Weiterentwicklung für Digital-DJs: Tracks live remixen statt ‘nur’ auflegen (Stems)
Vor kurzem wurde ich auf ‘Stems’, dem neuen Musikformat von Native Instruments für DJs aufmerksam.
Dieses neue Dateiformat ermöglicht es dem digitalen DJ, nicht wie bisher nur ganze Tracks, sondern auch deren Bestanteile ineinander zu mixen. Dabei ist jeder Track in 4 einzeln steuerbare Spuren unterteilt z. B. Drums, Bass, Vocals, Melody. Mit zwei Stem-Players hätte man schon 8 Spuren zur Verfügung, um live daraus ein einzigartigen, fortlaufenden Remix zu basteln.
Im Gegensatz zur bisherigen digitalen Entwicklung, wo das Mixing nur immer einfacher gemacht und kommerzialisiert wurde, empfinde ich diese als äusserst interessant und positiv. Dies, weil das Konzept wieder die Musikalität und Kreativität der Digital-DJs fördert und fordert statt automatisiert.
Das Prinzip schafft mehr Ausdrucksmöglichkeiten, was zu mehr Individualität, Abwechslung und Skills bei den DJs, in den Sets und Mixes führen dürfte. Technisch gesehen, ist damit sogar ein Liveact-Setup denkbar, da man schliesslich auch eigene Stem-Dateien erstellen kann. Zu zweit auflegen wird damit sicher auch ein riesen Spass, da es für beide immer was zum Schrauben geben wird;-)
Ich bin gespannt wie sich das Konzept weiterentwickeln wird. Was hält ihr davon?








