Ich verachte Worte. Sie stehen der Verständigung im Wege.
Der Fall
Ich lese Fabian Heubels Bücher gerne, weil er sowohl auf antike chinesische Philosophie als auch auf kontemporäre eingeht. Er bewegt sich zwischen einer europäischen Sinologie und Philosophie, die in der chinesischen Geistesgeschichte abwechselnd das radikal bösartig Andere und das radikal heilsbringend Andere sieht, und einer chinesischen Philosophie, die sich notwendigerweise tiefgreifend mit europäischer Philosophie auseinandersetzt. Mir fehlt das Fachwissen, um solche Debatten wirklich zu beurteilen, sowohl meine Mandarinkenntnisse als auch mein Altchinesisch sind sehr begrenzt. Aber das ist es, was seine Bücher so interessant für mich macht. In ihnen argumentiert er Feinheiten ontologischer Begriffe, die sehr umstritten sind, Spuren von Debatten, die ich sonst nicht so leicht mitbekommen würde, weil mein Zugang zu klassischer chinesischer Philosophie und Geschichte hauptsächlich in englischsprachigen Büchern und Artikeln besteht.
Im neusten Buch, Schlucht und Atemwandel: Zur Philosophie des Weges, setzt Heubel sich für eine deutsche Rezeption klassischer chinesischer Philosophie ein, indem er seine eigene Laozi Lesart vorstellt.
Für Heubel handelt es sich bei Laozi um einen Text des Atemwandels, also einen Text dessen Erörterungen um den Atem oder Lebenshauch, 氣 (Qi), kreisen, und dem damit verbundenem fruchtbaren, wechselseitigem Übergang und Vermischen von Dunklem und Hellem Atem, 陰 (Yin) und 陽 (Yang) oder genauer 陰氣 und 陽氣. Er lehnt Lesarten ab, die im Laozi 無, das Nichts, Nichtseien, als Ursprung der Welt und ihrer Wandlungen finden. 無 und 有 übersetzt er dann auch, sowohl wenn sie als Präpositionen auftauchen als auch wenn sie substantiviert sind, mit den Worten "Ohne" und "Mit" (als Verb darf 有 haben bleiben, gehen mit und haben doch Hand in Hand), und nicht mit "Nichtsein" und "Sein". 無 mit den Worten "nichts" und "Nichtsein" zu überstzen sei irreführend, da das eine der Existenz entgegengesetzte Nichtexistenz impliziere, 無 aber einen tatsächlich existerenden Zustand bezeichne. An dieser Stelle muss ich folgendes einfügen: in ontologischen Diskussionen mag dieser Einwand vielleicht notwendig sein, aber in der Umgangssprache halte ich das für unbegründet. Wenn mich eine Freundin fragt: "Was machst du Samstagabend?" und ich stolz "nichts" antworte, dann wird sie nicht davon ausgehen, dass meine Existenz für die Dauer des Samstagabends ausgelöscht wird. Aber weiter im Text: Eine Erörterung Laozis unter diesen Gesichtspunkten kann sich dem fortpflanzenden Geschlechtsverkehr nicht entziehen, finden sich im Laozi doch einige sexuelle Anspielungen und sind Yin und Yang schon seit jeher mit dem Weiblichen und Männlichem identifiziert und ihr Zwischenspiel untrennbar mit fruchtbarem Sex verbunden. Eine Erfahrung, die unfruchtbaren Menschen gänzlich fremd bleibt. Oder doch nicht? Im Bemühen das Dunkle und das Helle, das Niedere und das Hohe, das Weiche und das Harte, Ohne und Mit von überholten Vorstellungen über das Weibliche und das Männliche zu trennen, wendet sich Heubel dem weiblichen Körper und dem Feminismus zu. Yin und Yang bezögen sich nicht auf kulturelle, menschliche Geschlechtsunterschiede, sondern auf körperliche, natürliche. Er zitiert Irigaray und Malabou, um zu argumentieren, dass Laozis 無 als Ohne, das nicht nichts ist, ihr Erfahren und Philosophieren des weiblichen Körpers treffend beschreibt, und weiter, dass man über die Identifikation des Weichem, Niederen, Schattigen, Empfangendem, 陰, 無 etc mit dem rein körperlich weiblich Gebärendem das Weibliche von der Frau lösen könne: jeder Mensch hat Yin und Yang in sich, jeder Mensch empfängt und erschafft, jeder Mensch gebiert und stirbt. Von diesem Ausgangspunkt aus stellt Heubel eine Ontologie in Aussicht durch die Laozi uns lehrt, den Dreh- und Angelpunkt der Welt zu nutzen.
Gelingt ihm das? Ich weiß es nicht. Persönlich bin ich nicht sehr begeistert von Ontologien. Wie gesagt: die Worte stehen der Verständigung im Wege, insbesondere wenn man sie festsetzt.
Aber wie sicher nicht schwer zu verstehen ist, habe ich als transgeschlechtliche Frau ein paar Dinge zu männlichen und weiblichen Prinzipien, Körpern, Natürlichkeiten und Menschlichkeiten zu sagen. Dabei habe ich nicht vor Heubels Argumentation direkt anzugreifen, viel mehr werde ich ihm eine allzu atemlose Verdammung des "Antiessentialismuses" vorwerfen. Malabou habe ich nie gelesen, und mein Ziel ist es hier nicht, einen Feminismus zu kritisieren, wie auch immer dieser Feminismus gestaltet seien mag. Stattdessen möchte ich meine Aufmerksamkeit auf Heubels eigene Vorverurteilungen richten. Das einzige, was ich aufgreifen werde ist die "ontologische Negation des Weiblichen" die Malabou Heubel zufolge dem "post-feministischen" (wie Heubel Malabou zitiert) "Antiessentialismus" (Heubel) attestiert, weil die Frage, wo man diese Negation zu finden meint (und hier werde ich mich auf Heubel beziehen und nicht Malabou, die ich, wie gesagt, nicht gelesen habe) die Härte meines Einwandes ausmacht. Zum Weichen werde ich hoffentlich danach noch kommen.
Krieg ist die Mutter aller Dinge?
Es ist vor dem Hintergrund der Loslösung der geschlechtlichen Aspekte von Yin und Yang (und Mit und Ohne) vom "menschlichen", wie Heubel anstelle von "sozial" sagt, in Anlehnung an die Teilung zwischen Menschlichem und Natürlichem in Zhuangzi und Laozi, dass seine Erläuterungen zu Laozi 6 gelesen werden müssen. Im Kommentar zu seiner Übersetzung der zweiten Zeile von Laozi 6 umreißt er diese Befreiung des natürlich Geschlechtlichem vom menschlich Geschlechtlichem (um es danach in gewisser Weise durch die Materialität des Ohne zu universalisieren). Und es ist an dieser Stelle, dass er es sich zu einfach macht mit dieser Befreiung:
Die bisherigen Überlegungen zum "Ewig-Weiblichen" in Wilhelms Übersetzung lassen sich wie folgt auf den Punkt bringen: Das Geschlechterverhältnis entweder naturalistisch oder anthropozentrisch zu verengen, ist dem Verständnis von Laozi 6 abträglich. Zumindest möchte ich von der Vermutung ausgehen, dass sich bis in die Details der Sprachstruktur zeigen lässt, dass in Laozi 6 die Schlucht ein Bild ist, das gegen einen maskulinen Anthropozentrismus gerichtet ist, zugleich aber auch das "Geheim-Gebärende" [Heubels eigene Übersetzung von 玄牝] darin nicht naturalistisch mit dem Weiblichen oder mit der sozialen Rolle von Frauen verbunden wird - ganz im Gegenteil wird in chinesischen Kommentaren dieser Zusammenhang heruntergespielt, wenn nicht gar verneint oder direkt geleugnet. Ausgehend vom Buch Laozi lese ich deshalb das Verhältnis von Weiblichem und Männlichem, Schattigem und Lichtem, Wichem und Hartem als in doppelten Sinne kritisch gegen Vereinseitigungen im Geschlechterdiskurs gerichtet: gegen Naturbeherrschung, aber auch gegen Naturverfallenheit, gegen Konstruktivismus, aber auch gegen Naturalismus.
(S.54)
Es folgt eine Diskussion von Gernot Böhme's Interpretation von Goethes Faust II, die die folgende Behauptung der Präsenz menschlich maskuliner Bedürfnisse auch in Frauen einbezieht, um dann wieder auf den besseren Weg des gleichzeitig konkret körperlichen und abstrakt universalisiertem Geheim-Gebärendem, gegenwärtigem Ohne zu sprechen zu kommen:
Gernot Böhmes Rede von der "Wahrung der Rolle der Frau" ist eine Ausdrucksweise, die in Anbetracht radikaler Kritik an der "Heterosexualität" gerade von feministischer Seite allzu naiv und altbacken klingt. Denn längst hat sich der feministische Diskurs jenes "Männerprojekt" zu eigen gemacht. Böhme ist die paradoxe Verkehrung allerdings nicht entgangen, dass "die Frauen im Vorantreiben dieses Projekts mindestens ebenso beteiligt sind", weil sie "die Bürde der Mutterschaft und d.h. die Abhängigkeit von der Natur" ebenfalls loswerden wollen: "Auch heute sind es insbesondere Frauen, die darauf drängen, Kinder haben zu können, ohne die Last sie auszutragen, bzw. wenn die eigene Natur versagt, sie durch Invitrofertilisation, Leihmutterschaft oder schließlich durch Klonen zu bekommen." Viele Frauen wollen nicht mehr auf die "Rolle der Frau" als Mutter und als weibliches Komplement von Männern festgeschrieben werden. Der Geschlechtsunterschied ist als Diskurs verdächtig geworden, durch den Frauen und Männer an feminine und maskuline Rollenmuster gebunden werden. Goethes Faust enthält bereits Hinweise darauf, dass die Forderung nach der Überwindung des Geschlechtsunterschieds im Namen der Befreiung neue Unfreiheiten und Blindheiten hervorbringt, durch die die Menschheit noch tiefer in den Abgrund selbstzerstörerischer Naturbeherrschung hineingedrängt wird.
(S.55f)
Hier kommt der Ekel, den Heubel später mit Irigaray und Malabou der Philsophie im allgemeinen gegenüber der Vulva und der Vagina diagnostiziert, der Mangel, der erkannt wird, wenn er den Frauen als solchen untergeschoben wird, wieder hoch, nur diesmal gerichtet auf Menschen "deren eigene Natur versagt" und ihre vielschichtige und komplexe Beschäftigung und Erfahrung der Grenzen des eigenen Körpers wird plump als Teilnahme an einem menschlich maskulinem Beherrschungsprojekt der Natur abgestempelt.
Aber fangen wir von Vorne an:
Leihmutterschaft ist die wohl offensichtlich kontroverseste Praxis aus Böhmes Liste, die Heubel hier zustimmend zitiert, und das mit gutem Recht. Ein aktuelles Beispiel: In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, also schauen sich vermögende Deutsche im Ausland um. Als die Invasion Russlands in die Ukraine war es ukrainischen Frauen, die als Leihmütter tätig waren, faktisch unmöglich nach Deutschland zu fliehen, weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist, auch wenn viele der Frauen zweifelsohne von Deutschen dafür angeheuert wurden.
Ist das eine Beherrschung "der Natur" durch "den Menschen"? Wer ist hier Natur und wer Mensch? Wer Yin und wer Yang? Wer Ohne und wer Mit? Wer hat und wer nicht? Oder: Wer hat was? Wenn der Mensch den Menschen beherrscht, ist der Herrscher Mit oder Ohne, wenn sich die Beherrschten willig beherrschen lassen (wenn auch nicht frei-willig), weil sie den Tod fürchten? Was hat Laozi dazu zu sagen?
Damit gehe ich in eine Richtung, die Heubel zuwider seien scheint, weil der chinesischen Philosophie immer wieder ein intrinsischer Totalitarismus vorgeworfen wird (als ob europäische Philosophie niemals den Vorzug der Monarchie und des Totalitarismus gepredigt hätte). Die Nähe von Laozi 74 zum Legalismus, und auch zum modernen Liberalismus - Sorge dafür, dass es den Menschen so gut geht, dass sie den Tod fürchten, dann lassen sie sich leichter beherrschen (oder: wer etwas zu verlieren hat, wagt weniger) - passt gut zum Weisen, der ebenso menschlich ist wie Himmel und Erde, weder grausam noch unmenschlich; allerdings bin ich auch hier gespannt, Heubels Übersetzung und Kommentar zu hören. So oder so lässt sich durchaus provokativ fragen: Ausbeutung ist nicht ausschließlich menschlich, aber die Brutalität eines globalen Kapitalismus, ist sie nicht sowohl hart als auch weich? Did Bismarck effectively utilize girlpower das Zwischenspiel von Yin und Yang, indem er von Zuckerbrot und Peitsche Gebrauch gemacht hat?
Diese Fragen wirken vielleicht sarkastisch, aber sie sind nicht trivial, und die einfache Antwort durch Rückgriff auf den Vorwurf des vermeintlichen Ignorierens, Negierens und Beherrschens von Körpern und Geschlechtsunterschieden, ermöglicht es selbst, echte Menschen, Körper und Geschlechtsunterschiede abzutun.
Ich hoffe, dass klar ist, dass es mir hier nicht um eine Deutung der Leihmutterschaft geht. Die Deutung steht der Verständigung im Wege.
Zur künstliche Befruchtung greifen die Leute in der Regel erst, nachdem sie durch mehrfaches Versuchen festgestellt haben, dass sie, oder ihre Partner, unfruchtbar sind. Und auch dann muss die Schwangerschaft noch ausgetragen werden. Wo befindet sich da die Herrschaft über die Natur? Die Verneinung des Körpers? Das übertrieben Harte, Helle, Hohe, Männliche? Nicht im Offenen. Eine Person, die sich in der Situation befindet, dass ihr Körper "versagt", muss sich dem Körper intensiver und inniger zuwenden als sie es je zuvor getan hat. Und wenn sich dann im Fall einer künstlichen Befruchtung eine Partner*In für eine künstliche Befruchtung entscheidet, oder in anderen Fragen eine Person sonstige Behandlungen oder Hilfsmittel in Anspruch nimmt, dann geschieht das nicht im Kontext eines Herrschaftsbedürfnis über die Natur, die sich des Körpers und der Natur entledigen will, sondern durch Personen, die sich ihres Körpers und ihrer Grenzen vielschichteiger bewusst werden mussten als die meisten Menschen sich das vorstellen möchte. Das gilt für Unfruchtbarkeit, physische und mentale Beeinträchtigungen, geschlechtsangleichende Behandlungen, kurzum für alle Menschen deren "eigene Natur versagt" (um Heubels Böhmezitat schon wieder zu zitieren).
Das diagnostizieren eines übermäßigem Maskulinismus, einer Herrschsucht, zeugt hier am deutlichsten von einer Ignoranz aus voreiliger Ablehnung, der Ablehnung einer Verständigung, die ich mir nur durch Ekel vor dem entstellten Menschen erklären kann. Wie soll Heubels Ohne Nichts einer Philosophie der Frauen Platz machen, wenn er nicht einmal das Ohne einer Frau mit unfruchtbarem Partner mit-fühlen kann?
Wenn also im Laozi der Zusammenhang des Weichen und des Weiblichen (aber nicht des Femininen, im Sinne sozial konstruierter Weiblichkeit) angedeutet wird, geht es meiner Auffassung nach nicht darum, Frauen Weichheit und Schwäche zuzuschreiben oder sie auf die soziale Rolle der Mutter einzugrenzen. Vielmehr geht es um die Anerkennung der Seite des Leeren, Offenen und Empfänglichen im menschlichen Charakter. Es geht darum, dass alle Menschen Charaktereigenschaften in sich wahren und nähren können und sollen, die historisch vielfach mit dem Weiblichen verbunden worden sind. Aber warum? Weil ein Mensch, der es nicht vermag, Weichheit und Schwäche in sich anzuerkennen und zu wahren, zu einer autoritären, destruktiven und somit pathologischen Charakterstruktur neigt. Menschen mit einem autoritären Charakter, die von einer einseitigen Fixierung auf Härte und Stärke beherrscht werden, neigen dazu, gewalttätig und (selbst-)zerstörerisch zu sein: Sie werden zu "Gefolgsleuten des Todes" (si zhi tu 死之徒, Laozi 76) - unabhängig davon, welches Geschlecht sie haben.
(S.144)
Ich will mich hier nicht auf die Wortklauberei beschränken, dass einerseits das Weibliche vom "sozial konstruierten" Femininen zu trennen ist, aber andererseits durch Eigenschaften ausgezeichnet ist, "die historisch vielfach mit dem Weiblichen verbunden worden sind." Heubels Bemühungen das Weiche, Schattige, (abstrakt aber auch konkret) natürlich Weibliche vom menschlichen Femininen zu trennen sind genuin, in Bezug auf Malabou sagt er auf Seite 165:
Die Loslösung des Weiblichen von Frauen geht von der Zartheit und Unabschließbarkeit der unteren Lippen aus, um sodann zur Zerbrechlichkeit und Schwäche aller Menschen überzugehen, die alle für gewalt offen sind. Es gibt keinen Menschen, der sich vor gewalttätigen Einwirkungen und Eingriffen vollständig schützen kann, Malabou trennt nicht nur das Weibliche von der Kategorie der Frau, sondern auch die Erfahrung der "Zerbrechlichkeit" vom Weiblichen. Die philosophische Besinnung auf weibliche Körpererfahrung geht so über in die ontologische Anerkennung einer Offenheit und Zerbrechlichkeit, die menschlichem Leben als solchem - ja allen - eigen ist.
Aber gelingt Heubel das auch, wenn er nur einen Weg in diese Offenheit und Zerbrechlichkeit sehen kann? Wenn er Menschen, die dem Niederen näher sind als dem Hohen, kategorisch Härte, Höhe und Abwendung vom Niederen unterstellt? Ist das weich?
Vielleicht habe ich mich in ein paar unglücklich formulierte Absätze und Zitate verbissen, Yin und Yang gebären einander, das Weiche und das Harte bringen einander vor, also will ich folgendes sagen:
Der Trennung des natürlich Weiblichen vom menschlich Weiblichen muss die Trennung des menschlich Weiblichen vom natürlich Weiblichen folgen. Wenn jeder Mensch, wie es zweifellos der Fall ist, das Harte und das Weiche in sich trägt, tragen nicht dann auch das Harte und das Weiche beide sowohl das Weibliche als auch das Männliche in sich? Und wenn sie es nicht tun, finden die Menschen es dann nicht in ihnen? Hier haben wir wieder den Konstruktivismus, könnte man meinen, aber diese Bezeichnung verkennt die Aufgabe, die sich der Antiessentialismus stellt: nicht in der Welt der festgesetzten Begriffe zu verharren. Und das ist etwas, das, glaube ich, Laozi, Zhuangzi und Liezi zu schätzen wissen.
Eigentlich wollte ich von hier ausgehend noch wesentlich mehr schreiben, eventuell über Feuer und Wasser und das wahre Yin im Yang und das wahre Yang im Yin, aber dazu fehlt mir gerade die Zeit und Energie, und wenn ich darüber nachdenke, wahrscheinlich auch das Fachwissen.
(Nachtrag: Und eigentlich würden sich am Ende noch mehrere Diskussionen vom 4. und 5. Kapitel von Zhuangzi anbieten, aber inwiefern Laozi da rein passt ist nochmal eine ganz andere Geschichte.)







