Die neuen Fahrräder sind da! 🚲🚲🚲 #hamburg #stadtrad #fahrrad #radfahren #typischhamburch #hamburgmeineperle (hier: H Goldbekplatz) https://www.instagram.com/p/Btan__gllYi/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=10ouuk88c6aua

seen from France
seen from United States
seen from China
seen from Türkiye

seen from Australia

seen from Malaysia

seen from Australia
seen from Malaysia

seen from Argentina
seen from United States
seen from Russia
seen from United States
seen from United States
seen from Philippines
seen from France
seen from Singapore
seen from United States

seen from Malaysia

seen from Malaysia
seen from United States
Die neuen Fahrräder sind da! 🚲🚲🚲 #hamburg #stadtrad #fahrrad #radfahren #typischhamburch #hamburgmeineperle (hier: H Goldbekplatz) https://www.instagram.com/p/Btan__gllYi/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=10ouuk88c6aua
Some bikes... #stadtrad #hamburg #hamburglove #elbphilharmonie #landungsbrücken #hafen #elbe #street #sky #clouds #easter #walkingaround #exploring #bikes #hochbahn #latergram (at Landungsbrücken)
31. Juli 2015
Verkehrsmittelmix: Mit drei Apps den Busersatzverkehr ersetzt
Ich wohne in Hamburg in St. Georg und bin um 18:30 Uhr in Harvestehude verabredet. Das Ziel ist nur zweieinhalb Kilometer Luftlinie entfernt, aber Ortskundige wissen, daß sich unpraktischerweise die Außenalster dazwischen befindet. Man greift also zur U-Bahn. Ich bin allerdings schon darauf vorbereitet, daß ab Jungfernstieg für die zweite Streckenhälfte Busersatzverkehr wegen Baurbeiten eingesetzt wird.
Worauf ich allerdings nicht vorbereitet bin bzw. was mir erst in dem Moment wieder einfällt, als ich am Jungfernstieg an die Oberfläche komme, ist das Prideweek-Straßenfest, das an diesem Wochenende stattfindet und weswegen die Bushaltestelle außer Dienst ist. Immerhin ist am Haltestellenpfosten eine Bekanntmachung mit der Ersatzhaltestelle: Sternschanze.
Die eingangs erwähnten Ortskundigen fassen sich synchron mit mir an die Köppe und stimmen ein voluminöses „WTF?!“ an. Zur gefälligen Erläuterung dessen folgt hier eine Skizze, in Worte kann man das nicht fassen. Ich informiere meine Verabredung, daß es später wird.
Selbst bearbeiteter OpenStreetMap-Screenshot
Ein Mittelstreckenlauf zur Sternschanze steht nicht zur Debatte. Stattdessen setzt eine beispiellose Staffel von Verkehrsmitteln ein: Wie komm‘ ich jetzt nach Harvestehude? Carsharing! Die car2go-App meldet mir ein Fahrzeug am Dammtorbahnhof (siehe Skizze, ziemlich mittig, östlich von Planten un Blomen). Ich bin immer noch an der Bushaltestelle, auch ohne Straßenfest wäre das ein strammer Fußmarsch von einer Viertelstunde und ich bin schon im Verzug.
Nächste Idee: StadtRAD. Deren App weist eine Station an der Ecke Neuer Jungfernstieg aus, das ist 50 m weiter. Am Dammtorbahnhof ist auch eine, das Abstellen ist also gesichert. car2go reserviert. Wenige Minuten später stehe ich davor, der car2go-Server reagiert nicht auf die Entriegelungsbemühungen und die Hotline übt sich in Warteschleife. Nach einigen Minuten fällt mein Blick auf eine DriveNow-Auto ein paar Stellplätze weiter. car2go kann also jetzt mal sehen, wo es bleibt, eine ungenutzte Reservierung verfällt nach 30 Minuten folgenlos.
Also Schwamm drüber und den BMW gebucht. Aber der reagiert auch nicht auf Öffnungsversuche per App und auch nicht auf den RFID-Chip des DriveNow-Führerscheinaufklebers. Nächste Hotline, da ist immerhin sofort jemand dran. Mit Kennzeichenvergleich stellt sich heraus: Der BMW, vor dem ich stehe, ist nicht der gebuchte. Der steht zwei Reihen weiter und ist wegen der vorangegangenen App-Aktivität („Apptivität“? *) auch schon entriegelt. Die beiden Icons sind in der App tatsächlich so nah beieinander, daß ich nicht gesehen habe, daß es zwei sind, aber für das System bin ich nah genug an dem anderen dran, um ihn öffnen zu dürfen.
Message an die Verabredung – „Unterwegs!“, inzwischen ist es 19 Uhr – und los. 5 Minuten später gibt es wenigstens keine Parkplatzprobleme und ich bin am Ziel.
Rückblickend wäre wohl am schnellsten gewesen, einfach mit dem StadtRAD zur Hallerstraße durchzufahren und dann 5 min zu Fuß bis ans Ziel, aber da war noch nicht mit dem car2go-Fail und der BMW-Verwechslung zu rechnen.
* Additional Fact: Das Wort „Apptivität“ ist im Moment bei Google noch nicht bekannt. Ich setze mir hiermit den Worterfinderhut dafür auf.
(Nachtvogel)
vélo bleu
Wer kennt das nicht? Wieder unterwegs und der Regen nagt an der Kette.Wenn es denn länger als eine Wochenendtour ist,habe ich gerne das Ölkännchen dabei.
Bei den öffentlichen 'vélo bleu' Leihrädern in Nizza ist man längst weiter. Neben einem Kardan-Antrieb verfügen die Räder sogar über eine Gangschaltung. Und wie ich mit dem Rad auf eigener Achse nach Nizza gelangt bin, läßt sich hier lesen ... Andreas T.
Stadtrad (bici de la ciudad, bici pública) en Insbruck
Folge 6: Why Own It? Stadtrad Hamburg ist das soziale Fahrradfahren
Nachdem bei Folge 5 von Social Living Hamburg die Kultur im Vordergrund stand, geht es dieses Mal um körperliche Ertüchtigung und Mobilität in der Großstadt. Im Test: Stadtrad Hamburg, einem Sharing-Dienst für Drahtesel in der Hansestadt. Eine gute Idee angesichts ewiger Plattfüße und fehlender Frontscheinwerfer der eigenen 2 Räder sowie überfülltem ÖPNV in letzter Zeit und anstehender Sommersaison. Und so meldete ich mich vorvergangene Woche mal bei Stadtrad Hamburg an, um dem Dienst auf die Probe zu stellen. Die Mittesterin im Auftrag von #SocialLivingHH war dieses Mal nicht wie gewohnt Frollein Assmann, sondern ausnahmsweise meine Freundin Pia.
Nach kurzer Anmeldung im Web und Download der App konnte es eigentlich auch direkt losgehen. Die nächstgelegene Station zum Start der social Fahrradtour lag am Wandsbek markt. Hier warteten einige Fahrräder darauf, von ambitionierten Radlern abgeholt und in Betrieb genommen zu werden. Die Anmeldung bei Stadtrad Hamburg kostete 5 €, bedeutete aber gleichzeitig ein Zeitguthaben, mit dem man erst einmal getrost losfahren konnte. Wir schnappten uns 2 Fahrräder, nachdem wir diese am Automaten per EC-Karte freischalten und den Pin codes an den Fahrrädern selber eingeben mussten. Zwei Handbewegungen und schon konnten wir uns auf die Räder schwingen.
Also alles ganz einfach. Nach ca. einer 3/4 Stunde Fahrt durch den Eichtalpark und verschiedene Stadtteile Hamburgs kamen wir an der Alster an. Die Räder sind von solider Qualität, die Reifen sind aufgepumpt, die Gänge nicht schwerfällig, Sitzhöhe individuell und schnell einstellbar. Da gibt es in der Summe nix zu meckern. Und auch die Infrastruktur ist bereits gut ausgebaut. Nachdem wir unsere Tour beendet hatten, stöpselten wir die Fahrräder bei der Stadtrad Hamburg-Station am Hauptbahnhof wieder an und konnten zu Fuß und Bahn den Tag ausklingen lassen.
Die Preise sind übrigens sehr human. Die erst halbe Stunde ist immer kostenlos, danach belaufen sich die Kosten auf 8 Cent die Minute. Tageshöchstsatz: 12 Euro. Das ist wirklich fair.
Die App zum Dienst zeigt einem übrigens die nächstgelegenen Räder und Stationen an. So lasst sich wunderbar im Alltag oder am Wochenende planen. Stadtrad Hamburg ist unkompliziert und bietet einen günstigen Service. Das werde ich sicher häufiger nutzen.