oft man sich selbst ein und denselben Vorschlag als neue Idee verkaufen möchte und wie oft man ebendiesen erneut durchstreichen kann.
Irgendwann aber war der Titel gefunden. Und der steht. (Bis mir etwas Besseres einfällt.)
Evanna Athos und die Zeiten der Macht.











