dankbarkeit
gerade überkommt mich eine schon lange nicht mehr gefühlte dankbarkeit. so ziemlich alle meine beziehungen sind blöd gelaufen. egal ob freunde oder familie - ich hab's einfach nicht so mit sozialen kontakten und.. sozialisation generell. adhs, depression und multiple traumata haben bei mir genug schäden angerichtet, dass ich dafür auch mittlerweile kaum mehr kraft habe. soziale interaktionen gestalten sich für mich als immer schwieriger und anstrengender.
besonders die beziehungen zu frauen auf romantischer und sexueller ebene haben bei mir oft zu sehr frustvollen momenten gesorgt, die ich immernoch nicht ganz verarbeitet habe.
aber gerade fühle ich es. endlich wieder. dankbarkeit. für all diese schönen momente. für all die begegnungen. für all die berührungen. die umarmungen. die romantischen nachrichten. wunderschöne dates und momente, die ich mit verschiedensten frauen hatte, für die ich so unendlich dankbar bin.
so viele, verschiedene frauen. so viele dates. so viele erste küsse. so viele schöne momente. mit maya. rebecca. maryam. chantal. anna. mary. anja. cheyenne.
auch wenn vieles.. fast alles.. in frust und trauer geendet ist.. wäre es echt blöd.. das alles nicht erlebt zu haben. egal, wie krass mich das heute teilweise noch negativ beeinflusst in meiner (selbst-)wahrnehmung.
es gibt menschen.. die nicht einen tag lang dieses privileg hatten.. manche plagen sich mit
und es gibt auf der anderen seit natürlich auch menschen, die so viel mehr hatten, als ich. mehr frauen. mehr dates. mehrere ehe- und exfrauen. kinder. ein große familie, die einen respektiert und liebt.
das bleibt mir wiederum vergönnt. für mich hat das leben.. gott.. das unsichtbare spaghettimonster.. einfach etwas anderes geplant. was das ist, das weiss ich immernoch nicht so genau.
aber ich bin zufrieden, mit dem, was ich hab und hatte. nicht immer. manchmal frustrieren mich auch die vorherrschenden verhältnisse.
wie es in zukunft weiterlaufen wird? mit dem thema "sozialisation" und "soziale kontakte"? keine ahnung. bin da grad ein wenig ratlos. aber ich habe zumindest eine grobe vorstellung. wird definitiv nicht so laufen, wie früher. ich muss da.. irgendwas ändern.
aber ja: dankbarkeit. zum ersten mal seit langem. in meinem herzen. für all die frauen. ist wirklich lange her. als wäre irgendwo ein knoten geplatzt. ich nehm nicht mal meine pillen. schon seit ner woche nicht mehr. weil ich wieder "mehr fühlen" will.
und jetzt fühl ich: dankbarkeit.
auf pille war da irgendwie nur: wut. kalte wut. und hass. und das hat mir angst gemacht. und negative auswirkungen, auf meine psyche.
ich versuche mich immer weiter von dem hass und der wut zu lösen und.. es klappt. ein bischen. von tag zu tag. ein bischen besser.

















