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Pnasty proudly presents ZAZ3 ! Go hit @kingshitmag for duh homie and mega fams part @jordanzazula aka self proclaimed " SWITCH GAWD BITCH " which he replied when asked what was up with all the nollie wear on his scraper. KILL....ING....IT !!! Weeeeow !! RERE: @dinkchat #skateboarding #zone3 #dinkchat #nicehat #patpat #kingshit #hardaf #zonep #doodledee #shitzone (at Shit, Zanjan, Iran)
The Dark Side of the Orga
“ Als Geheimdiplomatie bezeichnet man diplomatische Verhandlungen zwischen Staaten, die geheim gehalten werden “
Ach was! Diese Definition von Geheimdiplomatie krempelt mein komplettes Weltbild um! Wikipedia ist immer wieder für eine Überraschung gut.
“Schöne Sache, aber wie hilft mir das nun weiter?” mag sich der ein oder andere fragen, doch halt! Etwas in der Überschrift regt einen Gedanken an, in welche Richtung das laufen könnte. Hoffentlich. Und nein Orga steht hier nicht als Abkürzung für Organ weswegen die kontroverse Diskussion um die Organtransplantation von dunklen Raucherlungen hier nicht hingehört. Orga- im gängigen Sprachgebrauch für Freizeitaktivitäten- beschreibt die Gruppe an Menschen die sich um das Organisatorische kümmern. Organisation ist vorerst einmal der Vorgang der dafür sorgt, dass eine Veranstaltung ohne Störungen von Statten gehen kann. Die Organisation des Spielablaufs ist ein separater Teil davon. Airsoft wird ohnehin meist nicht auf einer derartig professionellen Ebene betrieben, dass die Organisatoren jeweils separate Gebiete behandeln, sondern meist alle Gebiete selbst abarbeiten. Der Vollständigkeit halber sei aber erwähnt welchen Teil ich hier meine- eben jene Organisation des Spielablaufs.
Warum wird nun im Hinblick auf eine eigentlich neutrale Instanz des Events über Geheimdiplomatie gesprochen. Aus dem normalen Verständnis des Wortes “Diplomatie” ist richtigerweise der Fakt enthalten, dass dafür meist 2 oder mehrere Parteien beteiligt sind.
“An sich ist es für Diplomatie typisch, dass sie nicht-öffentlich abläuft, denn die Gefahr, dass einer der Verhandlungspartner sein Gesicht oder das Vertrauen anderer Staaten verliert, wenn bekannt wird, zu welchen Zugeständnissen er im Verhandlungsfall bereit ist, ist groß.”
Das bringt mich zu meinem Gedankengang mit wem, wie und warum die Eventorga im Sinne von Geheimdiplomatie agiert. Sollte sie das oder sollte es abzulehnen sein?
Ich will versuchen die Frage ausreichend zu behandeln in dem ich zuerst einmal die Begriffe dieser “Definition” näher betrachte.
1. Staaten/Fraktionen
Ja, das ist natürlich ein Begriff der relativ zentral für das Thema ist. Dem geneigten Leser dürften diese Worte geläufig sein, mehr noch, er sollte sich darunter etwas vorstellen können. Hier sei diesen Lesern nun die Möglichkeit gegeben diesen Abschnitt zu überspringen. _____________________________________________
Für diejenigen die das hier noch lesen: Schön dass ihr euch entweder weiterbilden wollt oder einfach nicht aufhören könnt zu lesen. Bevor wir in inter-,intra- und supranationale Politik einsteigen möchte ich mich hier gleich auf die Fraktionen beschränken. Die Teilüberschrift soll nur zur Orientierung dienen wo wir uns gerade befinden. Als Fraktion fasse ich eine abgeschlossene Zahl an Spielern zusammen, die innerhalb einer bestimmten Form der Struktur Ziele erfüllt, die für den Sieg gegenüber der jeweilig Anderen nötig sind. Diese Ziele sind unterschiedlicher Natur und können gleichzeitig oder in einer festen Reihenfolge abgearbeitet werden. Es ist für meine Abhandlung ebenfalls sehr zuträglich, wenn man hier davon ausgeht, dass niemand in der Fraktion wissentlich negativ gegenüber den Mitspielern handelt. Markenzeichen einer Fraktion ist ein gewisser Grad der Repräsentation. Dies bedeutet, dass sich jemand, oder eine kleine Zahl an Vertretern für das Handeln der breiten Masse verantwortlich zeigt und als oberster Ansprechpartner gilt. Gemeinhin “der Fraktionsführer”. _____________________________________________
Nachdem nun alle auf dem selben Stand sind geht es weiter. Eine Fraktion beziehungsweise das Handeln der Spieler kann willentlich beeinflusst werden- natürlich meist im Sinne des eigenen Sieges. Dies ist nicht jedem möglich, jedoch frei nach der viel zitierten Phrase “Schütze Arsch muss nicht alles wissen”. Man verzeihe mir das Wort. In dieser Hinsicht ist es auch unsinnig davon auszugehen, dass zwei “Schützen” der jeweils anderen Fraktion effektiv für Geheimdiplomatie relevant sind. Insofern beschränken wir uns auf die Rädelsführer und dem Kern der Sache: Fraktionsführer treffen inoffiziell (meist) vor oder spätestens während dem Spiel Vereinbarungen. Teils ist dies ja auch erwünscht, wenn sich zum Beispiel auf einer “MilSim”-OP die ISAF und die Dorfältesten zusammensetzen, um gegen einen kleinen Obolus den Insurgents eins auszuwischen. Dies gilt aber bei weitem nicht überall. Auf einem Speedgame oder Tagesspiel mit kaum relevanter Struktur wäre so ein Verhalten a) zu aufwändig und b) total unsinnig.
Wir wissen nun zumindest, dass eine ausreichend große und strukturierte Fraktion mit einem verantwortlichen Repräsentanten vorhanden sein muss, um innerhalb eines organisierten und eingerahmten Geschehens Diplomatie mit einer anderen Fraktion betreiben zu können.
Nun sind Abwandlungen denkbar, die ich kurz ansprechen will.
a) Es sind nur zwei Fraktionen vorhanden: Diplomatie unter der Hand wäre absurd, denn alleine der Ehrgeiz der Fraktionsführer sollte Grund genug sein nicht mit dem anderen das Ergebnis abzusprechen. b) Es sind mehrere Fraktionen vorhanden: Haben die Fraktionen freie Entfaltungsmöglichkeiten, oder sollen sie starr ihre Rolle im Spiel beibehalten? Hier beginnt eben mein Gedankengang. c) Es gibt nur eine richtige Fraktion (ISAF und “Rest”) (Geheim-)Diplomatie wäre wohl eines der gängigsten Elemente in so einem Szenario.
Zu Fall b): “Mehrere” bedeutet, dass mindestens 3 Fraktionen vorhanden sind. Könnte es eventuell sein, dass auch eine Spielorga in ihrer Funktion und Präsenz dazu geeignet ist im Sinne einer eigenen Fraktion zu handeln und sich eben somit “bestechlich” zu machen? Ich hoffe ich kann das am Ende mit diesem Textes beantworten.
2. Diplomatische Verhandlungen
Hier kann man sich wohl eher kurz fassen. Solche Verhandlungen geschehen meistens mit der Intention, dass die Verhandlungspartner im Nachhinein bessergestellt sind als davor. Simple as that. Wie schon gesagt: bei nur zwei Spielparteien ist dies kaum möglich.
3. Geheim
Joa. Also wer sich darunter nichts vorstellen kann ist schon sehr krass. In diesem Zuge ist nur die Frage vor wem es geheim ist.Vor den Spielern? Nicht unbedingt, oder zumindest nur zum Teil. Es mag durchaus einen eingeweihten Kreis an Spielern geben, der über die Vorgänge Bescheid weiß. Aber ob nun lediglich eine Person, oder ein kleiner bestimmter Kreis an Leuten Kenntnis vom Stand der Dinge hat bleibt weitestgehend unbedeutend. Ob die Orga zwangsläufig über derartige Vorgänge in Kenntnis ist, beschäftigt uns hier mehr. Aber das ist in diesem Abschnitt noch unerheblich.
4. Zwischenfazit
Was haben wir nun festgestellt? Nun ja- man mag nun denken, dass es nicht wirklich viel ist- dennoch finde ich, dass es gerade nicht der Fall ist. Im Gegensatz zur realen politischen Welt geht hervor, dass unter bestimmten Gegebenheiten wirkliche Geheimpolitik unsinnig ist, da uns die Vielzahl an Akteuren fehlt. Dies ist eigentlich immer der Fall, da wir in unserem Bereich meist nur eine handvoll Fraktionen haben und nicht um die ca. 200 Staaten. Somit ergibt sich auch, dass das Maß an Diplomatie das betrieben werden kann sehr gering ist. Trotzdem ist es so, dass durch die mehr oder weniger festen Ziele der Fraktionen in einem begrenzten Zeitraum, die Auswirkungen von Diplomatie, offiziell oder inoffiziell, wesentlich direkteren Einfluss haben.
Ebenso muss eben die Unterscheidung getroffen werden zwischen Events, bei denen solche Vorgänge explizit eingeplant bzw erwartet werden und denjenigen, bei denen solches Verhalten eher unerwartet ist, um das mal so (freundlich) auszudrücken.
Folgen
Wenn wir das, was ich jetzt in der abstrakten Theorie abgehandelt habe mal auf die Realität beziehen sind viele unterschiedliche Ergebnisse möglich. Aber um es von vornherein zu sagen: entweder es ist ziemlicher Shit, vollkommen egal oder ein positiver Beitrag für das Spielerlebnis. Ich habe oben bereits anklingeln lassen, dass ich die Spielorga gerne als eigene Fraktion betrachte. Sie hat zwar selbst keinen Grund dazu, durch Verhandlungen am Ende besser dazustehen, aber für die jeweilig andere Seite trifft das sehr wohl zu. Genauso kann die Orga als Instanz das Spielgeschehen wesentlich beeinflussen- dem Handeln der Fraktionsführer analog entsprechend, nur wesentlich mächtiger (sofern sie denn möchten).
Aber wen betrifft nun dieses Handeln? Den Spieler. Punkt.
Inwiefern es denn nun den Spieler betrifft nun oben genannt nach den drei Punkten.
I. Gar nicht. Geheimdiplomatie ist vollkommen egal.
Wohl ein Paradebeispiel ist die Borderwar. Das was an “Verhandlungen”, wenn man es überhaupt so nennen kann, von Statten geht kann dem Spieler vollkommen egal sein. Es läuft ohnehin immer gleich ab. Rausgehen, schießen und wieder ab in den Respawn zum MRE futtern. Ende der Geschichte. Es gibt wohl genug Leute die mich da bestätigen können.
II. Geheimdiplomatie trägt zum Spielgeschehen bei
Das trifft wohl auf OPs zu bei denen eine ungeskriptete Story vorhanden ist und Handeln von Dritten ein wesentlicher Bestandteil des Verlaufs ist. Es gibt zwar auch auf der Borderwar “Dritte”, aber wenn man als Beispiel die Dorfbewohner nimmt, so sind das doch Leute die das Wochenende zum Vollpreis chillen um sich dann irgendwann zum Kanonenfutter degradieren zu lassen. Auch bei diesem Punkt denke ich, dass mich Leute bestätigen können.
III. Geheimdiplomatie ist totaler Shit
Jaaaaaaa. Nun zu dem was ich im letzten Eintrag schon angerissen hatte. Ein Punkt den momentan sehr viele Leute umtreibt- die #Shitzone. OMG! WIEDER ÄRGER MIT DIESER OP???? Guess what- natürlich. Ich hatte mein Spielerlebnis beschrieben. Mir hat die OP Spaß gemacht, aber darum geht es hier nicht mehr. Es wurde anscheinend vor Beginn ein Bündnis geschlossen sowie von einer Fraktion früher begonnen (wobei da allgemein Verwirrung herrschte). Tatsächlich geht es aber um dieses Bündnis, was eigentlich auch der Grund dafür war, dass das Ergebnis schon feststand. Hier ist es wirklich den Spielern gegenüber gelinde gesagt einfach frech gegenüber. Sie zahlen 40€ und nehmen einiges auf sich, um ein schönes Wochenende zu verbringen. Dazu gehört auch, für ihre Fraktion alles zu geben und sich motiviert für den Sieg einzusetzen. Und bei einer Fraktion von ungefähr 500 Spieler kann man nicht von einer generellen Inkompetenz sprechen. Wenn nun nach allgemeiner Überzeugung bzw Auffassung (u.A auch meiner) ein ausgeglichenes Spiel von vornherein nicht möglich ist, dann zerstört diese Geheimdiplomatie in (vermutlich) Kombination mit Tricks und co einfach dafür, dass die OP in ihrem Kern sinnlos wird. Was nutzt es den Spielern einer Seite überhaupt teilzunehmen, wenn bekannt ist, dass hier getrickst wird- und das mit Wissen der Orga. Nach meinem Kenntnisstand nickte diese nämlich jenes heimliche Bündnis ab, obwohl dies eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Was haben wir also in so einer Situation? Beteiligt sind die Fraktionen Brauer, Elite und Orga. Die Elite und die Brauer beteiligen sich aktiv an dem Bündnis und die Orga als Mitwisser nickt es ab, da ihr selbst weder Vor- noch Nachteile entstehen. Außer eben, um den Anfang wieder aufzugreifen
“dass sie nicht-öffentlich abläuft, denn die Gefahr, dass einer der Verhandlungspartner sein Gesicht oder das Vertrauen anderer Staaten verliert, wenn bekannt wird, zu welchen Zugeständnissen er im Verhandlungsfall bereit ist, ist groß ”
Wenn man als Störtruppe irgendwann nur noch auf Brauer schießt, weil niemand anders mehr sonst im Feld steht und man dazu die Eliteeinheit niemals auf Seiten der Diebe spielen sieht, dann beginnt man auch zu denken. Und spätestens wenn man von Brauern erstaunt und verärgert gesagt bekommt: “Ihr Verräter, warum schießt ihr auf uns?” ist was faul. Im Sinne der Tatsache man würde sein Gesicht verlieren, kann allerdings wohl kaum mit einer Stellungnahme gerechnet werden (Die Organisatoren wollten für Vorfälle letztes Jahr ebenfalls ein Feedback geben). Welchen Grund hätten sie auch dazu? Die Leute kommen ohnehin. Diejenigen die spielen wollten haben gespielt- schön. Diejenigen die sich aber tatsächlich Chancen und die Möglichkeit auf den Sieg ausgerechnet haben wurden enttäuscht.
Endgültiges Fazit
In meinen Augen ist eine spielgestaltende Orga gleichzusetzen mit einer Fraktion, da sie (eben in meinen Augen) die meisten Kriterien erfüllt, die auch reguläre Fraktionen ausmacht.
Unwissenheit und Mitwisserschaft sind zwei Paar Schuhe.
Abnicken bzw Zulassung von vereinbarten Bündnissen macht auch die Orga zum Teil von Geheimpolitik..
Geheimpolitik hat auf Speedgames bzw Spielen mit fast schon sportlichem (omg he didn’t say that ?!) nichts zu suchen.
Die Leidtragenden sind die zahlenden Spieler
Für Geheimpolitik und ein von Beginn an feststehendes Ergebnis müssten eigentlich viele Spieler öffentlich die Orga ankacken, wobei es denen vollkommen wurscht sein kann, weil ja trotzdem innerhalb von einem Tag immer alle Tickets weg sind. Im vorliegenden Fall sollten sich aber mehrere Leute Gedanken machen. Die “Orga” (wer weiß, wer da im speziellen verantwortlich war. Die Eliteeinheit, die sich ohne mir verständlichen Sinn darauf eingelassen hat. Und Kelsoo, dem es nach meiner Ansicht und Interpretation nur darum geht zu gewinnen.
Ich weiß ja nicht als was sich die Beerzone sieht. Als Event, bei dem unbedingt die Brauer gewinnen müssen? Als OP bei der Zelten und Saufen wichtiger geworden ist als das Spiel? Als OP bei der immer mehr Wert auf anwesende Shops, Sponsoren und co gelegt wird?
Natürlich ist die Beerzone ein Event, dass die Leute anzieht und das auch weiterhin tun wird. Aber ein Verhalten im Sinne der genannten Geheimpolitik lässt die Orga das Gesicht verlieren und den Spieler zum wahren Leidtragenden werden.
Mit diesem Roman wird hoffentlich das ausreichend zum Ausdruck gebracht, was ich von den vorliegenden Dingen halte. Mein vorheriger Beitrag wurde damit kommentiert, er wäre zu unkritisch. Das will ich aber jetzt zumindest ausgeräumt wissen. Es ist nicht so, dass ich nicht das sehe, was ebenfalls vorgefallen ist. Der “Stolz” einiger ASler auf ihr Hobby endet häufig in Verklärung einer Vielzahl von Dingen. Das man überhaupt auf einem solchen Gelände spielen kann ist super- keine Frage. Aber nachdem Airsoft ein Hobby ist das man nur zusammen spielen kann, muss man eben auch sehen wie man miteinander umgeht. Jener Drang darauf unbedingt gewinnen zu müssen, indem man das Ergebnis quasi vor Beginn festlegt, ist kein feiner Zug und ist das Gegenteil von den Zügen auf denen Airsoft beruhen sollte: Ehrlichkeit Fairness Spaß
Es grüßt Unicorn