jap. Titel Nee Senpai, Oshiete yo Illustrator / Autor Lalako Kojima / Naho Watarumi Verlag Tokyopop Erscheinungsjahr (jap / deut ) 2012 / 2016 Bände Einzelband Empfohlen ab 15 Jahren Zielgruppe weiblich Genre Romanze Sterne ★ ★ ★
Eigentlich wollte Nina in Ruberia nur die Highschool machen, doch dann kam alles anders. Für sie war Ruberia schon immer ein wunderbarer Ort, der durch die Legende der Werwölfe nur noch spannender wurde, aber ihr Onkel trieb ihr das aus. Als sie aber mit ihren 16 Jahren wieder dorthin ging, stellte sich heraus, dass es keine Legende war. Sie wollte einen Flüchtigen aufhalten und den Beamten gegenüber hilfsbereit sein, da biss sie dieser und auf einmal fand sie sich auf der mysteriösen Insel Abigale wieder. Was sie zuvor für ein Gefängnis gehalten hatte, stellte sich nun als Erziehungsanstalt für Loup-Ga heraus – ein Internat für Werwölfe.
Ich habe den Manga gekauft, weil die Geschichte eigentlich ganz witzig klang, aber von den Neuerscheinungen von Tokyopop, speziell von den Shojo war ich in letzter Zeit etwas enttäuscht. Daher bin ich auch ohne große Erwartungen heran gegangen und wurde tatsächlich positiv überrascht 😊
Ninas Gerechtigkeitssinn übersteigt ihre Körpergröße bei weitem. Sie stellt sich vor jeden, der ungerecht behandelt wird oder der nach ihrem Ermessen falsch handelt. Dabei ist ihr egal, ob sie einer autoritären Persönlichkeit gegenüber steht oder nicht. Sie wirft sich zwischen einen kleinen Loup-Ga und dem strengen Lehrer, der ihn mit der Peitsche schlagen will, auch wenn sie nicht weiß, wem sie da gegenüber steht. Die Erkenntnis nicht Heim zu dürfen trifft sie allerdings hart. Auch, wie sich die Wölfe in ihrer Gegenwart benehmen, aber genauso widerfährt ihr gutes.
Der Rüpel Roy ist der Alpha des Hauses Hunter. Er hat sie gebissen und kennt ihr Geheimnis. Für ihn war es aber ebenso überraschend, dass sie sich plötzlich in einen Wolf verwandelt hatte. Obwohl er sie nicht in seinem Rudel – oder Home, wie sie es bezeichnen – haben möchte, markiert er sie in aller Öffentlichkeit als seines, was Eva sehr wütend macht. Sie hegt deutlich Gefühle für den Alpha.
Ganz anders ist hingegen Gil. Er ist ein hilfsbereiter Junge, der allerdings sehr unter der Fuchtel seiner Alpha steht. Was noch nachvollziehbar ist, denn immerhin ist sie die Schülersprecherin und er im Schülerrat. Trotzdem könnte er meiner Meinung nach etwas mehr Rückgrat zeigen. Zudem hat er gleich bemerkt, dass Nina kein geborener Wolf ist.
Kurz zu erwähnen wären an dieser Stelle auch noch Dario und Poh. Kurzfristig ist Nina in den Home von Dario eingestiegen. Er ist eine kleine Diva und möchte Designer werden, aber ein netter Wolf. Genauso Poh, der etwas kleiner – auch jüngere? – Wolf ist nicht sehr beliebt, er ist ein Gamma und gehört zu keinem Rudel. Mit ihm spricht keiner, doch alle lieben seine Bilder. Mir war er allerdings sofort sympathisch und auch Nina findet, dass die anderen ihn ungerecht behandeln.
Roy
Gil
Renji
Poh
Eva
Angelica
So, bevor ich noch mehr verrate, höre ich an dieser Stelle auf. Auch wenn es noch ein paar Charaktere gibt, das nun waren wohl die Wichtigsten.
Eigentlich wirkt der Manga wie eine Teenager-Internats-Geschichte. Doch durch die Loup-Ga und die Hintergründe von dem Ganzen, ist er wesentlich spannender. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr zu viel Spoilern, doch für mich hat er sich gelohnt und Tokyopop hat da wieder etwas sehr gutes gebracht.
Doch etwas muss ich schon noch los werden, denn auch hier habe ich wieder so meine Theorien 😉
ACHTUNG SPOILER
Es wird bereits erwähnt, dass sich kein Mensch von einem Biss in einen Loup-Ga verwandelt. Eventuell braucht es also mehrere Bisse, sprich Nina wurde schon einmal gebissen oder(unterstreichen) sie ist von Geburt an ein Loup-Ga und es wurde nur durch den Biss aktiviert.
Des Weiteren sprach Dario von einem König, auf den alle warten und ich wette und bin mir relativ sicher, dass Nina etwas damit zu tun hat. Dass sie eine Nachfahrin davon ist oder letztlich Roy der König wird. Eins von beidem kann ich mir sehr gut vorstellen.
Ebenso könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass Nina ihr eigenes Rudel bildet. Auch wenn sie dann kein männlicher Alpha wäre, zuzutrauen wäre es ihr. Vor allem, dass sie dann Poh bei sich aufnimmt und auch einige Ausgestoßene.
Nun noch einmal zurück zum Internat … Immerhin kann man es mit einem gleichsetzen, auch wenn in einem Internat niemand auf diese Weise bestraft wird.
Es gibt eine Sache, die frage ich mich noch in dem Manga. Deutlich zu sehen waren zu Beginn kleine Kinder – etwa sieben Jahre alt – aber die sind dann weitestgehend verschwunden. Denn später wird erklärt, dass sie in drei Klassen unterteilt sind. Es gibt die weiße Klasse des Schülerrats und deren Anwärter, die … darin sind die Normalos und die schwarze Klasse, alle schwarzen Schafe tummeln sich dort, in der auch Nina ist. Sind die Kinder noch im Kindergarten oder in blau, gelb, rot unterteilt?
Wie ihr sehen könnt, der Manga wirft schon einige Fragen auf. Ob er was für euch ist, müsst ihr natürlich auch selbst entscheiden. Doch ich muss sagen, nach meine wunderbaren Brüder, Ai startet durch und was es in letzter Zeit nicht alles gab, ist es wieder ein gelungener Shojo Manga.
Und was wäre ein Shojo Manga natürlich ohne Shoco Card? Ein Manga ohne Shoco Card. Gut, darüber schütteln wir den Kopf. Natürlich hat Beasts of Abigale eine Shoco Card für die Erstauflage bekommen und sie sieht ganz ok aus. Sie haut mich jetzt nicht so vom Hocker wie die von Ein Freund für Nanoka, ist aber auch nicht so übel wie die von Citrus (nur meine Meinung). Ich hole mir die Mangas aber auch nicht speziell deswegen, es ist ein nettes Gimmick, mehr nicht 😉
Auf den zweiten Band bin ich doch recht gespannt darauf. Immerhin fällt mir sehr viel dazu ein und ich möchte meine Theorien verfeinern oder über den Haufen werfen 😉
Da der Manga allerdings 2015 heraus kam und erst drei Bände existieren, hoffe ich, dass keine Lücken entstehen werden. Ich bleibe einfach mal gespannt und wir können gerne diskutieren 😉
Beasts of Abigaile jap. Titel Nee Senpai, Oshiete yo Illustrator / Autor Lalako Kojima / Naho Watarumi Verlag Tokyopop…










