Das Mädchen ohne Namen Part 4
Ihr Puls stieg. Ihre Adern auf ihrer Hand erhoben sich zwischen den Knochen. Ihren Herzschlag wummerte in ihrem Ohr. Eine Schweisperle lief die kalte Schläfe hinunter. Die Eisenklinke immer noch fest umschlossen. Sie getraute sich kaum zu atmen. Wie mechanisch lockerte sich ihre Hand und löste sich von der kalten Klinke. Behutsam legte sie ihre Hand auf das alte Holz der Türe. Sie nahm 3 tiefe Atemzüge - versuchte die Angst bei jedem Ausatmen aus ihrem Körper zu verbannen. Sie strich über die Furchen der Tür, nahm jede kleinste Rille mit ihren zerschlissenen Fingern war. Erschöpft legte sie ihren Kopf gegen die Tür. Sie schloss die Augen. Die Angst wollte nicht von ihr weichen. Sie sank auf die Knie. Tränen liefen ihre Wangen hinunter. Sie würde es heute wieder nicht schaffen. Es tat ihr so leid. Es war so unfassbar schwer. Sie drehte sich und lehnte mir dem Rücken an der Tür. Sie schaute den Gang hinunter. Verschwommen nahm sie die Umrisse wahr. Dieses alte vermoderte Haus. Dieses verdammte Haus. Die Tränen tropften von ihrem Kinn in ihren Schoß. Warum, was hatten sie der Welt nur getan. Wütend schlug sie auf den Boden. Die Diele krachte und sprang raus. Verzweifelt vergrub sie ihr Gesicht in ihren Händen.











