Tag 34 Was passiert eigentlich bei der OP?
Das Wochenende war dieses Mal ziemlich ruhig (Außer das ich mich sehr über den ersten Saisonsieg meiner Jungs gefreut habe 😉👍) Freitag und Montag habe ich fleissig meine Physiotermine wahrgenommen, aber sonst fiebere ich nur dem Kontrolltermin am Mittwoch entgegen. Kurz erwähnen will ich aber noch, dass ich Montag mal die Idee hatte, alleine ein paar Lebensmittel einzukaufen. Oh man…so lange war ich noch nie unterwegs und mit den Gehhilfen ist alleine einkaufen so gut wie unmöglich. Ich habe kurzer Hand den Einkaufswagen als “Rollator” umfunktioniert und so ging es dann einigermaßen!
Da es sonst aber wie gesagt ruhig war, will ich das mal nutzen um zu schildern was bei meiner Kreuzband-OP eigentlich gemacht wurde.
Das ganze ist ein Athroskopischer Eingriff. Erst wird mit einer Kamera ins Knie geschaut und dabei festgestellt ob neben dem Kreuzband noch Knorpel, Minisken oder andere Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ich hatte Glück und “nur” das vordere Kreuzband war gerissen. Danach wird die Kreuzband-Plastik aus einer Körpereigenen Sehne gefertigt. Bei mir wurde dafür die Semitendinosus-Sehne genommen. Diese geht vom oberen Teil des Unterschenkels in den Oberschenkel. Sie ist 8-9mm breit, ca. 24-27 cm lang und wird dann öfter übereinander gelegt und mittels zweier sich selbstauflösender Schrauben in einem Sehnenanker verschraubt. An diesen Stellen wächst das neue Kreuzband in den Knochen ein und nach 1-2 Jahren haben sich die Schrauben dann aufgelöst.












