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Stasie VIII by leadbirdie
Ein weiterer Kandidat für DSDB- Joachim Gauck
Gauck, bekannt als ehem. oberster "Stasiejäger" im Lande, hatte, wie es viele gar nicht wissen, seine eigenen Erfahrungen mit dem MfS (Staatssicherheit) gemacht. Gauck zählt als "Stasie- Opfer", ob zu Recht oder Unrecht bleibt an dieser Stelle unkommentiert. Erwähnt sei lediglich, dass ich unter der Leitung von "Stasiejäger" Gauck nicht meine kompletten Stasieakten einsehen durfte. Diese waren ausschließlich zu meiner Person angelegt. Die Fotokopien, die ich mir von der "Gauck- Behörde" bezüglich der Seiten, die ich einblicken durfte, anfertigen ließ, waren zum Teil dermaßen geschwärzt worden, das ganze Textpassagen bzw. Sachverhalte unkenntlich gemacht wurden. Diese Maßnahme der "Gauck- Behörde" entbehrte jeder gesetzlichen Grundlage, da nur die Namen Dritter geschwärzt werden durften und fand somit widergesetzlich (widerrechtlich) statt.
Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.
Samuel Butler
Es geht in den Medien nicht um umfassende, also kritische Berichterstattung, sondern um einseitige "politisch korrekte" bzw. "politisch gewollte" Instrumentalisierung. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle ein Interview aus der JW veröffentlicht werden, in welchem ein "Gauck- Opfer" zu Wort kommt. Sozusagen der medialen Ausgeglichenheit wegen und was dem demokratischen Rechtsstaatsgedanken nicht abträglich sein sollte. Darüberhinaus kann es keineswegs schaden, sich zu vergegenwärtigen, wie unterschiedlich diese Medien die Vorwürfe gegen beispielsweise Gysi und Gauck verwerten.
»MfS gewährte Gauck viele Vergünstigungen«
Jetziger Bundespräsidentenkandidat wurde vom DDR-Geheimdienst eine Zeitlang gehätschelt.
Gespräch mit Arthur Amthor
Interview: Peter Wolter
Oberst a.D. Artur Amthor war letzter Chef der Rostocker Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR
Der ehemalige Pfarrer Joachim Gauck, den SPD und Grüne für das Amt des Bundespräsidenten nominiert haben, kommt wie Sie aus Rostock. Sie kennen ihn aus der Zeit vor 1989. Sie waren zuletzt im Range eines Oberst der lokale Chef des Ministeriums für Staatssicherheit, MfS. Hatten Sie persönlichen Kontakt zu Gauck?
Ich erinnere mich an eine Begegnung, das war nach der Auflösung 1990 in einem Gebäude, das von Bürgerrechtlern genutzt wurde. Er sagt u.a. zu mir: Herr Amthor, Sie haben Ihr ganzes Leben lang die Schuld abzutragen, die Sie auf sich geladen haben. Und auch Ihre Enkel werden davon betroffen sein.
Hat er das mit der »Schuld« begründet?
Er meinte wohl, daß wir als verantwortliche Mitarbeiter des MfS nicht für, sondern gegen die Menschen gearbeitet sowie Christen verfolgt hätten. Seine Grundeinstellung war gegen alles gerichtet, was mit der DDR zu tun hatte.
Aber solche Vorwürfe werden ja heute von vielen geäußert …
Die sind heute genau so falsch, wie sie es damals schon waren. Wir haben ausschließlich auf Basis der DDR-Gesetze gehandelt. Die und nichts anderes waren unsere Grundlage für Ermittlungsverfahren und sämliche damit zusammenhängende Untersuchungen.
Gauck war schon Anfang der 80er Jahre ins Blickfeld des MfS geraten. Warum?
Er wurde überwacht, verantwortlich dafür war die Kreisdienststelle Rostock, die am 24. März 1983 über ihn einen »operativen Vorgang« unter dem Decknamen »Larve«[*siehe Anmerkung von Lux u.] angelegt hatte. Gauck hatte immer wieder öffentlich so feindselig über die DDR hergezogen, daß gegen ihn wegen des Verdachts der staatsfeindlichen Hetze (Paragraph 106 Strafgesetzbuch) und der staatsfeindlichen Gruppenbildung (Paragraph 107 Strafgesetzbuch) ermittelt wurde. Später gab es auch persönliche Kontakte Gaucks mit Mitarbeitern der Staatssicherheit.
Stimmt es, daß das MfS Gauck Vergünstigungen gewährt hat?
Das ist richtig, das war von uns als Vorleistung, als vertrauensbildende Maßnahme gedacht, um ihn auf eine Werbung als Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) vorzubereiten. Er kam in den Genuß zahlreicher Sondererlaubnisse, die kaum einem anderen DDR-Bürger gewährt wurden. Z.B. durften seine Söhne in die BRD übersiedeln, sie konnten auch jederzeit zu Besuchen wieder in die DDR einreisen. Aus Anlaß dieser Übersiedlung durfte Gauck per Sondergenehmigung sogar mit in den Westen fahren. Ferner kamen wir seinem Wunsch nach, für seine privaten Zwecke den Import eines VW-Transporters zu ermöglichen.
Die Werbung als IM ist aber offenbar schiefgelaufen …
Das stimmt, es war ein grober Fehler unserer Dienststelle, anzunehmen, Gauck könnte geworben werden. Er ist immer ein erbitterter Gegner des Sozialismus geblieben – eine Zusammenarbeit schied daher für uns aus.
Hat Gauck früher eine andere politische Motivation erkennen lassen als den Haß auf das MfS?
Ich will es mal so sagen – in den Gruppen, mit denen er Kontakt hatte, hat er sich durchaus für Soziales, Friedenspolitik und Umweltprobleme eingesetzt. Der Haß auf das MfS hatte aber eindeutig den Vorrang.
Das MfS hat über Gauck eine Akte geführt. Was ist aus der geworden?
Als Gauck schon Bundestagsabgeordneter war, hat er die Gelegenheit genutzt, in unserer ehemaligen Dienststelle mehrere Stunden lang unbeobachtet seine Akte einzusehen. Das ist nachgewiesen, auch wenn Gauck gerichtlich versucht hat, dem Rechtsanwalt Peter-Michael Diestel eine entsprechende Äußerung untersagen zu lassen. Gauck ging es wohl darum, sich zu vergewissern, daß keine belastenden Tatsachen in der Akte stehen.
Sie haben sich früher schon intensiv mit Gauck befaßt – können Sie sich ihn als Bundespräsidenten vorstellen?
Es wäre ein großer Fehler für diese Republik, wenn er gewählt würde. Ich habe Gauck als wandelbaren Menschen in Erinnerung, als jemanden, der sich sehr gut verstellen kann – so haben wir ihn nämlich erlebt. Einerseits gibt er sich freundlich – andererseits kann er gehässig, rücksichtslos und hundsgemein sein. Er würde das Amt des Bundespräsidenten schonungslos und hemdsärmelig ausnutzen, um alles auszuräumen, was ihm nicht gefällt.
* Geheimdienste gehen bei der Benennung operativer Vorgänge oftmals kreativ zu Werke und nicht selten erhält der Vorgang einen Namen, den sich der Vorgangsbearbeiter bezüglich den Eigenschaften der Zielperson ausgedacht hat. Das ist sicherlich subjektiv zu betrachten, doch zeitgleich auch interessant. Andere kreative Namen, die sich bekannte Personen zum Selbstschutz gegeben haben, aber ebenso auf ihre Eigenschaften (Vorlieben) bezogen waren, sind zum Beispiel:
Otto Rehhagel - auf dem Türschild seiner Münchener Wohnung stand der Name "Schiller". Rehhagel versuchte sich dadurch von unerwünschten Besuchern fernzuhalten.
Michel Friedman - dieser nannte sich für seine Bestellungen von Drogen- und Zwangsprostituierten "Paolo Pinkas", was sicherlich mit dem eigenen Rechtsempfinden seiner Bedürfnisse zu tun hatte.
Die Narrenkappe 2/10
Ein DIHK-Chefvolkswirt meint: "die kalte Witterung kann uns den Einstieg ins Wachstumsjahr 2010 gehörig verhageln". Wir haben Januar und es ist daher ungewöhnlich, dass wir es mit Minustemperaturen und einigen Zentimetern Erderwärmung zu tun haben. "Es ist ein Irrweg zu glauben, man könnte über Steuern oder Verbote einen Bewusstseinswandel bei der Ernährung erreichen", sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) der "Bild"-Zeitung. Solche Aussagen klingen beliebig, sind aber interessengesteuertes Kalkül und wer denkt dabei nicht ans Rauchergesetz, an skandinavische Alkoholgesetze oder... In Kanada fällt ein sibirischer Tiger einen zahlungsfähigen und schaulustigen Peiniger an und niemand in der schlagzeilensüchtigen Presseindustrie fragt sich, was diesen Tiger dazu veranlasste, seine sibirische Heimat zugunsten einer kanadisch unterbezahlten und peinigenden Tätigkeit zu tauschen? Wahrscheinlich ist jedoch, das dieser Tiger die Gesetze der Marktwirtschaft nicht kannte und auch sonst die Gepflogenheiten des Ebenbildes ignorierte. Zu klären ist allerdings, ob dieser Tiger vom unheiligen Poltergeist Obama verleitet wurde... Die Merkel findet das Artensterben "beängstigend". Das finde ich auch beängstigend. Zumindest wenn es sich um durch Menschen verursachtes Artensterben handelt. Mit der einzigen Ausnahme, daß mich das Artsterben von "Koryphäen" wie die Merkel alles andere als stören würde. Stasi-Agenten sollen die Legende vom CIA-Aidsvirus in die Welt gesetzt haben. Bisher ging ich Atheist davon aus, daß dieses Virus vom rachsüchtigen Bibelgott seinen Ebenbildern verordnet wurde. Im festen Glauben daran, können mich solche Stasie- Gerüchte nicht schocken. Immerhin handelt es sich bei der CIA um eine international anerkannte Wohlfahrtsorganisation auf der Seite der Guten. Üble Gedanken oder gar eine üble Nachrede ist daher völlig unangebracht. Nur, weshalb weigert sich die BRD und die USA, Biowaffen zu ächten? Stellt der selbstverpasste Heiligenschein aus Demokratie und Menschenrechte doch nur ein Irrlicht dar? Sollt und könnt ihr sie nicht einzig an ihren Taten erkennen? Zugegeben, die Antworten darauf würden für die Krieger aus Gottes eigenem Land blasphemistisch ausfallen. Ist Guantanamo etwa doch nur ein Schutzlager für vermeintliche Ketzer? Aus dieser Sicht lebt es sich dann doch einfacher mit der Legende um diese Stasie- Legende. Es war ja auch die Stasie, die die Gerüchte über angebliche CIA- Folterungen, Mordverschwörungen, Putsche, False Flag- Aktionen, Waffen- und Drogengeschäfte und vieles mehr in die Welt setzte. Wie wir alle wissen, versuchte dadurch die Organisation des Bösen (Stasie) uns darüber zu täuschen, das Gottes Schwert (CIA) angeblich das Schwert des Teufels sei. Wie einst den Zimmermannssohn, wollte auch uns Satan täuschen. Durch die Stasie. Das ist gut zu glauben. Doch Glaube ersetzt kein Wissen. Leider hat der Exorzismusexperte der Romsekte, Papa Fratzi, darüber in seiner Neujahrsansprache nichts gesagt... Der US-Oberkommandierende für die Region (!), General David Petraeus, spricht von der Bombardierung iranischer Atomanlagen. Dies wäre kein GAU. Nicht etwa wegen der möglichen Ausmaße, sondern weil es sich um keinen Unfall handeln würde. Krieg unterliegt keiner Fahrlässigkeit. Während man in der BRD über einen Atomausstieg debattiert, löst der US- Imperialismus möglicherweise dieses Problem für den Iran. Die Verantwortlichen von Hiroshima und Nagasaki haben ohnehin kein Gorleben, sondern nutzen dafür seit 1999 Freilandendlager in Jugoslawien, Afghanistan, Irak,... Das ein Staatsminister (FDP) auf einen Betrug des honduranischen Regimes hereingefallen ist, kann auch als pures Kalkül betrachtet werden. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wäre dies ein weiterer Beweis dafür, dass Bildungslücken, Fachunkenntnisse und Niveaulosigkeit Attribute darstellen, die einem trotz offensichtlicher Unfähigkeit in der BRD zum Staatsministeramt befähigen. Bringt man allerdings das Kriterium Heuchelei in dieses Gedankengebäude ein, werden die o.g. Schlußfolgerungen abgeschwächt, aber keinesfalls aufgehoben. Jedes Volk wird von denen regiert, die es verdient! Alles, was Menschen machen können, werden sie auch machen. Das ist eine, wenn auch eine bittere Wahrheit.* Nicht nur in diesem Fall ist die Bundesregierung unkritisch, da sie sonst ihre wahre Berufung leugnen und ihrer Aufgaben nicht gerecht würde. Auch die Romkirche, eine von weltweit über 250 christlichen bzw. messianischen (weil Christus = altgriech. für Messias [hebr.] ) Sekten, die für diesen Frevel verantwortlich ist, vermeldet interne Kritiker. Nur sollte man die guten Christen niemals mit dem Christentum verwechseln... Erdbeben in Haiti. Tragödien spielen sich ab. Die "westliche Wertegemeinschaft" überfällt ein propagandistisch aufbereitetes Helfersyndrom. Frankreich und die USA bilden dabei die vermeintliche Sperrspitze des heuchlerischen Humanismus. Die alte und die neue Kolonialmacht suchen Anerkennung für ihre Machtpolitik, die dieses Land, trotz Naturkatastrophe, zu einem der erbärmlichsten Länder überhaupt machte. Die elende Armut der Haitianer ist keineswegs zufällig und über Nacht vom Himmel gefallen. Das Elend dieser Menschen wurde durch Menschen erdacht und gemacht. Das sollten wir niemals vergessen. Vergessen sollten wir auch nicht das "Warum", weshalb die Bevölkerung eines Landes, in dem man witterungsbedingt drei Ernten pro Jahr einbringen kann, dem Hunger ausgesetzt war. * Der Menschheit fehlen die entsprechenden Kontrollmechanismen. Seit der Antike sind uns Menschen bekannt, die sich darüber Gedanken gemacht hatten. Griechen, Römer, Chinesen; in der Neuzeit folgten vor allem französische, italienische, britische und deutsche Philosophen. Die Menschheit ist zwar zum Völker- und Menschenrecht gelangt, doch werden diese Rechte von den Tyrannen schamlos ausgenutzt und in ihr Gegenteil verkehrt, wenn es um ihre Machtinteressen geht. Nicht erst Herder bemerkte, dass die Nichteinhaltung der Pflicht auch zeitgleich die Auflösung des diesbezüglichen Rechtes bedeuten muss. Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, doch nur die wenigsten Menschen lassen sich von ihrer Vernunft leiten. Das Fett schwimmt noch immer oben in der Suppe. Nur eine bedingungslose Vernunft kann gegen diese Naturgesetzlichkeit vorgehen. Doch ist es daher völlig verfehlt, Menschen, die die Würde anderer Menschen verletzen, ein Recht auf Menschenwürde zuerkennen zu wollen. Niemand soll das Recht auf Religionsfreiheit genießen, der nicht auch zeitgleich die Pflicht auf diese Freiheit bedingungslos für alle anderen Menschen anerkennt und lebt. Kein Mörder soll das Recht auf die Nichtanwendung der Todesstrafe genießen, da er auch nicht die Pflicht auf das Nichtmorden eingehalten hat. Wer das Recht auf Arbeit verwehrt, dem soll auch dieses Recht aberkannt werden. Wer Frauen zum materialistischen Selbstzweck missbraucht, soll selbst zu diesem Zweck missbraucht werden. Erst dann gelangen die Werte zum wahren Wert und kein noch so asoziales Verbrechen kann sich mehr hinter ihnen verstecken. Es ist eine Idiotie, dass Folterknechte, nachdem sie ihrer Verbrechen wegen angeklagt und überführt wurden, sich selbst auf ein Recht auf Folterverbot berufen dürfen. Die Obamas und Bushs müssten demnach stets fürchten, dass sie ihre Verbrechen selbst erleiden. Ich weiß, dass diese Zeilen ein zorniges "Wenn" und "Aber" auslösen werden. Doch wo ist euer "Wenn" und "Aber" gegenüber Milosevic oder den Verurteilten von Nürnberg erklungen? Wo war da eure vermeintliche Konsequenz? Welches universelle Menschenrecht wurde dort angewendet? Geht es hier um Spielbälle oder Werte und wo beginnt dann die Heuchelei? Die Wochenschau ist kein umfassender, sondern ein beliebiger Rückblick auf die jeweils vergangene Woche. Die Wochenschau nimmt keine Rücksicht auf eine sog. "political correctness", sondern ist vielmehr als bescheidenes Sprachrohr der Aufklärung anzusehen. Die Wochenschau dient der kritischen Meinungsbildung und versteht sich als Gegengewicht zur Propagandaindustrie, aber auch als Anregung für umfassende und differenzierte Debatten.
Die Narrenkappe 1/10
Die erste Woche des Jahres 2010 fing "gut" an. Während die Propagandaindustrie meldete, es hätte 2009 mehr Firmengründungen als Firmenpleiten gegeben, wurde zeitgleich, aber mit weniger Aufwand gemeldet, daß die Arbeitslosenzahlen weiter angestiegen sind. Der aktuelle Finanzminister Schäuble kippte ein ohnehin äußerst schlüpfriges Gesetz der Vorgängerregierung, welches angeblich die Steuerhinterziehung der oberen Kaste eindämmen sollte. Das Schäuble auch in der Vorgängerregierung ein Ministeramt innehatte, sollte angesichts der grasierenden Volksseuche namens Vergesslichkeit erwähnt werden. Apropos Seuche. Die Bundesländer bleiben massenhaft auf ihre Schweinegrippemedizin sitzen. Trotz aller gezielten Panikmache gelang es aus Sicht der Pharmaindustrie und ihrer willigen Vollstrecker in Medienwelt und Politik, nur einen Bruchteil der nutzlosen Medizin aufzubrauchen. Das Dilemma besteht für die Bundesländer darin, dass die Länder zwar die Kosten zu tragen haben, aber der Bund die Anzahl der Impfeinheiten für die Länder bestimmte. Nun wollen die Länder mit der Pharmaindustrie verhandeln, was zu solch lukrativen Schwindel führen könnte, dass diese zwar die Impfdosen zurücknimmt, sich den entgangenen Profit auszahlen lässt und die Zusicherung erhält, dass der Impfstoff bei nächster Gelegenheit von den Ländern erneut geordert wird. Die Partei der Grünen glänzte zu Neujahr durch zwei amüsante Meldungen. Die einstige "Antikriegspartei" stellt durch ihren Funktionär Vollmer ihre Politik des Angriffskrieges auf Jugoslawien zur Debatte. War der Krieg nun "legal" oder "legitim"? Darüber muss keine Debatte geführt werden, doch zeitgleich sollte nicht vergessen werden, dass der Grüne Joseph Fischer, seinerzeit Außenminister der BRD, vom Obersten Gerichtshof der Republik Jugoslawien als Kriegsverbrecher zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Die Richter in Belgrad richteten sich dabei u.a. am sogenannten Völkerecht aus. Vollmer bezeichnete dennoch, obwohl er angeblich nach eigener Aussage damals mit Fischer öfters im Disput gelegen haben will, Fischers damalige Außenpolitik als vorbildlich. Pack "schlägt" sich, Pack verträgt sich! Die zweite Meldung war, dass die Grünen als sog. "Umweltpartei" nur in ihrer Propaganda von einem Atomausstieg gefaselt hatten. Dieser Ausstieg aber zu keiner Zeit geplant oder beschlossen war. Ich wünsche dem einen und anderen Grünen- Gutmenschen- Wähler, dass er nun endlich aus seinem Traum erwacht. Mitleid gibt es allerdings nicht zu erhaschen. Denn in meinen Augen gehört "vorsätzliche Verblödung zum Schaden der Mitmenschen" als Straftatbestand eingeführt und angesichts der grasierenden und funktionierenden Wählerverarschungen der letzten Jahrzehnte sollte endlich ein Wahlrecht ausschliesslich nur für Bewußte (Geprüfte) eingeführt werden (Think- Demokratie als Vorbild). Das jetzige Wahlrecht würde in seiner Wirkung keinen Schaden nehmen, wenn auch Kleinstkinder und Haustiere nach Lust und Laune ihr Zeichen setzen dürften. Das glauben sie nicht? Es ist aber so. Angenommen, an der nächsten Wahl würden nur die Hundebesitzer teilnehmen und diese würden wiederum ihren Pfiffi sein Wasserzeichen auf den Wahlzettel abgeben lassen (Motto: der letzte Tropfen entscheidet), um durch ihn die "Be-Kreuzigung" vollziehen zu lassen, was meinen sie, würde sich im Protektorat BRD an der Politik ändern? Nichts!!! Abgesehen von unwesentlichen Nuancen NICHTS! In einer Oligarchie sind nämlich "demokratische" Anwandlungen nur Mittel zum Zweck. Die "Demokraten" berufen sich beständig auf die antiken Demokratien. Dabei vergessen sie zu erwähnen, dass die griechische Demokratie von ihren fähigsten Köpfen entschieden abgelehnt wurde. Beispielsweise lehnte ein Aristoteles die Demokratie ab. Für ihn war die dumme Masse immer nur "Herdentier", äußerst leicht beeinflussbar und zugleich zu abhängig in den entscheidenden Lebensbereichen. Und jeder in der antiken Philosophie gebildete Mensch kennt das "Warum" um den "Scheidebecher" des Sokrates - das Urteil über Sokrates war das höchst demokratische Produkt einer unfähigen Masse. Wie sah die römische Demokratie aus? Der römische Senat war eine Versammlung der obersten Kaste und ihrer rhetorisch bewanderten Lobbyisten. Ähnlichkeiten zu heute sind unleugbar, nur das es für die obere Kaste unschick geworden ist, sich in Schwatzbuden herumzudrücken. Dafür benutzt sie mittlerweile ihre Lobbyisten und die selbstsüchtigen und vorzugsweise minderbegabten Marionetten (mit Erpressungspotential). Was in der Antike Rom und Jerusalem zusammenhielt, hält heute New York und Berlin zusammen. Demokratie verkommt mehr und mehr zur leeren Worthülse für ein politisches Hausierertum zugunsten der Oligarchen. In Brandenburg schießt sich derweil die Propagandaindustrie auf Platzeck und Stolpe ein. Wegen angeblicher Stasievorwürfe. Ziel ist es, die SPD/Linke- Regierung zu torpedieren. Dieselbe Propagandaindustrie kreischt gerne, wenn es um das Thema Stasie geht. Allerdings stellt dies nur blanke Heuchelei dar. Denn die "Kettenhunde" des Systems waren noch immer zahnlose, senile und blinde Sofaköter, wenn es um dergleichen Vorwürfe gegen Merkel, Kohl und Konsorten ging. Selbst die bereits gefundenen Akten sind dann stets tabu. Entscheidend ist hierbei allerdings, weshalb sich der Normalbürger wegen der Stasie oder gar der Gestapo Sorgen machen sollte? Die sind Geschichte. Der Bundesverfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst, alle deren befreundete Dienste und jede staatliche oder wirtschaftliche Überwachungseinrichtung stellen für den Normalbürger eine potentielle Gefahr dar. Dabei hilft kein Ablenkungsmanöver, egal welcher propagandistischen Machart dieses auch sein sollte. Die Wochenschau ist kein umfassender, sondern ein beliebiger Rückblick auf die jeweils vergangene Woche. Die Wochenschau nimmt keine Rücksicht auf eine sog. "political correctness", sondern ist vielmehr als bescheidenes Sprachrohr der Aufklärung anzusehen. Die Wochenschau dient der kritischen Meinungsbildung und versteht sich als Gegengewicht zur Propagandaindustrie, aber auch als Anregung für umfassende und differenzierte Debatten.
Etwas Anderes zum Thema (Teil-) Befreiung von 1989
Gorbatschow hätte fast die Stasi übernommen?
Zwanzig Jahre ist es her, daß die unsägliche Mauer niedergerissen wurde. Allerdings wird man heute und dies zunehmend, mit Schwachsinn konfrontiert. Doch im Gegensatz zum Dritten Reich leben noch zu viele aus der Erlebnisgeneration, um nicht der knoppschen Manipulation die Stirn bieten zu können. Gorbatschow hätte die Staatssicherheit fast übernommen? Das Flagschiff der imperialistischen Propagandaschmiede, auch als "Spiegel" bekannt, vermeldet derlei Blödsinn und beruft sich dabei auf den BND. Der BND, eine unmündige Tochterorganisation im Dienst der letzten Besatzungsmacht, war stets unfähig, selbst die einfachsten Areale abzusichern. Fehlender Idealismus und fehlende Motivation der Agenten? Der BND öffnet seine Akten für den Spiegel. Die Akten über das Leipziger Kinderbordell gelten allerdings weiterhin als verloren und die Akten über die RAF sind auch zukünftig "top secret", weil man nicht will, das Tatsachen an die Öffentlichkeit geraten. So viel Demokratie ist nicht gut für die BRD- Demokratie. Der Heiligenschein würde sich auflösen und das Wesen einer Diktatur wäre selbst für Blinde erkennbar. Aber aus welchem Grund sollte der Ex- KGB Führer Gorbatschow das MfS übernehmen? Das MfS gehörte als Tochterorganisation zum KGB, genauso, wie der BND ein Tochterunternehmen der amerikanischen Sicherheitsdienste ist. Wozu eine Übernahme? Wie kann man etwas übernehmen, was man längst besitzt und dazu ohne den wahren Besitzer funktionsunfähig wäre? Laut einem Gutachten der CIA war das Ministerium der Staatsicherheit der DDR der effektivste Geheimdienst in der Zeit des Kalten Krieges. Nicht etwa, weil ich eine Einmannzelle im Headquarter bewohnen durfte, sondern weil es in 40 Jahren keinen amerikanischen Dienst (nebst Tochterdienste - u.a. BND) gelungen war, auch nur einen einzigen Agenten zu installieren, der nicht zeitgleich, und etwas mehr, für die Staatssicherheit tätig war. Sicherlich ist folgender Vorschlag nicht im Interesse der Spiegel- Redaktion, doch den Lesern würde es interessieren: weshalb veröffentlicht der Spiegel nicht DIE relevante Übernahme?* Weshalb veröffentlicht der Spiegel nicht eine namentliche Liste aller Stasie- Agenten, welche vom BND und der befreundeten Dienste übernommen wurden? Doch nur aus dem einfachen Grund, weil die "Haltet den Dieb"- Botschaft beim Volk immer gut ankommt und nicht auf die eigenen Verbrechen hingewiesen werden muss. * Marcus Wolf, bis zu seinem freiwilligen Rücktritt 1986 Chef der Auslandspionage der DDR, wurde nach der Wende ein Beraterdienst beim CIA angeboten. Für eine Jahresgage von 1.000.000 $. Als sein Name damals durch die Medien ging, demonstrierte man ihm die Macht des neuen vermeintlichen Arbeitgebers. Wolf lehnte dieses Angebot aus Gewissensgründen ab, doch viele seiner ehemaligen Genossen hatten keine Eier in ihren Hosen. ** um der Berichterstattung der Systemmedien etwas entgegenzusetzten, hier ist ein Gespräch mit Egon Krenz nachzulesen. In diesem Gespräch verweist Krenz darauf, daß die DDR als einzigster deutscher Staat in der Geschichte der deutschen Staaten, sich angeblich niemals militärisch auf fremden Hoheitsgebiet betätigte. Hierbei irrt Krenz, meines Erachtens wissentlich, da fernmeldetechnische Armeeeinheiten der DDR 1968 zur Unterstützung der Sowjetarmee in die CSSR gesendet wurden. Oder hatte Krenz dabei im Hinterkopf, daß die "sudetendeutschen Gebiete" nur "zwangsverwaltet" wären und Böhmen und Mähren sowieso Reichssache darstellen würden? :-) Nichtsdestotrotz sind die weiteren Aussagen des Krenz lesenswert.